Beiträge von ChiBande

    Warum? Der Standard bzw. Ausstellungen sind eine rein optische Bewertung, nicht mehr und nicht weniger. Die ZO reguliert die Hunde, die in die Zucht kommen nach gesundheitlichen Aspekten. Deshalb kann ein Hund zwar Champion, aber trotzdem absolut ungeeignet für die Zucht sein.

    Ok, aber macht das Sinn?
    Und eine Verständnisfrage:
    Ich kann einen Hund ausstellen und super Bewertungen bekommen, obwohl er nur 1/4 des MINDESTGEWICHTS wiegt mit dem gezüchtet werden darf.
    Ich darf aber einen Hund nicht mal ausstellen, der auch nur 200g über dem Höchstgewicht ist?
    Wieso ist nach unten 1500g Spielraum und nach oben kein einziges Gramm?

    Ich verstehe, dass man dann als Züchter auf Nummer sicher geht und eher Hunde um die 2kg züchtet.


    Danke dir! Wahnsinn...hätte aufgrund des Bildes echt mir +/- 30cm und 4-5 kg gerechnet. Immerhin einmal hatte ich mit dem Gewicht recht :D
    Offensichtlich sieht man dann wirklich so oft nur die Zwerge.

    =)
    Vielleicht macht es auch das Umfeld? Ein Hund der im Wald und Gatsch herumläuft und eingesaut ist, wirkt vielleicht nicht so zerbrechlich und klein?

    Aber ich verstehe jetzt wie die Leute auf die Mini-Chis kommen, wenn auf Ausstellungen ab 500g ausgestellt werden darf, aber ja kein Gramm über 3kg.
    Da wären ja meine mit 2,7kg schon unter den Schwergewichten. :lepra:
    Wenn Enzo da mal nicht ordentlich kacken war, wiegt der gleich mal über 3kg und dürfte nach Hause gehen...(und das obwohl er mit 22cm wirklich unser Zwergi ist)

    was ich noch gefunden hab auf die schnelle, ist aber von 2012, keine Ahnung ob noch aktuell!
    Gewicht zw. 1,5 und 3kg.
    Zw. 500 g und 1,5 kg wird toleriert.
    Hunde mit weniger als 500g oder mehr 3kg werden disqualifiziert.

    Jetzt kann ich mit 510g ausstellen. Aber mit über 3 kg nicht? Verstehe ich das richtig?
    Er darf 1kg leichter sein aber nicht schwerer als Standard? (Bevor ich mich aufrege und dann hab ich unrecht )

    Also lt. meines Wissens heißt es die Hündin sollte - nicht muss - mindestens 2 kg haben.
    Oder hab ich falsch gelesen. Dann sorry.

    @Mejin Die Hundeschule ist eh super. Der ein oder andere Kursteilnehmer findet es manchmal witzig sowas zu sagen.
    Dicke Haut zulegen und so...


    Daarf ich mal rein aus Interesse nachfragen wie groß und schwer deine so ca. sind?

    Ich finde auf dem gezeigten Bild sehen sie nämlich wirklich nach richtig robusten, aber eben kleinen Hund aus, wie ich sie gern häufiger sehen würde :gut:

    Ich bin ehrlich, rein für mich persönlich ist auch der Standard Chi viel zu klein. Also nicht wegen persönlicher Vorliebe, sondern Alltagstauglichkeit. Immer mal wieder bekommt man sie ja auch auf der Straße sehen - viel am Zittern, ängstlicher rundum Blick, nur am Füße ausweichen, usw. Ich kann da rein vom Sehen natürlich nicht sagen, ob sie von einem seriösen Züchter kommen. Aber schon einschätzen, dass sie von Größe und Gewicht im Standard liegen.

    Also meine sind gar nicht so groß. Und trotzdem werden sie von vielen als groß (für ihre Rasse) empfunden.
    Frisch gewogen und gemessen:
    die Schokobraune 24cm/2,7kg
    der Schwarze 22cm/2,7kg
    die braune Kurzhaarige 24cm/2,3kg
    der Merle 25cm/4,7kg

    Also kleine Hunde. vom Gewicht (bis auf den Dicken..) im Standard und trotzdem werden sie für groß empfunden.
    Keine Ahnung warum. Sieht man wirklich so häufig die ganz kleinen Chis? Oder sehen die Leute keine und haben ein falsches Bild im Kopf?

    Der Merle ist unmerklich Größer als die Mädels, aber viel Knochenstärker. Also der Dicke ein paar cm größer, das wäre super.

    Wegen Menschenmassen..
    Also bei normen Begegnungen gehen sie nicht geduckt. Bei Menschenmassen (Einkaufcenter, Christkindlmarkt..) würden sie sich am Boden ganz sicher unwohl fühlen. Da würde ich aber sowieso keine Hunde mitnehmen.
    Ich gehöre nicht zu denen, die ihre Hunde immer dabei haben wollen.
    Ich bin froh auch was ohne Hund (und Kind) zu unternehmen.

    Ansonsten sind sie genauso Alltagstauglich wie alle anderen Hunde.
    Ev. etwas "praktischer", weil schnell mal unter den Arm geklemmt (Bus, Bahn...)


    eswegen alle dieses Problem haben ;)
    Ich denke aber auch nciht, dass es dem Chi schaden würde, wenn er im Durchschnitt 5cm größer und 2kg schwerer wäre...

    Da bin ich ganz bei dir. Und eine längere Schnauze als das was jetzt gezüchtet wird.


    Naja, so "krass" empfinde ich es bei den normalgroßen Chihuahuas eigentlich gar nicht.Aber: Wir waren vor ein paar Wochen mit einem Chi unterwegs, der leider sehr klein geblieben ist (lt. Besitzern vom Züchter), die wog etwas über 1 kg. Es war ein Graus! Während unsere Hunde miteinander spielten, hatte die kleine Greta Mühe, überhaupt hinterherzukommen.
    Die hätte locker in die Jackentasche meines Freundes gepasst...

    Mit etwas über 1 kg wäre Greta (leider) laut Standard noch toleriert, und wenn ich mir vorstelle, man würde mit ihr züchten... :verzweifelt:

    Das ist ja das perverse. Mit der kleinen Maus mit etwas über 1kg dürfte man züchten, aber über 3kg nicht mehr.
    Das gehört ganz dringend geändert in 2,5-5kg.

    So, ich geh jetzt in die Hundeschule.
    Da kann ich mir dann wieder so nette Sachen wie "haha, die sind kleiner als unsere Katze" oder "wozu kommt man mit so kleinen Hunden hierher?" anhören.
    Aber der Dicke und ich zeigens denen dann immer. Der ist nämlich Musterschüler. :p
    (erzieht man die Zwerge nicht wird gemeckert, tut mans wird man belächelt... :ugly: )


    Das dünkt mich zu einfach gedacht. Man kann doch auch als Käufer, als Halter, als Interessierter, als Tierfreund, als Privatperson, als Mensch etwas tun, indem ich mich nämlich entsprechend verhalte und äussere. Ich kann mich zumindest informieren, andere aufklären und mich um einen ehrlichen Dialog bemühen. Wenn das alle täten, wäre das schon mehr als genug.

    Achso na ein wenig davon mache ich.

    Ich werde zb. manchmal gefragt, was für eine Rasse meine Hunde sind.
    Und wenn ich dann Chihuahua sage, kommt ein "Eeecht? Die sind ja gar nicht so klein." oder "Habs mir gedacht, aber war dann doch unsicher. Ich hab mir die immer kleiner vorgestellt", oder "Na die sind gar nicht so zerbrechlich".

    Ich erzähle dann von der Rasse, Vorteile, Nachteile, auf was man beim Kauf achten soll.
    Ich glaube ganz viele Leute haben einfach die Paris Hilton mit so einem kleinen Bündel am Arm im Kopf.


    Ich denke aber auch, dass es das altbekannte "Runtermachen" der Konkurrenz ist. Die Britenzüchter (ja, ich pauschalisiere jetzt mal ;) ) stehen auf kleine Augen mit viel Stop, einfach mal die aktuellen Hunde anschauen. Da dichtet man der Dissidenz gern mal irgendwas an. Andersrum kommt natürlich auch vor. Dabei kommt wenig Stop dem "Urtyp" von vor über 100 tatsächlich am nächsten, auch wenn das natürlich nichts heißen muss.

    Nochmal, viel Stop heißt nicht, dass der Schädel größer ist. Kavalier King Charles Spaniels sind da das beste Beispiel für. Wenig Stop macht den Schädel nicht kleiner, nur die Nase wirkt länger. Und einen flachen/wenig gewölbten Oberschädel haben sehr viele Rassen, ohne dass da was bekannt wäre.

    Ich hab vorhin mal in einer Rassegruppe gefragt, ob jemand jemals sowas gehört hat oder einen betroffenen Hund kennt. War (bisher) nicht der Fall, aber vielleicht meldet sich ja nochmal wer zu Wort.

    Interessiert mich wirklich, deshalb nur her mit den Quellen. Aber wenn das nur ein "find ich nicht schön, muss gefährlich sein" ist, dann gehört das hier nicht her.

    Nein, nein, das war kein runtermachen. Verflixt. Das ist schon so lange her..und der Kontakt nicht intensiv..

    Er war zwar wirklich eine Briten-Züchterin, aber eine, die zb auch anprangerte, dass der Trend bei den Briten zu zu viel Plüsch ging (ich weiß nicht wie es jetzt bei den Briten ausschaut). Den Hick-Hack kannte sie, sie hat mir aber damals einige gute Züchter von Amerikanern gesagt. Also da war kein Neid dahinter. Nur ein "Acht geben auf die Köpfe"


    hier sind aber durchaus die , die einen Markt bieten für genau solche Hunde und sie kaufen, weil ihnen 5kg ( also etwas mehr als ein Kater ..) zu viel Hund sind (mal frei zitiert ).

    Weißt du das Problem ist, dass du aus einer FCI Zucht keinen 5kg Chi bekommst, weil lt. Rassestandard nicht mit Hunden über 3kg gezüchtet werden darf.
    Das ist krank.
    Da kann aber der Käufer nichts dafür. Da gehört der Standard sofort geändert.

    Mir bleibt nur folgendes:
    - einen Chi aus größeren Linien kaufen und in Kauf nehmen, dass er klein bleibt.
    - keinen Chi kaufen, obwohl ich den Charakter dieser Hunde super finde
    - einen Chi ohne Papiere zu kaufen, wo die Eltern zu groß für die FCI Zucht sind, aber trotzdem auf die gängigen Probleme ED, PL, offene Fontanelle, Herz untersucht sind.
    - einen Chi irgendwo aus Willhaben/Ebay/Kofferraum kaufen und nix über seine Herkunft wissen.

    Die ersten 3 Sachen sind ein bissl unbefriedigend. Die letzte sowieso kein Thema.

    ABER eigentlich möchte ich nicht mehr über Chihuahua schreiben. Das wurde doch eh schon 100x durchgekaut.


    Es ist im Grunde genommen ja eine gute Sache, dass wir über Qualzucht überhaupt sprechen. Solange aber jeder nur seine eigene Erfahrung und Meinung beizutragen hat und nicht bereit ist, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, sich umfassender zu informieren und die Probleme in einem grösseren, quantitativ repräsentativen Rahmen ansieht, erreichen wir ausser ein bisschen chaotische Empörung hier und da leider gar nichts.

    Nun ja, ich bin keine Züchterin. Ich kann mich ja nur ein bisschen chaotisch empören. Mehr bleibt mir leider nicht.


    Nun ja, schau ich mir die Mini-Chis an, habe ich eigentlich keinen gesunden normal wüchsigen Chihuahua vor Augen.

    Ich finde es so interessant hier ständig von Mini-Chis zu lesen. Irgendwie hat hier jeder schon mal sowas gesehen und erlebt.
    Ich zum Glück nicht. Und wenn ich mir die Fotos der Chi-Halter im Forum ansehe, hat hier auch keiner so einen.
    Ich glaube deswegen tut es weh, wenn man ständig so abfällig von den Chis spricht.
    Sind die Minis/Teacup wirklich die Mehrheit?
    Oder seht ihr die Bilder nur in Zeitschriften mit der Paris Hilton und Konsorten?


    Vor x Seiten hatte ich übrigens schon mal angefragt, ob die lange Collie-Nase irgendein Problem birgt ;) Wurde verneint.
    Aber ich finde es wirklich bedauerlich, dass Du die Quelle nicht findest, weil natürlich würde ich sowas gerne lesen. Meinst Du wirklich fehlenden Stopp oder oben das Schädeldach? Ohne Quelle würde ich das jetzt nämlich leider in das Hick-Hack einordnen, dass sich manche Briten vs Ami Züchter liefern, was schade wäre, wenn es doch einen ernsthaften Hintergrund hat.

    Ich finde übrigens, dass viele Amis eigentlich zu groß für das sind, was einen Collie eigentlich ausmacht und würde mir da gemäßigtere Schulterhöhen wünschen. Das hat nicht so dramatische Dimensionen wie bei anderen Rassen, aber sinnvoll fände ich das.

    Entschuldigung, ich meinte das flache Schädeldach.
    Und es ging nicht um Brite vs. Ami. Sondern tatsächlich darum, dass der flache Kopf (Schädeldecke fast auf einer Geraden mit dem Nasenrücken) große Probleme bringt.

    Die Studie spricht aber von "associated with", sie kommt zu dem Schluss, dass die untersuchte Genmutation ein "significant modifier of weight and appetite in Labrador retrievers and FCR's" sei und zudem "may influence other behavioral traits".
    Da scheint mir noch viel an Forschung notwendig zu sein, um hier auch nur annähernd in den Bereich von Qualzucht genau bei diesen Rassen und entsprechender Gegenmaßnahmen zu kommen.

    Naja, dann kann aber der Thread geschlossen werden, oder?
    Wenn man nur schon bestehende Qualzuchten nennen darf, dann wurde ja schon ausführlich genug darüber geschrieben.
    Oder holen wir jetzt immer wieder die Kurznasen und Kleinstrassen hervor.
    Ich dachte es ist ein Thread, in dem neben den schon bestehenden Qualzuchten, auch ein Austausch über Rassen die auch Probleme haben und man da Gegensteuern soll.

    Aber irgendwie schreien hier viele ganz empört - egal ob ED, HD, Epilepsie... - "ja aber das ist doch noch keine Qualzucht, nur weil es gehäuft auftritt."

    Eh nicht, eine kurze Nase WAR auch keine Qualzucht.
    Ist es aber geworden, weil man das Problem nicht sehen wollte.


    Nehmen wir den Cocker. Ich hatte vor über 20 Jahren eine rote Cockerhündin.
    Eine Traumhündin. Mein Seelenhund.
    Aber so überhaupt gar nicht mehr zu vergleichen mit den FCI Hunden die es jetzt so gibt. Ohren so weit unten angesetzt. Viel zu lange. Augenlieder die runter gezogen werden. Viel Fell...
    Gefallen mir gar nicht mehr.

    Ich bin der Meinung - auch wenn keine Qualzucht - da gehört unbedingt sofort gegengesteuert!
    Solch eine Hündin wie ich sie hatte, werden noch in den Ostländern gezüchtet. In Österreich, Dtl. könntest damit gar nicht auf eine Show gehen.