Die Klinik bei mir „ums Eck“ (Fahrtzeit etwa 6 Minuten) hat nur noch an manchen Tagen in der Woche 24 Stunden Notdienst. Die nächste Klinik mit 24/7 Notdienst ist etwa 30 Minuten mit dem Auto entfernt (Nachts kommt man aber deutlich schneller durch). Daher habe ich (noch!) keine großen Sorgen deswegen.
Allerdings, auch wenn es für mich die absolute Hölle wäre, würde es bei mir nach Joey keinen weiteren Hund mehr geben, wenn das Problem in den nächsten 10 bis 15 Jahren zunimmt. Ich würde kein Tier mehr halten, wenn ich im Notfall keinen Tierarzt finden kann…
Immerhin sollte der Hundehalter solche Situationen vermeiden mit entsprechender Führung.
Genau das ist der springende Punkt. Es kann (und sollte) mir komplett egal sein können, was der andere Hund im Sinn hat. Jeder HH hat dafür zu sorgen, dass sein Hund weder einen Menschen noch ein anderes Tier belästigt/verletzt. Das ist Gesetz in unserem Land.
Deshalb macht mich das Umwälzen der Schuld auf das Opfer so unfassbar wütend.
Übrigens bei jedem, auch wenn derjenige einen Minihund hat. Donald hatte schon einen festgebissenen Chi an der Lefze baumeln. Die Besitzer haben gelacht (!) und können von Glück reden, dass Donald einfach nur nett ist. Eine kleine Narbe hat er bis heute davon.
- mein Kleiner Hund muss lernen mit großen klar zu kommen
Nein, SIE müssen lernen, die Grenzen von anderen Menschen und Hunden zu respektieren. Ansonsten bekommt ihr Hund VON MIR zu spüren, was ich von dieser Grenzüberschreitung halte.
- Ihr Hund ist erst zufrieden wenn er Hallo sagen kann
Da empfehle ich gerne, sich mit seriösen Quellen einmal der Kommunikation von Hunden zu widmen.
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Ich habe einfach inzwischen absolut keine Geduld mehr für solche Menschen. Und deshalb bin ich direkt und würge danach jede weitere Kommunikation ab. Es ist besser fürs Gemüt, sich mit solchen nicht näher zu befassen.
Solange sie nicht lernt, dass sie „von oben“ ohne Konsequenzen pöbeln oder drohen kann und mit passenden Hunden normalen Kontakt hat (um zu verstehen, dass Hunde nicht grundsätzlich doof sind) sehe ich da kein Problem. Ich finde es richtig und wichtig dem eigenen Hund Schutz zu bieten, wenn er sich unwohl fühlt und/oder danach fragt. Aber das ist nur meine Meinung.
Wenn dich deshalb jemand anmotzt, sag einfach: „Wären sie etwas begabter in der Erziehung ihres Hundes, müsste ich das gar nicht tun.“.