Der steht aktuell noch nicht zur Debatte
Vorher soll alles andere versucht werden
Die Alternative wären Medikamente, die auf den Testosteronhaushalt wirken. Es stellt sich aber die Frage, inwieweit die Bedenken, die die HH gegen Kastra hat, auch hier zutreffen.
Auf der anderen Seite waren hier die Unterschiede im Verhalten zwischen Chip und Kastra gewaltig. Ob diese Unterschiede auch medizinisch so groß sind zwischen echter Kastra, Chip und Medikamenten, kann ich nicht einschätzen, weder was die Bedenken angeht, als auch die gewünschte medizinische Wirkung.
Ich würde daher eher die Bedenken bei einem 3-Jährigen hinterfragen, wenn der TA eine klare Empfehlung zur Kastra aus rein medizinischen Gründen abgibt, das scheint für Prostatavergrößerungen nachweislich das Mittel mit der größten Wirkung zu sein.
Der Hund ist drei.
Ein halbstarker, der seine Hormone entdeckt.
Selbstverständlich sollte da eine Kastration das absolut letzte mittel sein.
Und eine chem. Kastration ist halt der Schritt davor.
Was das für Auswirkungen auf den Organismus hat, ist ja hinlänglich bekannt.
Und ja, auf Kreta wird alles kastriert, was bei drei nicht auf den Bäumen ist. Es ist also ziemlich selbstverständlich, dass der Besitzer nicht sofort der Empfehlung des Tierarztes nachgeht. Zumal die Kastration nicht rückgängig gemacht werden kann.
Und zu guter Letzt gehört der Rüde einer sehr seltenen Rasse an (die von einem internationalen Artenschutzprojekt betreut wird). Ist einer der wenigen anerkannten Rüden im Zuchtverein (und nein, er hat noch nicht gedeckt) und man sollte die Option, ihn zur Zucht zur Verfügung zu stellen, so lange wie möglich offen lassen.
Aber das ganze hatte nichts mehr mit meiner Frage zu tun.