Beiträge von ChiBande

    Flo hat gerade gegessen. Sie ist auch wieder gut drauf und fetzt mit Enzo herum.

    Mir ist eingefallen, dass Otis auch eine Übersprungshandlung hat. Er bringt ein Spielzeug.

    Aber das spiegelt schön die beiden Hunde wieder.
    Enzo "geht nach vorn", der Dödel versucht sich bei uns beliebt zu machen (klappt ja auch. Ich find das so süß, wenn er mir zur Begrüßung ein Stofftier bringt).

    Und was tut der Otis dann?

    Er knurrt zurück und versucht weg zu kommen. Und dann steht er mit offenen Maul Enzo gegenüber und es ist sehr laut. Es wird dann ein Gerangel. Otis wehrt eher ab, während Enzo dann noch mal versucht ihn zu zwicken.
    Also Otis ist eigentlich eher defensiv.
    Manchmal denke ich mir er sollte mal eine ordentliche Ansage machen. Ich glaube aber, dass es dann ernst werden könnte. Ich denke Otis' abwehren ist eh das richtige in der Situation. Aber natürlich ist es nicht ok, dass der Dicke immer den Blitzableiter spielen muss.

    E benutzt Otis quasi als Blitzableiter für den angestauten Frust...

    Nicht nett, und durchaus nicht ungefährlich (Otis wird irgendwann auch die Schnauze voll haben).

    Ich würde an Enzos Frusttolleranz im allgemeinen arbeiten. Und da auch an vernünftigen Konfliktlösungs-strategien. soll heißen "lauf von mir aus 3x im Kreis, aber lass deine Energie nicht an anderen Hunden raus".

    Darcey kann das auch ganz gut, die hat aber inzwischen Prügel von Abbey dafür bezogen. Seit dem reißt sie nicht mehr an Chihuahua-Ohren sondern beißt in Grasbüschel.

    Ja, das passiert nur in Situation die für Enzo stressig sind.
    Wenn ich nach Hause komme und alle stehen bei der Tür und wollen erste sein. Da wusste ich bisher nicht wer mit wem streitet, weil es eben hinter der Tür ist.

    Oder eben gestern, wo er zu dem Hund hinwollte, aber nicht konnte. Da ließ er dann seinen Frust an Otis ab.

    Das Verhalten ist neu von ihm. Das macht er erst seit kurzem.
    An der Leine konnte ich gleich eingreifen.
    Heute früh war auch eine Situation wo er loslegen wollte. Otis stand vor mir und wurde gestreichelt und Enzo wollte ihn wegdrängen und fing wieder an ihn anzuknurren und wollte auf seinen Rücken hinschnappen. Da hab ich aus Reflex - das tut mir immer noch irgendwie leid - ihn mit dem Fuß weggestoßen.
    Er war sofort ruhig oder "runtergefahren". Hat sich in ca. 1m Entfernung hingesetzt und mich angesehen, ganz ruhig. Dort blieb er dann, ich rief ihn nach einiger Zeit zu mir.
    Er war dann Otis gegenüber sehr respektvoll und zurückhaltend.

    An der Frustationstoleranz muss man echt mit ihm arbeiten.

    Flo hat heute schon mehrmals gebrochen die Arme. Ihr ist heute auch so kalt, sie hat jetzt einen Pulli an und liegt unter meiner Decke.
    Essen mag sie nichts. Ich hab Karotten und Reis gemacht. Das bekommt sie dann wenn sie aufwacht.

    Sie wurde kastriert....

    Enzo ist zur Zeit auch etwas gnatschig.
    Wenn ich nach Hause komme, höre ich hinter der Haustür immer ein ziemliches Getöse. Ich konnte nie sagen wer mit wem da streitet. Als ich letztens nach Hause kam, waren sie im Garten. Da hab ich gesehen, dass Enzo aus Frust/Aufregung auf Otis losgeht.
    Ist sehr laut und schaut wild aus, aber nach einem strengen "Gehts noch?" ist alles wieder gut.

    Ich glaub es tut sich einfach in der Gruppe was. Enzo und Flo werden 1 Jahr, Otis dann im Juni. Ich denke die entwickeln sich grad ordentlich und da wird jetzt jeder seinen Platz suchen.

    Enzo ist überhaupt sehr sensibel. Gestern hab ich Tochter vom Schikurs abgeholt und mit Enzo und Otis gewartet. Da kam eine Frau mit ziehendem Yorki direkt auf uns zu und wollte die Hunde "hallo" sagen lassen.
    Enzo gespannt wie eine Feder und dann ging es natürlich los. Er hängt in der Leine und will hin und aus Frust ist er dann auf Otis los.
    Blöde Übersprungshandlung...

    Das gut ist, dass er eben so sensibel ist, da reicht oft sogar ein böser Blick und Kopfschütteln und er ist wieder friedlich.
    Aber eine Kretzn ist er halt auch der Zwerg.

    Man muß GEZIELT etwas ändern und nicht einfach planlos F1-Nachkommen erzeugen, nur weil sie gerade Kohle bringen.
    Wurde hier aber schon tausendfach erläutert....

    Ja und ich hab doch auch geschrieben, dass das ordentlich geplant und organisiert und durchgezogen gehört.
    Also was ist das Problem?

    Du kapierst es nicht, oder?
    Es geht darum, dass DAS was dadraußen gemacht wird REINE Mischlingsproduktion ist!
    Man kreuze JRT und Mops, gebe ihm einen schicken Namen und verhöker ihn für sehr viel Geld an Gutgläubige!
    DAS sind MISCHLINGE!

    Wenn bei KONTROLLIERTER Zucht eingekreuzt wird, sind die Nachkommen genetisch betrachtet auch Mischlinge, aber sie werden GEZIELT weiter gezüchtet!

    Setz Dich doch einfach mal mit Zucht im Allgemeinen und im Besonderen auseinander, bevor Du mich hier permanent anpupst in Deiner Ahnungslosigkeit und in Deinem Unvermögen Zucht zu verstehen!

    Nein ich kapiers nicht.
    Ich habe das Gefühl du meinst, dass ich das bunte Mixen von Mops und irgendwas gut heiße. Ohne Ziel und Plan.
    Aber das hab ich nie gesagt. Ich habe mehrfach geschrieben, dass das ordentlich aufgezogen gehört. Aber irgendwie liest du da scheinbar drüber.

    Weil eben mehr dazu gehört, als mal zu mixen und dann Rassmos, Retros und was auch immer zu verkaufen.
    Zuchtplan, Zuchtziel und Rückkreuzung gehören zur Einkreuzung bei der Rassehundezucht und nicht einfach nur Mischlinsproduktion, bei der irgendwannmal ein Mops mitgewirkt hat.

    das ist doch klar. Aber nochmal wie soll sich was ändern, wenn man nicht was langnasiges nehmen darf, wenn schon rassefremde! Züchter pikiert anmerken, dass man dann ja einen Mischling hat.
    Welcher Züchter tut sich das denn an?
    Wer will das gemäuschel auf Ausstellungen hören "na das ist doch sicher ein Mischling mit so einer langen Nase".

    Ich verstehe es nicht.
    Bitte erklärt es mir.
    Der Mops ist eine Qulzucht.
    Es muss sich was ändern.
    Was rassefremdes darf nicht genommen werden.
    Was soll sich ändern wenn man Vdh x Vdh Mops verpaart?

    Das das ganze professionell aufgezogen werden muss zweifelt hier doch wirklich niemand an!!

    Nochmal, allein die Einkreuzung von irgendetwas mit Schnauze garantiert nicht per se, dass das Problem verschwindet.

    Einkreuzung ja, aber eben durchdacht, überwacht und mit strenger Selektion und nicht "ich hab nen JRT und nen Mops gekreuzt, das verkaufen wir unter einem lustigen Namen und jetzt ist alles gut".

    ja sowieso durchdacht und nachvollziehbar und so weiter.

    Aber es kommt immer "das ist dann kein Mops sondern ein Mischling".

    Das eine längere Nase in erster Generation nicht heisst, das innen alles ok ist , ist glaube ich hier jedem klar. Nur wenn man nicht beginnt , weil man dann ja einen Mischling hat, kann sich nichts ändern.

    Und wenn auf Ausstellungen die dicken, röchelnden Möpse gewinnen, wird sich nichts ändern.
    Weder beim Züchter noch beim Käufer.

    Dann hat man keinen "langnasigen Mops", sondern einen Mops-Mischling, der einen äußerlich optisch leicht längeren Fang hat. (Und niemand kann einem sagen, wie´s mit den Nebenhöhlen, dem Gaumensegel, den Augen und den sonstigen Problemzönchen des Mopses bei diesem Mix aussieht.)
    Ich würde sagen: das ist mehr an den Käufer gedacht (der sein Gewissen beruhigen kann, indem er ja einen scheinbar besseren Mops ..

    Wenn man nicht anfängt etwas zu verändern, kann sich nichts ändern.

    Wir hören seit gefühlt tausend Seiten dass der Mops ua eine zu kurze Nase hat.
    Wenn man sagt was Langnasiges dazu mischen (und mit der Nachzucht weiterzüchten) kommt nur "entsetzt aber das ist ja dann ein Mischling! "

    Ja und? Also was jetzt? Etwas verbessern oder auf sturer Reinrassigkeit beharren.

    Erschreckend (oder bezeichnend?) ist, das das von Züchtern kommt. Es darf nicht dazu gemischt werden. Aber man regt sich auf, dass er so ist wie er ist.
    Ist er reinrassig HAT er er in kurze Nase. Da gibt's doch nichts zu diskutieren.

    Was ist die Alternative zum dazu mischen?
    Mops aussterben lassen?

    Da wo Du beim Wasser stecken blieben bist, da kann man manchmal über den Baumstamm drüber, wenn wenig Wasser ist. Bin ich auch schon geklettert und die Köter todesmutig balanciert. Ich hab da eher Angst, dass sie im Unterholz einen Biber aufspüren - mit denen is nicht zu spaßen. ^^

    Die Runde oben bei der Kurve grad bis Kritzendorf und dann teils Au teils Treppelweg retour bin ich auch schon oft gangen, aber das Straßenstück is halt doof am Schluss, das stimmt, aber da kommt man (wie Du gemerkt hast, haha) echt nicht drumrum, weil da eben dieser Wasserlauf is.

    Die Seitenwege führen halt zu 90% zu Wildfütterungen. :p

    Ich hab echt überlegt ob ich mich über den Baum trauen soll. Aber bis zum Ende war es noch so weit.
    Und was wäre wenn ich drüben angekommen wäre und die Hundsis sich nicht trauen zu springen..das war mir zu riskant.
    Biber gibts dort viele. An die hab ich auch gedacht.

    Wenn dieser blöde Wasserlauf nicht wäre, wäre das eine super tolle Runde.

    Ich glaub das nächste Mal steh ich mit dem Auto bei dem 2. Tor (dem nach der Kurve). Dann ist es nicht ganz so weit. Die Hunde sind super brav ohne ziehen auf der Straße gegangen. Die waren wohl auch schon müde.

    Ja das mit der Wildfütterung haben wir eh letztes Mal gemerkt.

    Ich glaube ich werde mal eine Karte mitnehmen und mir die Wege einzeichnen. Ich finds spannend dort.