Uiui, na das klingt ja anstrengend. Wahrscheinlich fühlt sie sich auch mega bescheiden, weshalb andere Hunde eine Bedrohung darstellen. Habt ihr die Tür zu zwischen den Räumen? Hilft vielleicht ein Türgitter, damit sie euch sieht? Oder bricht schon Drama aus, wenn man nur 5 Meter weit weg ist?
Beiträge von DarFay
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Gassi, Autofahrt, Bürozeit, Heimfahrt, Essen. Im Büro gibt's Trofu für Training (Besuch ignorieren) oder Trofu Suchspiele in der Pause.
Früher hatte ich das BARF mit im Büro. War nervig und direkt früh ist es blöd. So kombiniere ich Appetit über den Tag für Training und abends gibt's gemeinsam mit unserem Abendbrot ihre Portion.
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Warum hast du dir einen Shiba geholt?
Mir hat das Aussehen wahnsinnig gut gefallen, also habe ich angefangen mich über den Shiba einzulesen. Überall steht, dass sie starke Persönlichkeiten sind, selbstständig, sich nur schwer dem Menschen unterordnen, Artgenossen ein Problem sein können und sie Kommandos oft nur befolgen, wenn sie selbst den Sinn dahinter sehen.
Für mich klang nichts davon abschreckend. Ich dachte sogar, dass das gut klingt, weil ich dachte, dass ich keinen Hund mit Kadavergehorsam möchte, dass ich die Herausforderung annehme, dass ich gerne einen eigenständigen Hund möchte.
Ich wollte, dass Bowie sich entfaltet, ihn nicht einschränken, keine unnötigen Regeln aufstellen. Und irgendwann ist mir das alles über den Kopf gewachsen, wie du ja schon in deinem Text beschrieben hast. Irgendwie habe ich den Moment verpasst indem er sich so entfaltet, dass ich selbst eingeschränkt bin. Und jetzt sitze ich hier und könnte heulen, weil gefühlt alles schief gegangen ist und ich die ganze Situation total unterschätzt habe.
Ich dachte, wenn ich ihn einfach richtig lieb habe und eine ganze enge Bindung zu ihm aufbaue, dass er sich mir freiwillig unterordnet. Aber irgendwie habe ich vergessen bei der "liebevollen Konsequenz" die Konsequenz einzubauen.
Ich tue mich schwer Regeln aufzustellen und konsequent durchzusetzen, weil ich mir dann immer so gemein vorkomme. Ich glaube das ist mein größtes Problem bei der Hundeerziehung.
Als Hundeanfänger ist es ehrlicherweise auch schwer einzuschätzen, was solche Charakterzüge in der Realität bedeuten. Ging mir vor meinem Hund auch so. Ich habe erst im Nachhinein verstanden, was solche Informationen bedeuten. Aus dem Grund suchen sich viele Hunde aus, die optisch gefallen und reden sich dann die Rasseeigenschaften einfach schön oder stellen sich das alles anders vor.
Jetzt im Nachhinein weiß man dann, was eher zu einem passt und ob man bereit ist "Opfer" zu bringen, um manche Charakterzüge hinzunehmen. Also lerne daraus für die Zukunft und arbeite jetzt mit dem, was du hast. Das mag aktuell blöd klingen, aber man lernt wirklich so viel, wenn man sich richtig reinhängt und die Probleme wieder glatt bügelt. Meine Hündin war auch ein Crashkurs in einigen Themen. Gott sei Dank aber nicht Bissigkeit. Darum Maukkörbchen drauf und sich durch die neue Sicherheit erst einmal wieder sammeln.

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Habe mal geschaut, welchen Hund ihr meinen könntet. Steht da wirklich: "Man merkt ihm an, dass er hauptsächlich als Wachhund gehalten wurde, denn auch bei uns verhält er sich überaus wachsam am Gitter. "? und "
Denn will man zu schnell zu viel von ihm oder fühlt er sich zu stark bedrängt, versucht er sich durch schnappen der Situation zu entziehen."
Also sowas ist defintiv kein Hund fürs Büro. Das kann man sich nicht Schönreden und ändert sich auch nicht, weil er dann ein Zuhause hat. Wachverhalten wird eher Gegenteilig noch stärker.
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Hunter hatte leider einen massiven Rückfall... Ich bin total verzweifelt... Am Donnerstag war noch alles top. Ich war fast sechs Stunden bei der Arbeit. Alles gut. Freitag hat's an der Tür geklingelt während ich weg war. Ab diesem Zeitpunkt hat er gebellt. Samstag war ich bei Freunden abends. Da hat er auch keine Ruhe gefunden. Da musste ich ihn holen. Montag erneut: Es hat geklingelt und ab diesem Zeitpunkt hat er gebellt... Dienstag war er in der Betreuung und dort total aufgekratzt. Hat wohl trotz Anwesenheit der Betreuerin total aufgekratzt, hat sich gar nicht beruhigt. Laufend gewinselt oder sie sogar angebellt. Er konnte sich gar nicht beruhigen. Mittwoch war ich dann drei Stunden auf Arbeit. Da war wieder alles gut. Heute dann der absolute Tiefpunkt. Er hat vier Stunden wirklich massivst gebellt. So schlimm wie noch nie!
Ich werde jetzt den Rest der Woche und kommende Woche so organisieren, dass er nicht alleine ist und auch nicht in die Betreuung geht... Ein Glück habe ich kommende Woche recht wenig Schule. Damit er von seinem Trip runterkommt.
Weiterhin werde ich mal mit unserer Tierärztin sprechen ob da vielleicht ein gesundheitliches Problem dahinter stecken könnte. Er bleibt normalerweise sehr gut allein mittlerweile. Aber seit Freitag... Es ist wie ein Schalter, der umgelegt wurde... Donnerstag alles gut, seit Freitag Katastrophe...

Oh du Arme.
Kenne aus der Vergangenheit selbst sehr gut, wie extrem das an den eigenen Nerven und der Psyche kratzt, wenn das nicht klappt aber man weg MUSS. Drücke die Daumen, dass die Alleinseinpause wieder den Resettknopf drückt und es dann wieder klappt. -
Ich erinnere mich gern an die Comicpferde.
Die können wohl auch nicht mehr ordentlich atmen. Einfach mal "El Rey Magnum" googlen.
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Aber meiner Frau reicht schon die Anwesendheit von ihm und sie sagt wir würden ihm nicht gut tun.
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Da könnte das Problem liegen. Ich glaube, sie macht sich vielleicht Vorwürfe, dass sie ihn nicht sofort liebt und lieber loswerden will?
Ich denke ihre Überreaktion dürfte recht schnell weggehen, da der Welpe ja scheinbar kein Chaos reinbringt. Geht doch wirklich immer zusammen spazieren, du regelst draußen alles und sie läuft einfach mal gemütlich mit und übernimmt eher die positiven Dinge.
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Hallo zusammen,
ich benötige bitte mal Euer Schwarmwissen. Wir haben seit ein paar Tagen einen kleine Doodle Welpen. Der kleine ist echt süß und sehr lieb. Auch die Erziehung klappt sehr gut. Allerdings übernehme das genau wie Gassi so gut wie nur ich, aber das ist auch nicht weiters schlimm. Das große Problem ist, das bei meiner Frau ein starker Welpenblues eingetreten ist. Sie würde den Hund lieber heute als morgen wieder abgeben, sagt sie könne keine Verbindung zu dem Tier aufbauen und Ihr ginge es sehr schlecht. Sie fühlte sich genervt. Meine Frau hat keinen Apetit mehr und kann sich an nichts mehr erfreuen. Sie ist zwar auch der Meinung das der kleine Kerl total lieb ist, aber der komplette Gedankengang eines Welpenblues ist bei ihr vorhanden. Die Entscheidung einen Hund anzuschaffen, war bei uns KEINE Schnapslaune sondern ist über einen sehr langen Zeitraum und gereift und geplant. Nur aktuell schränkt der Welpe uns natürlich auch in unserem täglichen Leben / Freizeit sehr ein. Mir macht das nichts aus, meiner Frau aber leider schon.
Da ich weiß das so etwas nicht selten ist, habe ich ein paar Fragen an Euch
1) Wie lange hat bei Euch der Welpenblues angehalten?2) Was könnt ihr mit eurem heutigen Wissen sagen, was kann man machen um es erträglicher werden zu lassen ?
3) Wer von Euch hat den Welpen wirklich wieder abgegeben und wie habt ihr euch danach gefühlt. Habt ihr das bereut oder war es die richtige Entscheidung ?
Danke für Eure HilfeKein Welpe, aber mein Tierschutzhund hat das gleiche ausgelöst.
Dauer: 2-3 Monate (kam aber auch durch den Stress, dass sie nicht allein bleiben konnte und mein Plan A sowie B gescheitert sind und ich auf Arbeit musste).
Was hilft?: Im Normalfall hilft Verantwortung abgeben. Was mich wundert, da die ja scheinbar auf dir liegt. Je weniger man sich Stress macht und rausnimmt, desto einfacher geht es. Kannst du ihr vielleicht noch mehr mit dem Hund abnehmen? Sobald man sich daran gewöhnt hat, kann sie dann mehr und mehr einsteigen.
Abgabe: Nein, ich habe mir einen Trainer geholt, der mir das Wesen Hund besser erklärt hat. Wie ich mit ihm umgehe, da er ja noch keine Regeln kennt und keine Kommandos. Wie ich mit ihm kommunizieren kann und alles nicht so verbissen sehe. Kaum war der Trainer da, ging das alles bergauf. Und heute? Ich LIEBE diesen Hund, sie ist mein liebster Schatz.
Gerade sehr planende Menschen sind dann irgendwie überfordert. Spricht also dafür, dass ihr euch viele Gedanken gemacht habt. Und jetzt fühlt es sich anders an, als man sich das erhofft hat. Das erschafft dann das große Loch und den Stress. Weil ein Hund (besonders Welpe) eben viel verändert und er nicht nur total süß und lustig ist. ABER: Das wird! Durchbeißen und aufhören, zu denken.

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Ich werf mal was "Blödes" in den Raum: Haben die Kinder vielleicht mit ihm "gespielt", was er richtig blöd fand? Quasi ohne Aufsicht? Ich bin als Kind auch lustig dem Chinchilla auf allen vieren nachgerannt, ohne zu merken, dass der das unheimlich fand. Oder hab mal die Katze geärgert, da sie dann so lustige Kulleraugen bekommt. Nix dramatisches, aber heute würde ich meine Kinder dafür rügen, nicht die Tiere zu ärgern. Als Kind checkt man vieles nicht und findet es einfach niedlich, obwohl das Tier das ganz anders sieht. Nur mal so ein Hinweis am Rand.
Ansonsten wurde schon vieles genannt. Trainer nie mehr kontaktieren, der hat keine Ahnung und verschlimmert euer Verhältnis massiv.
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Das einzige, was ich irgendwem ankreide aus der Folge ist, dass die Trainingsmethode für mich nur mit ganz viel Glück den gewünschten Erfolg bringt und Entspannung dauerhaft
Rein aus Interesse, was wäre denn aus deiner Sicht die Trainingsmethode gewesen, die mehr Entspannung rein bringt?
Fände ich auch sehr spannend!