Nachdem nun eine halbe Ewigkeit vergangen ist haben wir vom Tierarzt endlich das "Go" dafür dass Nala (Ehemals Benjamin, zum Glück hab ich nochmal selbst nach dem Geschlecht geschaut und mich nicht drauf verlassen was mir gesagt wurde ) aus dem Käfig darf und somit mit McTwisp vergesellschaftet werden kann.
Der Stift verbleibt in ihrem Bein und wird nicht mehr entfernt. Sie kommt damit sehr gut klar und da es zwischendurch die ein oder andere Komplikation bei der Heilung gab wurde jetzt so entschieden.
Die beiden sitzen jetzt seit ca. einer Stunde zusammen und bisher machen sie sich ganz gut. Es flog ein wenig Fell, Nala hat eine kleine Schramme an der Nase. Sie ist total süß, zeigt kaum Interesse an ihm und erkundet einfach den Bereich. Er hat sie schon einige Male gejagt, das lässt sie sich auch gut gefallen. Als sie sich in ein Häuschen zurück gezogen hat und er sie darin "angegriffen" hat kam sie rausgeschossen und hat ihm ordentlich eine verpasst. Seit dem ist er sehr beeindruckt und belässt es jetzt doch bisher lieber beim jagen
Mir kommt das so vor wie dieses Gerede von: "Der darf auf keinen Fall aufs Sofa, sonst denkt er, er sei der Chef und will die Weltherrschaft an sich reißen".
Aber gut, mag schon sein, dass Schäferhunde besondere Arschgeigen sind.
Aras schläft im Bett, liegt auf dem Sofa und hat auch sonst viele Freiheiten. Aber Schäferhunde neigen enorm dazu Dinge zu kontrollieren, was (unabhängig davon wie es sich auf den Alltag des Halters ausübt) sie enorm stresst und sind nahezu dauerhaft auf "dauersenden". Diesen Hunden muss man beibringen abzuschalten und nicht zu schauen wer aufs Grundstück kommt, wessen Hand man schüttelt oder Ähnliches. Mein Rüde hat diese Grenzen mittlerweile und auch wenn wir öfter darüber diskutieren müssen hat er endlich ein normales Gewicht (Früher stressbedingt massiv Untergewicht), ist im Verhalten deutlich weniger auffällig und hat dadurch übrigens deutlich mehr Freiheiten im Alltag als zu den Zeiten in welchen wir alle Reize vermieden haben die ihn stressen könnten.
Ich habe hier einen Schäferhund x TWHMix sitzen, mittlerweile 7 Jahre alt. Ich/wir büßen heute noch dass ich damals auf ähnliche Tipps gehört hab und Situationen die ihn gestresst haben o.Ä. vermieden haben. Hör bitte nicht auf so einen Kram, es klingt zwar immer nett und "fair" dem Hund gegenüber, schiebt aber eure Probleme einfach nur auf und fördert eventuell sogar neue.
Hätte ich im Junghundalter schon diverse Themen mit Aras geklärt würde er (und ich) ein deutlich entspannteres Leben führen weil er eben gelernt hätte dass er nicht überall die Pfote drüber hat und kontrollieren muss was eigentlich so abgeht.
Also auch hier eine absolute Stimme für: Such dir bitte einen kompetenten Trainer vor Ort der diese Themen mit dir angeht. Dein Hund wird nicht kleiner und leichter und wenn er in die Pubertät kommt wird es sicher nicht einfacher.
Wenns eher psychologisch in Richtung gotische Schauerromane gehen darf, dann würde ich Dir raten, die Bücher von Laura Purcell anzutesten, eine Rezi hast Du hier auf der Seite.
Morgen kommt endlich mein Kindle an und dafür suche ich das ein oder andere Buch.
Ich würde gerne was in Richtung Horror lesen, aber eher kein Splatterkram. Gerne über Übernatürliches/Paranormales, wobei ich hier nicht auf Vampir/Werwolf-Geschichten stehe.
Wenn es Filme wie "The Conjuring" etc. als Buch gäbe wäre es perfekt. Hat jemand Tipps was mir gefallen könnte? Würde mich sehr freuen
Er war ein Direktimport und war natürlich als super nett, neugierig und anfängergeeignet beschrieben. Als er ankam war er zwar immerhin super nett, aber super ängstlich und schreckhaft. Anfängergeeignet.. Naja. Mehr oder weniger.
Mittlerweile lebt er 11 Jahre in unserer Familie (Bei meinen Eltern, früher habe ich mit ihm auch im Haushalt gelebt) und er ist ein wahnsinnig toller Hund. Super anhänglich, verschmust und ein kleiner Quatschkopf. Er ist mit anderen Hunden verträglich, bleibt super alleine, kommt mit sämtlichen Menschen super klar und hat auch überhaupt kein Thema mit Kindern/Babys.
Leider ist er aber auch sehr stressanfällig und ist schnell überfordert in div. Situationen. Da muss man ihn definitiv managen.
Generell ist er ein "Einfach mit dabei sein"-Hund, er hat wenig Interesse an Hundesport o.Ä., auch Tricks lernen etc. hält er für unnötig. Er macht da halt aber einfach nicht mit, ihm käme es nicht in den Sinn blöd zu werden. Er möchte gerne einfach bei seiner Familie sein, Spaziergänge draußen machen und gut. Draußen ist er tatsächlich ableinbar, man muss aber durchaus achtsam auf die Umgebung sein.
Bei uns sind die Arbeiten endlich fertig & das zweite Kaninchen ist eingezogen
Vorab: Ich weiß dass man normal anders Vergesellschaftet, dazu kurz und knapp: Es sind beides noch ziemlich junge Tiere, das Kaninchen im Käfig hat einen Bruch im Hinterbein der mit einem Stift fixiert ist (Morgen ist Kontrollrötgen ) und dementsprechend noch ein Weilchen eingeknastet sein muss. Da das Kaninchen welches gestern eingezogen ist auch alleine saß habe ich zusammen mit div. Leuten die bei der Vermittlung beteiligt waren entschieden dass sie jetzt schon "zusammen" ins Zimmer ziehen, aber Benjamin eben erstmal im Käfig bleibt.
Bisher würde ich übrigens tatsächlich sagen dass die beiden voneinander profitieren, außerdem liegen sie ständig "nebeneinander". Keinerlei gekloppe ab Gitter oder anderes Dominanzverhalten. Hätte es das gegeben hätten wir den Käfig aus Sicherheitsgründen wieder aus dem Zimmer geholt. Der Käfig wurde selbstverständlich noch abgedeckt, sodass sich das weiße Kaninchen nicht auch noch die Beine bricht. Dieses Kaninchen hat übrigens eine langwierige Augenverletzung hinter sich (nahezu auskuriert, vernarbtes Gewebe wird bleiben), also nicht über das verklebte Auge wundern.
Habe extra noch eine Videokamera besorgt um die Langohren immer beobachten zu können.
So. Aber nun zu dem schönen Teil - Ich bin jetzt offiziell Pflegestellenversager:
- Sprecht darüber wem der Hund gehört. Also so ganz offiziell. Nicht nur für den Fall einer Trennung ist das wichtig. Davon würde ich auch abhängig machen, wessen Bedürfnisse "wichtiger" sind. In deinen bisherigen Beiträgen klingt es eher so, als würde es dein Hund werden und dein Freund kümmert sich auch ab und zu ein bisschen. Daher denke ich, solltest du auch die letztendliche Entscheidungskraft haben welche Rasse einziehen soll, denn du hast die Hauptverantwortung.
Das ist ein sehr wichtiger Punkt. Das wurde und wird hier im Hause auch definitiv vor jedem Haustier (Auch jetzt bei den Kaninchen) geklärt. Man denkt immer dass man sich da bestimmt einig werden würde etc., aber wenn alles bereits geklärt ist kanns (nahezu) keinen Ärger geben.