Wir haben gerade eine Bulldogge bei uns, laut windigem Pedigree ein "French Bulldog (Exotic)" - Schaut aus wie ein Riesen-Frenchie mit Schlappohren (er hat gerade gute 17kg, das ist zwar zu viel, aber er ist echt groß), natürlich in hübschem blau.
Wundersamerweise hat er tatsächlich keinerlei Futtermittelallergien - Wer Frolic zu einem gut geformten Haufen verarbeiten kann, muss sogar ein recht robustes Verdauungssystem haben - und auch das Fell schaut soweit gut aus. Nasenlöcher der der arme Kerl allerdings keine, Nase auch nicht und selbst bei keinerlei Belastung und 8 Grad hat man ihn deutlich atmen gehört. Fand ich besonders tragisch, da er noch recht jung ist und halt echt einfach gern rennt und tut und spielen würde, ich aber permanent Angst hatte, dass er einfach umkippt ![]()
Nun ist er diese Woche operiert worden (Gaumensegel und Nasenlöcher) und erstens war die OP wirklich schrecklich für mich, da zittert und bangt man ja quasi durchgehend, dass das Tier das überlebt und wieder aufwacht und zweitens find ich es echt schlimm wie viel Unterschied man jetzt schon merkt. Man hört ihn in Ruhe nicht mehr atmen, man kann ihn auch mal rennen lassen und dieser dauerpanische Gesichtsausdruck ist einfach mal weg. Eine Nasenfalten-OP steht ihm noch bevor, die sitzt nämlich so knapp am Auge, dass sie das Auge reizt und da werden wir ihn wohl auch gleich Röntgen um zu sehen, welche Überraschungen er noch mitbringt.
Mir tut der kleine echt Leid, die Rasse ist zwar überhaupt nicht mein Typ Hund, aber ich verstehe, warum man sie charakterlich toll finden kann, aber irgendwie muss man schon bissal leidensfähig sein - Weil "normal" bewegen wie andere Hunde in seinem Alter kann er sich ja jetzt trotzdem nicht und man kann nicht alle Probleme wegoperieren.