Beiträge von Cinderella1987

    Wenn man sich nicht bewegen mag, ist der Husky glaub ich die blödeste Idee überhaupt :see_no_evil_monkey:

    Agility ist im übrigen auch richtig anstrengend.

    Wie viel gehst Du denn momentan mit ihr raus? Also auf wieviel Gassizeit kommst Du momentan?

    Ich komme ja auch aus Bonn und wir haben die Voreifel und Eifel vor der Tür, genauso wie richtig viel Wald. Besser kann man es doch gar nicht haben! Da kann sie kilometerweit Rennen. Und sie muss ja auch nicht im Vollsprint durch den Wald rasen. Im Trab am Rad und dann mal 10 Kilometer (nach Training und im richtigen Alter!) sind doch super.

    Nur das was Du machst ist grausam. Ein Tier was das Laufen so sehr braucht, kannst Du doch nicht so ausbremsen!

    nepolino ich würd es ja nicht anders machen als beim Hund: such dir nen ordentlichen Züchter. Die haben meist junge Pferde da, du weißt genau was bisher gelaufen ist und die Züchter kennen ihre Pappenheimer. Mach ich grad nicht anders. Ab und an werden ältere (Stuten) Ponys verkauft und ansonsten wissen sie oft ob mal ein selbst gezogenes Pferd wieder verkauft wird. War bei uns zumindest so.

    Zum Offenstall: ich hab immer gesagt das Boxenhaltung gar nicht geht. Ich wurde eines besseren belehrt. Einmal hab ich Pferde kennengelernt die abends einfach rein wollten und das gefordert haben. Und dann gibt es einfach auch schreckliche Offenställe. Und die Probleme sind überall dieselben: Matsch, zu wenig und schlecht gemachte Unterstände, falsch zusammengestellte Gruppen und damit Stress und entweder zu wenig oder zu viel Futter. Ich kenne hier exakt einen Betrieb der einen perfekten Aktivstall anbietet. Kostet der Monat komplett aber auch 650 Euro. Muss man erstmal zahlen können!

    Da stell ich mein Pferd lieber so, dass es tagsüber raus kann, egal ob Wiese oder Paddock und nachts in die eigene Box und es kann in Ruhe fressen und ruhen.

    24h/7 Tage die Woche 3x3 Meter Box geht gar nicht. Kenn ich aber spontan auch keinen stall der das noch hat.

    Runa-S für mich hat stupides Warmlaufen für den Reiter keinen Mehrwert. Ich bewege mich vor dem Reiten grundsätzlich schon soviel (misten,füttern,mein eigenes Pony bewegen, Gassi gehen usw), dass 10 Minuten laufen da nichts dran ändert. Vorallem wenn ich zwei oder drei Pferde hintereinander reite, werd ich eher wieder kalt vom durch die Halle stolpern. Und ich reite „meine“ Pferde immer selbst ab. Der Besitzer darf dann aber gern auch noch ein paar Runden trocken laufen! Mach ich im übrigen beim ausreiten mittlerweile auch so. Ich laufe das erste Stück bevor ich mich drauf setze.

    Dehnen, stretchen, gezielte Übungen bringen meiner Meinung nach viel viel mehr. Und das sollte jeder Reiter vor dem Reiten mal wirklich tun!

    Aber das muss ja jeder selbst wissen, wenn dir laufen hilft ist doch gut.

    halbe Stunde die ich so dann mehr habe lieber in die Pflege meines eigenen pferdes investiere

    Dann kann ich es verstehen! In Deinem Fall handelt es sich nicht um einen Reitanfänger, der alles lernen muss! Wenn Du tatsächlich "nur" zum Training da bist, find ich es ok.

    Wenn ich mal ein Pferd Korrektur geritten bin, hab ich da auch nur einmal den Pflegeteil übernommen. Es ist gar nicht zu leisten sich um das eigene Pferd zu kümmern und dann auch noch fremde Pferde mit zu reiten und dazu noch pro Pferd ne Stunde Pflege zu übernehmen. Die Pferde standen dann fertig und warmgelaufen da.

    Was ich viel schlimmer finde ist, dass man heutzutage keine Theorie mehr lernt. Fragt mal in den Reitschulen nach den Einzelteilen eines Sattels. Oder nach den Wirbelabschnitten. Die Kinder lernen all das nicht mehr. Find ich fast schlimmer, als Kinder die nicht jedes Mal selber putzen. War bei uns auch schon so. Hatten wir ein Pferd das die erste Stunde des Tages lief, mussten wir es selbst machen, hatten wir die zweite Stunde des Tages halt nicht.

    Mit Verlaub, auch wenn du (richtigerweise) betonst, dass ein eventuell falsches Verhalten des Beißopfers keinesfalls einen Biss rechtfertigt:

    So eine Nachfrage bringt der TE aktuell wirklich gar nichts. Würdest du mir das sagen, wenn ich gebissen worden wäre, würde ich vermutlich noch wütender.

    Wenn man keine Ahnung vom Umgang mit XY hat, macht man vielleicht was falsch und das führt zu so einer Gefahrensituation. Wenn man diese Gefahrensituation analysiert, kann man es beim nächsten Mal besser machen um sich selbst zu schützen. Das hat nichts damit zu tun einem Opfer eine Schuld zu geben. Niemals darf sowas passieren!

    Kindern bringt man das richtige Verhalten im Verkehr doch aus genau diesem Grund bei. Passiert dennoch etwas unverschuldet, erklärt man hinterher was falsch lief, damit die Kinder den Weitblick entwickeln sowas nicht nochmal passieren zu lassen.

    So und nicht anders war es gemeint.

    Ich bin in meinem Leben einige Male gebissen worden. Ich würd sagen zu 50% wars meine Schuld und zu 50% wars wer anders Schuld. Ich bin recht resistent, deshalb hab ich keine Angst. Da geht jeder anders mit um.

    Was ich aber wirklich wirklich grundsätzlich zum k***** finde, ist dass alle Hundehalter über einen Kamm geschoren werden. Ich hasse das. Nur weil ich einen Idioten kenne, kenne ich doch nicht alle!

    Jeder hatte mal Kontakt zu ner dummen blodenn Frau, sind deshalb alle Blondinen dumm? Alle dicken Menschen sind dick, weil sie disziplinlos sind? Können alle Frauen kein Auto fahren? Alle Südländer Verbrecher und beliebig so weiter? Das ist in meinen Augen eine unfassbar engstirnige Meinung und so kann man doch auch keine Diskussion mit anderen und fremden Menschen führen. Das ist so gefährlich gemein. Anders kann ich persönlich das einfach nicht sehen. Jedes Lebewesen hat doch das Recht auf Individualität!

    Wir können ja auch nicht sagen, dass alle blonden Frauen einen IQ Test machen müssen um blond bleiben zu dürfen. Ich bin ziemlich blond, bestimmt nicht dumm, aber eher bauernschlau als uniklug.

    Angst ist ätzend und ich kenne Angst. Ich als Pferdehalter hatte nach einem schlimmen Unfall Angst vorm Reiten. Panische Angst mit Zittern, heulen, einfrieren und allem drum und dran. Kann man was gegen tun, oder es lassen. Aber deshalb sind doch nicht alle Pferde schlecht. War übrigens mein Eigenes und er konnte nichts dafür.

    Hast Du mal nachgedacht, ob Du in den Augen des Hundes nicht vielleicht was falsch gemacht hast und ihn so zu einer Handlung gezwungen hast? GANZ WICHTIG!!!!: Das rechtfertigt in keinem Fall den Biss. Niemals darf ein Hund gegen einen fremden Passanten gehen. Das ist absolut und vollständig inakzeptabel. Nur der Halter ist in dem Fall die Person die die Verantwortung trägt und auch die Quittung dafür bekommen muss. Nur deshalb kann man doch keine gesamte Gruppe Lebewesen zu einer Einschränkung verdonnern.