Beiträge von ChiBande

    Meine Hündinnen stelle ich immer wieder zum üben zur Verfügung. Die sind da easy going. Beissen nachhaltig weg und erziehen.
    Für solche Übungen nimmt man natürlich keine Hunde die eh Probleme haben bzw. machen.
    Da nimmt man selbstbewusste, erwachsene, selbstsichere Hündinnen. Und die meiste Arbeit muss da eh der Rüden Besitzer machen. Stehtage ausgenommen. Da muss der rüde schon gut geübt haben um ruhig zu bleiben, oder wie mein Hudson mit läufigen Hündinnen und stehtagen Erfahrung haben.

    Lg

    Ach so, ja da fällt Fiora sowieso raus. Von Selbstsicher weit entfernt.
    Die würde sich von fremden Hunden bedrängen lassen, weil zu unsicher zum wegbeißen. Das macht sie nur bei unseren Rüden.

    Wir haben auch vieles probiert.
    Da aber keiner mehr eine Schlepp braucht, tragen alle nur noch ihr Markenhalsband und wenn uns ein Hund entgegenkommt wird die Retrieverleine drübergeschmissen.

    In der Stadt haben Flo und Emma manchmal ein breiteres Halsband mit Leine an, weil sie ziehen und dann so Rückwärtsniesen.

    Geschirr werden sie zum Wandern anziehen, wenn wir auf schmalen Wegen gehen wo es seitlich steil abwärts geht. Wobei, sie bei den normalen Geschirren wohl eh rausrutschen würden...aber ich fühl mich sicherer dabei.

    Am besten passte Enzo das Truelove..da ist trotz Schlepp nix verrutscht. Es saß auch schön weit hinten und rieb nicht bei den Achseln.
    Auch ein schnelles Hochheben war mit dem einfach und ohne schlechtes Gewissen machbar, weil es einen breiten Steg beim Brustbein hat und man dem Hund dadurch nicht wehtut.

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    Mein Rex ist ja auch intakt, wobei zumindest dee Kastra-Chip noch im Raum steht. Er hat teilweise halt schon ordentlich Stress, wenn Hündinnen läufig sind. Fiepst dann viel, ist nicht ansprechbar, nicht ableinbar etc. Allerdings beruhigt er sich eben auch recht schnell wieder, frisst drinnen trotzdem gut und ist kein hormonbedingter Raufer. Also ich würde ihn schon lieber intakt lassen.
    Mich würde aber wirklich interessieren, wie ich sinnvoll mit ihm üben könnte? Ich finde das nämlich nicht so einfach, wenn man zB im Freundes- und Bekanntenkreis eigentlich nur kastrierte Hündinnen hat. Natürlich treffen wir auch läufige Hündinnen, aber das sind dann halt reine Zufallabegegnungen und viele Halter "flüchten" dann auch eher, wenn man nen intakten Rüden an der Leine hat. Also Mini Erfolge hatte ich schon, zB dass er trotz Begegnung mit läufiger Hündin ins "Sitz" gehen konnte auf mein Signal hin (er war angeleint, unangeleint wär er aber wohl weg gewesen...). Aber scheinbar bin ich echt zu unfähig, wenn das alles bisher Erreichte ist :ka: Als Hundeanfänger ist das halt nicht soo einfach, finde ich. In ner Hundeschule, in der ich mal war, kam gleich in der ersten Stunde eine läufige Hündin ins Training. Das wäre ne gute Übungsgelwgenheit gewesen. Die Trainerinnen wollten mir aber nur einreden, ihn möglichst früh kastrieren zu lassen, weil er sich von allen intakten rüden halt am schlechtesten benahm und am gestresstesten war. Das hat also auch nicht viel gebracht, da ich null Tipos bekam, wie ich am besten mit ihm übe

    Ich würde nie meine unkastrierte Hündin zum üben für unkastrierte Rüden zur Verfügung stellen.
    Wenn sie noch nicht in den Stehtagen ist, nerven sie die Rüden und sie beißt sie weg (die eigenen, vor anderen hat sie sowieso Angst und da wäre mein ganzes üben mit souverän gegenüber anderen Hunden verhalten kaputt gemacht, wenn dann einer ständig an ihr kleben würde) und wenn sie in den Stehtagen ist, dann ist jede wache Sekunde dazu gewidmet dem Rüden schöne Augen zu machen und ihm ständig den Hintern unter die Nase zu reiben und ihn zu bezirzen.

    Es ist immer Streß für sie. Erst weil sie keinen Rüden um sich will und dann weil sie einen will und man sie immer auseinander nehmen und zurechtweisen muss.

    Meine Hündin Streß aussetzen, damit ein anderer was lernt, da ist mir meine Hündin dann zu wichtig.
    Stehtage sind Leinenknast und möglichst hundebegegnungsfreie Spaziergänge.


    Ich habe damit nicht die Erziehung, sondern das Verhalten und damit insbesondere das Verhalten Deiner Hunde untereinander gemeint. Ich finde, dass der Zeitraum zu kurz und die OP noch zu frisch ist, um die Veränderung als so positiv zu werten, wie Du es darstellst.Wenn die Probleme Deiner Hunde miteinander hormonelle Ursachen hatten, wird es noch dauern, bis der Hormonhaushalt des Kastraten sich eingependelt hat.

    Nun ja, ich stelle ja nur dar, was auch ist.
    Wenn Enzo fast auf Otis landet und der nicht knurrt, dann ist das passiert. Das er nicht geknurrt hat kann natürlich auch nicht mit der Kastration zu tun haben.
    Trotzdem wundert es mich, wenn er bisher Enzo schon angeknurrt hat, wenn er sich mit den Vorderbeinen am Bett aufgerichtet hat.

    Und natürlich ist nicht alles komplett anders.
    ABER Otis und Enzo haben heute fangen gespielt. Das hat es tatsächlich schon viele Monate nicht mehr gegeben.
    Ich weiß nicht warum zur Zeit so viele positive Sachen zwischen den Buben passieren, aber sie passieren. Und da es außer der Kastra keine anderen großen Veränderungen gab, denke ich das das vielleicht dazu beitragen kann.

    Wie auch immer, ich wollte eigentlich nur zur Frage des Threads eine Antwort geben.

    @Mikkki ...als wenn alle kastrierten Hunde nur noch faul herumliegen und keinen Spaß am Leben mehr haben...

    Danke fürs reinkopieren der Stellungnahme.
    Eigentlich ein Wahnsinn was da passiert.
    Was ist da die wahre Intention dahinter. Mehr Geld durch erhöhte Steuern oder Hinterhofvermehrte "Minis" zu "entlarven" und dadurch der Vermehrerei einen Riegel vorschieben?
    Aber dann dürften VDH gezüchtete Hunde nicht einfach "umdeklariert" werden.

    Hi,
    ich persönlich hab mich im Frühjahr diesen Jahres oftmals mit dem Gedanken beschäftigt Sino kastrieren zu lassen.
    Grund war insbesondere seine Nichtansprechbarkeit in einem Zeitraum von fast 2 Monaten. Wir konnten ihn nichtmal von der Leine lassen, weil der sonst perfekt sitzende Rückruf und auch alle anderen Kommandos einfach nicht gingen.
    Ich muss dazu sagen, Sino ist 5 Jahre alt, wir haben ihn knapp über 2 Jahre, im ersten Frühjahr bei uns ging es ihm aber gesundheitlich nicht gut, so dass triebbestimmtes Verhalten nicht so " durchkam".
    Freunde haben uns erzählt, dass es auch bei ihrem Rüden mit 5 jahren schlimm wurde, und es sich jedes Jahr steigerte. Schliesslich sei der Hund mit 8 Jahren kastriert worden. Es hätten sich aber auch vorher zusätzlich noch Prostata Probleme ergeben.

    Grds. bin ich gegen jeglichen Eingriff bei unseren Haustieren, Ohren beschneiden, Schwanz verstümmeln o.ä geht für mich eigentlich gar nicht. Und Eier ab ist gedanklich der größte aller Eingriffe.

    Ich mag Sino wie er ist, auch wenn er deshalb hormongesteuerte Macken hat. ( hab ich wahrscheinlich auch) und wenn es irgend geht, darf er seine Klöten behalten. Allerdings sollte er nächstes Frühjahr deutlich ruhiger sein...

    LG

    Mikkki

    Es kann eh jeder machen wie er will.

    Für mich wäre es nichts, wenn der Hund 2 Monate im Jahr nicht ansprechbar, ableinbar,.. ist, obwohl es sonst klappt. Das ist ja auch eine Einschränkung seines gewöhnlichen Lebens.
    Ich mag meine Hunde auch so wie sie sind. Mit allen ihren Macken und Eigenheiten. Mit dem einen komme ich besser zurecht - vom Charakter her - mit dem Anderen weniger.
    Das kann man sich eh nicht zurecht kastrieren lassen. Das ist ja klar.

    Ich für mich würde das für meinen Hund nicht wollen. Denn da frage ich mich was für ihn besser ist. Seine Eier behalten, aber nicht freilaufen zu können (wenn er es denn gewohnt ist) und Stress mit mir zu bekommen, denn keiner kann mir sagen, dass ein nicht hörender Hund nicht stresst, oder Eier ab.

    Denn der Hund denkt nicht komplex. Dem ist es wurscht ob was baumelt oder nicht. Der lebt im hier und jetzt. Und jetzt kann er nicht laufen, jetzt bekommt er anschiss weil er nicht hört, jetzt hat er Streß weil läufige Hündinnen unterwegs sind, jetzt hat er so Streß, dass er nichts essen kann.
    Dass es in ein paar Monaten wieder besser wird, weiß er nicht.

    Curli sind kompakter und sitzen glaube ich fester.
    Meinen Hunden haben sie bei de Achseln nicht so gut gepasst

    Beim Rücken scheuert nichts. Aber Flo hat die Haare bei der Brust verloren. Wobei sie eh immer sehr wenig Haare bei der Brust hatte. (Curli hat aber bei der Brust auch gescheuert)

    Jetzt laufen sie ohne Geschirr.

    Schau mal

    Flo mit Größe S

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    Flo mit XS, das war ein wenig zu knapp bei den Achseln

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    Enzo mit S

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    Flo und Enzo mit S

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    Flo damals mit Curli, das mussten wir ganz eng machen (sieht man wie der Klett überlappt) weil es zu weit war, aber bei den Achseln hat es trotzdem eingeschnitten.

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