Beiträge von Cinderella1987

    Ein Hund der nachts in einem anderen Raum schläft als seine Menschen ist nicht alleine. Das ist ein himmelweiter Unterschied.

    Genau das habe ich doch gefragt?! Ist es das denn wirklich? Das Haus ist still und der Hund ist alleine. Können Hunde unterscheiden ob sie allein sind, oder ob sie allein im Haus sind? Spielt es eine Rolle, wenn sie sich nicht aussuchen dürfen wo sie schlafen?

    Kein Hund muss ins Bett oder aufs Sofa. Manchmal find ich den Hund auch völlig überflüssig auf dem Sofa, dann fliegt er runter, Das kann ich verstehen. Mein Mann möchte auch ungern den Hund im Bett. Regelmäßig verstossen wir dagegen :pfeif: Ich finde nur immer noch nicht richtig ein soziales Tier zur Isolation über mehrere Stunden zu zwingen, wenn es anders möglich wäre.

    Wenn der Hund tagsüber dazu noch allein ist über mehrere Stunden wegen der Arbeit ist der Hund den halben Tag alleine. Finde ich nicht gut.

    Solange es nötig ist??

    Ich weiß es doch auch noch nicht so genau...deshalb will ich mich mit euch ja austauschen und eure Meinungen hören.

    Unser Schlafzimmer ist im ersten Stock.......dann lese ich wieder unter keinen Umständen Treppensteigen lassen die Junghunde usw.

    Je mehr man liest desto unsicherer wird man irgendwie :/


    Das mit diese Box widerstrebt mir auch.....das werde ich auch nicht machen.

    Also wärst Du bereit 6 Monate und länger auf dem Sofa oder im Wohnzimmer zu schlafen? Ich persönlich hätte kein Problem mit ein paar Nächten, auf alles darüber hinaus hätte ich keine Lust.

    Die Sache mit der Treppe kann man lösen, indem man ihn trägt. Sollte so ein kleiner Hund eh lernen, also es sinnvoll beibringen und üben und dann kann er auch einfach mit hoch. Mein Welpe hatte 8 Kilo als er kam und ich hab den jedes Mal getragen wenn es irgendwo hoch ging. Ich würde tatsächlich eher einen Junghund die Treppe hoch schleppen, als ihn allein irgendwo schlafen zu lassen.

    Und jetzt meine persönliche Meinung: Jeder der es erträgt wenn ein junger Hund nachts im Wohnzimmer weint weil er allein ist, der hat ein Herz aus Stein. Irgendwann hören sie bestimmt auf (ein Terrier wahrscheinlich eher später), nur muss man sich doch fragen warum. Ist es weil sie sich gewöhnen oder Resignation? Und was macht das mit der mühsam erarbeiteten Bindung? Was ist wenn sie anfangen Dinge zu zerstören? Kommen sie dann nachts, allein in die Box?

    Na der Normalzustand ist bei mir irgendwann mal das Wohnzimmer.

    Wie lang wolltest Du denn im Wohnzimmer schlafen? Oder ab wann soll der kleine Kerl nachts allein sein? Mir ist schon völlig schleierhaft wie man ein Baby in ne Box sperren kann nachts. Muss jeder selbst wissen, ich finds schrecklich. Nur wie man auf die Idee kommt ein hochsoziales Tier nachts zum allein schlafen zu zwingen, versteh ich absolut nicht. Wenn man einen Hund haben möchte, kann man ihn doch nicht 6-8 Stunden am Tag separieren? Oder stell ich mich da zu sehr an? Ist dem Hund das egal? Keiner lässt nen Welpen allen, hoffe ich, aber auch ein Junghund kann es doch nicht toll finden nachts allein gelassen zu werden. Gibt es für den Hund einen Unterschied, ob man mal kurz zum einkaufen geht, oder das Stockwerk verlässt und sich schlafen legt?

    Das man keinen Hund im Bett oder aufm Sofa will, könnte ich nachvollziehen, die Haare müssen echt nicht sein. Wie man aber so nen kleinen Hund mit Körbchen aus den Schlafstätten der Familie verbannt absolut nicht.

    Ich hab Kimo mal vergessen, bin aufm Sofa eingepennt und hab mich dann hoch geschleppt und hab vergessen den Pudel mitzunehmen. Der hat zum ersten Mal richtig geweint, damit ich ihn hole. Zurecht!!! Oben hat er sich hingelegt und gepennt. Fand es auch sehr einfach den Welpen nachts zum schlafen zu bringen. Im Schlafzimmer passiert halt nichts anderes. Da gab es auch nie eine Erwartungshaltung.

    Ich glaube, wenn ich verrückterweise meinen Hund nicht mir ins Schlafzimmer nehmen könnte, dann würde ich es rückwärts trainieren. Erstmal mitnehmen und dann langsam ausziehen lassen.

    Meiner bescheidenen Meinung nach glaube ich trotzdem, dass es eine Konsequenz der Hundehaltung ist, dass man dem Hund Raum in seinem Alltag einräumen muss. Da gehört Gassi gehen, erziehen, spielen dazu, aber auch Platz an der Schlafstätte.

    Aaaber, mal ganz ehrlich: wenn dem Pferdchen kalt ist, wenn es nass ist und sich deshalb im Rücken verspannt... ist dann nicht Reiten und warm werden und lösen die beste Medizin?

    Seh ich auch so. Gut aufwärmen an der Hand und nicht einfach latschen lassen. Man kann im Schritt schon den Rücken ordentlich aufwölben und die Muskeln lockern, wie @blubbb sagt und dann erst reiten. Oder unters Solarium stellen.

    Wenn man alle äusseren Einflusse berücksichtigt, dann muss man sein Pony entweder in die Box mit Halle stellen, das ganze Jahr Decken zur Hand haben oder einfach deshalb nicht reiten. Vielleicht bin ich dann doch Egoist, weil ich schon reiten möchte, mein Pony trotzdem versuche artgerecht zu halten und zu bewegen. Ich bin leider auch kein Bodenarbeitsmensch und longieren finden wir beide ziemlich doof. Wenn es kalt ist, bereite ich ihn halt ordentlich vor. Wenn es warm ist reite ich doch, nur halt in den Wald und wenn es heiss ist, steh ich mit den Vögeln auf oder wir gehen mal schwimmen. Wenn es stürmt gehen (gingen) wir in die Halle und da wird sich nicht wegen Geräuschen angestellt. Wir haben hier leider selten perfektes Reitwetter. Ich hatte für schlechtes Wetter aber auch immer so schicke Reitdecken wenn wir draussen waren.

    Ich sattel auch ein nasses Pferd. Sonst würde ich im Frühjahr und Herbst nicht reiten können, bevor geschoren wird und die Decke drauf kommt. Ich achte extrem drauf, dass das Fell sauber ist und nicht gegen den Strich liegt. Allerdings verlängere ich an solchen Tagen die Aufwärmzeit auch deutlich. Wir laufen uns zuerst warm und steige dann erst auf und reiten lange Schritt. Wenn kaltes Wasser auf den Rücken regnet, kann es nicht gut für die Muskeln sein, wenn sie dann zu schnell beansprucht werden. Genauso kühleich lange runter, bevor es wieder in den Regen geht, damit es nicht auf die lockere warme Muskulatur regnet.

    Es wurde schon gesagt das wegen warm ( heiß ist ja auch immer eine Definitonssache) das Pferd normal gearbeitet wird.

    Ja, ich habe das gesagt und stehe da auch zu. Heisst aber doch nicht , dass das die einzige Wahrheit ist und jeder es so machen muss. Ausserdem möchte ich niemandem meine Einstellung aufzwingen oder jemanden überreden! Das muss jeder so halten wie er mag. Wie auch alles andere in der Pferdehaltung.

    Mein Weg ist, dass das Pferd einige Grundbedürfnisse hat, die befriedigt werden müssen. Bewegung, Futter, eine Herde und Schutz. Und es deshalb einfach Bewegung benötigt und davon soviel wie an das einzelne Individuum angepasst möglich. Und das so oft wie geht.

    Wenn man einen Kandidaten hat wie meinen, der in die Wiege alle schrecklichen Krankheiten die man so haben kann gelegt bekommen hat, im täglichen Training hat, dann wird man empfindlich wenn man all die dicken Kleinpferde und die Entschuldigungen dazu sieht, waum nicht geritten werden kann. Wenn kalt dann sind sie grell, wenn es nass ist, dann will man nicht nass werden, wenn warm dann schwitzt es doch und wenn es windet dann hat das arme Tier Angst. Ich meine immer noch, dass man an die Situation angepasst reiten kann und sollte. Für mich ist das ein Stück weit vermenschlicht. Das Pferd hält ganz andere Wetterlagen aus als wir Menschen und kann arbeiten, wenn wir schon längst aufgegeben haben. Deshalb läuft meiner auch fröhlich bei 25 Grad weiter.

    Und deshalb nochmal, es interessiert mich wirklich sehr: Wie macht ihr es wenn es wirklich lange, also über mehrere Wochen dauerhaft warm ist? Gibt es dann auch dauerhaft keine Bewegung? Stehen sie dann auf der Wiese? Oder Paddock mit Heu? Und da warm ja nunmal individuel ist, sag ich mal ab 25 Grad aufwärts. Da hab ich noch nen Pulli an :ventilator:

    Meiner steht mit 5 Stuten zusammen. Sie haben einen Paddock, einen Trail, automatische Heufütterung und max eine Stunde Wiese am Tag, zum Teil auch elektronisch gesteuert. Sie bräuchten keinen Menschen zum überleben. Von sechs Pferden ist zwei jung, zwei mittelalt und zwei alt. Es ist eine unglaublich naturnahe Haltung und mega spannend zu beobachten. Die älteste Stute ist die Leitstute, meiner ist der Aufpasser und Chef. Die Kleinste ist 8 Monate und hat Narrenfreiheit. Die vierjährige Stute möchte die Weltherrschaft an sich reissen. Fünf sehen super aus, eins ist zu dick. Die ist die größte und erntet über den Zaun. Sie agieren ungalublich viel miteinander. Trotz der wirklich perfekten Haltung müssen sie laufen und geritten werden. Die platzen sonst.

    Aber trotzdem geht bei mir das Pferd vor.

    Bei mir geht immer das Pferd vor. Ich habe meine gesamte Pferdehaltung nach seinen Bedürfnissen ausgerichtet und nicht nach meinen (und ich würde sie sofort ändern, wenn es sinnvoll wäre!). Und ich würde auch niemals über die Uhr reiten oder fordern wenn er es nicht kann. Kein Pferd wird zu was gezwungen, was es nicht leisten kann. Aber es kann Gelerntes leisten wenn es abgefragt wird. Und was ich abfrage, bestimmen die äußeren Einflüsse. Wenn der Tag heiss, stürmisch, nass, eisig, schlechte Laune ist, dann mach ich Sparprogramm. Ist der Tag perfekt, laues Lüftchen und gute Laune, wird an neuem gearbeitet oder schwieriges gemacht!

    Trotzdem reite ich bei höheren Temperaturen angepasst und würde niemals wegen warm stehen lassen. Nicht wegen heiss!!! Bei 35 Grad reite ich morgens oder spät abends. Oder halt auch mal nicht. Für mich ist die Gefahr der Verfettung gerade im Sommer viel viel viel zu groß und deshalb wird bewegt. Lieber ein Schrittausritt als gar nicht. Wenn man hier in die Ställe schaut sind 90% der Kleinpferde zu dick. Und viele Große auch. EMS, ECS, Rehe usw sind soviel schlimmer als schwitzen weil warm und Luftfeucht. Mein Pferd wurde in der aktiven Zeit 6 Tage die Woche in irgendeiner Form bewegt. Er war nie Fett, hatte nie mehr als 420Kilo bei 1,40m und ist (fast) gesund. Der geht auch als 17 durch :lol:

    Wie macht ihr es denn wenn wieder so eine Hitzewelle kommt wie in 2019. Da war es hier 6 Wochen heiss. Reitet ihr sechs Wochen nicht?

    Ich arbeite bei dem Wetter ganz normal und reite auch normal. Es sind doch nur 21 Grad mit Lüftchen gewesen. Im schlimmsten Fall könnte man dann doch von Mai bis September nicht mit den Pferden arbeiten und könnte sie nur stehen lassen, wenn man über 20 Grad nicht reitet. Die würden mit Gras ja völig verfetten! Das wäre doch Irrsinn. Wir hatten heute morgen um halb 7 schon 23 Grad.

    Ich achte darauf, dass es nicht zur Mittagshitze ist und ich passe natürlich an die heissen Tage an. Da sass ich auch schon um 6 Uhr morgens aufm Pferd. Auch vermeide ich die pralle Sonne und reite im Schatten oder der Halle. Raus geht es in den Wald wegen den Bremsen momentan nicht mehr.

    Am Samstag bin ich meinen Alten (wird 26!) um 2 Uhr bei 25 Grad geritten und wollte eine Bummelrunde machen. Der hat ordentlich gezogen. Selbst der wärmeempfindliche Hund geht dann mit.

    Und ja, bis zur richtigen Hitze gehe ich auch joggen!

    Unser Bosch hatte den Fehler ja leider auch. Obwohl ich den Staubsauger ansonsten sehr liebe. Mein Freund hat die Funktion deaktiviert indem er auf der Platine irgendein Kabel entfernt hat. Seit dem läuft er wie ne 1, ohne sich alle 2 Minuten zu schütteln.

    Meinst Du Dein Freund könnte meinem Mann das in einer kurzen Nachricht erklären? Ich bin sonst auch total zufrieden mit dem Staubsauger und möchte eigentlich gar keinen anderen