Das fett markierte - Klar, du züchtest nicht, um deinen Lebensunterhalt zu verdienen, aber warum solltest du nix dran verdienen? Also jetzt ernst gemeint, Shelties sind nicht meine Rasse und mein Hundetyp, aber was ich mitbekommen hab, machst du dir sehr viel Gedanken um die Auswahl der Elterntiere, deine Hündinnen sind im Sport geführt, gesundheitlich sicher über dem Durchschnitt durchgecheckt und bei der Aufzucht machst du auch mehr als "Stellen wir halt mal ein Bällebad" rein. Ich bin sicher, dass man von dir einen Sheltie bekommt, der sowohl gesundheitlich als aus sozialisierungstechnisch alles mitbekommen hat, was man einem Welpen nur mitgeben kann - Warum solltest du das gratis machen?
Ich würd dir jeden Euro Gewinn, den du machst, von Herzen gönnen - Wenig Arbeit ist Welpenaufzucht nun mal nicht und beim Strickpulli, den man auf Etsy verkauft, würd auch keiner auf die Idee kommen, dass der zum Materialpreis verkauft werden muss.
So ein bisschen hinkt der Vergleich aber, denn aus einen Gewerbe muss ich mein Einkommen versteuern. Zumindest Hobbyzüchter sind davon befreit, da angenommen wird, dass man die Zucht quasi als Hobby zum Selbstkostenpreis betreibt.
Steht also eine Gewinnerzielungsabsicht hinter der Zucht, müsste man eigentlich auch so fair sein und die Einnahmen in der Steuererklärung angeben.
Ich kenn mich mit der Rechtslage in D nicht aus, aber in Ö kann ich sehr wohl Strickpullis (mit Gewinnabsicht) ohne Umsatzsteuer verkaufen, wenn es einen gewissen Umsatz nicht überschreitet (35 000€)- Nennt sich dann Kleingewerbe und über diesen Betrag sollte ein FCI-Züchter im Jahr eher selten kommen...