Willkommen im Leben mit Hund. 
Das klingt gewaltig nach Welpenblues. Das betrifft auch Leute, die einen unschwierigen Hund haben. Das Neue im Leben, die Verantwortung und alles sind für manche Psychisch einfach eine Hausnummer. Kommen dann noch Probleme dazu, steigert sich das Gefühl. Ich war selbst einst davon betroffen und das auch recht lange. Bei mir ging das 2 Monate, bis sich langsam der neue Alltag etabliert hat und man ein Gefühl dafür bekam.
Eine große Hilfe war meine Trainerin. Hätte ich die mal eher dazu geholt und nicht erst nach 2-3 Monaten. So eine Person an der Hand zu haben, die einem ein wenig Tipps zur Hand gibt und Verhalten des Hundes erklärt, gibt ungemein psychische Stütze. Kann ich dir nur empfehlen. Einzeltraining wäre für euch das Stichwort.
Zum Geschirr: Wurde schon erwähnt, sollte aber in jedem Post stehen. SICHERHEITSGESCHIRR. Sofort und heute bestellen oder direkt im Fachgeschäft kaufen, sofern in der Umgebung. Ganz, ganz, gaaaanz wichtig.
Das hat eine Reihe mehr, die hinter den Rippen endet. Damit rutscht kein Hund mehr so schnell raus. Es gibt so viele (besonders Auslandshund), die abhauen. So viele Tierschützer helfen ehrenamtlich beim wieder Einfangen. Sowas hinterlässt beim Hund enorme Spuren. Und oft stirbt der Ausbruchskünstler leider auch. Sichere so lange doppelt. 2 Leinen je an Geschirr und Halsband.
Ansonsten halt durch. Du hast dir als Ersthund eine Aufgabe ins Haus geholt. Tierschutz ist immer gut gemeint, aber oft der schwierigere Start. Besonders wenn der Hund A: aus dem Ausland kommt und B: dieses Junghundalter hat. Du beginnst also sportlich. Da hilft nur Trainer, reinfuchsen und ein Gefühl für den Hund entwickeln.
PS: Für dein Zeitgefühl - meine Hündin war gefühlt erst nach 6 Monat richtig bei mir angekommen. Vorher war gegenseitiges beschnuppern und kennenlernen. Sie kommt aus Rumänien.