Die Embryonen sterben noch im Mutterleib ab und werden resorbiert.
Allerdings sind Hunde eine Spezies, bei der es bei allen Rassen und Mixen daraus regelmäßig dazu kommt, dass einzelne Embryonen, bis hin zu - im Extremfall - ganzen Würfe, aus unterschiedlichsten Gründen resorbiert werden und zwar bis etwa 2-3 Wochen vor Geburtstermin, danach kann der Körper der Hündin das bereits teilweise verknöcherte Skelett der Föten nicht mehr so einfach auflösen und es würde halt ein toter Welpe geboren, den man andernfalls nicht mitbekommen hätte, weil er verstoffwechselt worden wär.
Der emotionale Aspekt, der da bei Nackthunden konstruiert wird, erinnert mich immer an Abtreibungsdebatten.
Ich habe das ganze weder mit einem emotionalen Aspekt betrachtet, noch bin ich Abtreibungsgegnerin. Sterben die Embryonen bzw. Feten in einem frühen Stadium kann ich gerne darüber hinweg sehen. In der Literatur wird jedoch beschrieben, dass der Tod auch kurz vor oder nach der Geburt eintreten kann - dies erachte ich durchaus als problematisch. Wie häufig das in der Realität eintritt, kann uns sicher eine Züchterin erzählen.
Das stimmt halt schlicht und einfach nicht. Klar können auch nackte Xolos vor, während oder nach der Geburt sterben, so wie alle Hunde, aber das passiert dann nicht weil sie nackt sind.
Nackte Xolos, PSPPs und CCs haben auch Vibrissen, ein Immunsystem, eine Thymusdrüse, können ihre Körpertemperatur ohne externe Wärmequelle halten und Kieferanomalien kommen nicht häufiger vor als bei anderen Hunden.
Nackte Xolos wurden von den Azteken zu Kultzwecken eingesetzt, die ursprüngliche Definition dieser Rasse ist deshalb einfach die nackte Variation. Ich finde es auch gut, dass der behaarten Variante immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird und sie auch in die Zucht einbezogen wird, aber historisch gesehen ist der Xolo halt nun Mal nackt und das Verpaaren von zwei behaarten Hunden würde somit der eigentlichen Definition des Xolos widersprechen. Auch beim PSPP ist es ähnlich, der ist sogar nationales Kulturgut.
Und damit bin ich auch wieder raus.
(Und ja das Zahnproblem existiert)