Ich hab das einmal mit meinem Gassi-Hund erlebt. Die kleine war eine sehr unsichere Bichon-Malteser-Mix-Hündin und wurde in einer Hundezone von drei Afghanen gehetzt. Die drei trugen zwar Maulkorb, aber das Zwergi hatte natürlich Todesangst. Ich hab mir nur ihren Malteserkumpel geschnappt, dass der nicht auch noch mitrennt, hab Serij zu den Afghanen geschickt, in der Hoffnung, dass die dann aus ihrem Jagd-Wahn auftauchen, aber die wurde einfach überrannt. Andere Hundebesitzer haben dann versucht, mir zu helfen udn sich schreiend den Afghanen in den Weg geworfen, das war denen echt alles egal, hat aber dem Zwergi immer wieder Vorsprung gegeben. Irgendwann ist sie dann durch ein Loch im Zaun und panisch nachhause gerannt - über mehrere stark befahrene Straßen - Als sie über die Raxstraße gelaufen ist konnte ich echt nicht hinschauen - und ich hab sie dann vor dem Haus eingefangen, indem ich meine Jacke über die geworfen hab.
Das war echt ein schreckliches Erlebnis und ich war wirklich verärgert, dass man mit solchen Hunden in die Hundezone geht - Zwergi war nämlich nicht das erste Opfer.
Aber jede Rasse/Hundetyp hat halt ihre "Anfälligkeiten", die sollte man einfach kennen und entsprechend Vorsicht walten lassen. Ich find aber Afghanen weiterhin faszinierend und ich hab nun auch selber keine Hunde, die ins Beuteschema fallen, da ist das natürlich auch einfacher.