Ich habe tatsächlich kein Problem damit, wenn jemand sagt, mein Hund ist in einer bestimmten Situation oder auch in vielen verschiedenen Situationen "lieb" (nach menschlichen Moralvorstellungen), aber als ganzheitliche Beschreibung eines Charakters taugt dieses "lieb" halt so gar nicht und ist einem Hund gegenüber auch nicht fair.
Man kann auch alles totreden oder schlecht machen. Oder haben manche ein Problem damit, daß es tatsächlich Hunde gibt, die nicht gleich jedem Menschen oder Hund an die Gurgel möchten? Ja, ich betrachte Chilly als lieb, ohne ihn zu vermenschlichen oder ihm gegenüber unfair zu sein. Und ja, er würde Nachbars Kaninchen, Meerschweinchen, Mäuse killen, weil das halt Beute ist im Gegensatz zu Hunden und Menschen.
Mir ist das auch durchaus klar und ich käme nicht auf die Idee, nur weil ich ihn als lieb bezeichne, ihn im Garten einfach mal zu Meerschweinchen zu setzen. Man ist ja als Halter nicht automatisch blöd, nur weil man seinen Hund nicht permanent managen muß, damit nichts passiert
Ich habe dich ja nicht zitiert und damit auch nicht explizit gemeint. Meine Anmerkungen waren allgemeiner Art, weil ich es falsch finde, in solchen Kategorien zu denken. Im Übrigen verallgemeinerst du dein und das Lebensumfeld deiner Hunde scheinbar auf alle Hundehaltungen. Es gibt durchaus auch Hundehaltungen, in denen das "lieb" sein zu sogenannten Beutetiere deutlich wichtiger ist als das "lieb" sein zu fremden Hunden oder Menschen.