von Siri würde ich behaupten, dass sie nix "vermisst". sie hat das freie Straßenleben nie kennen gelernt.
sie war allerdings bereits hier in Deutschland auf PS, was mir sehr wichtig war.
von Direktimporten halte ich nicht so viel.
Siri ist, im Vergleich zu Manni (einem Labbi mix aus dem Deutschen Tierschutz), total unkompliziert und pflegeleicht.
Klar, so einfach frei laufen lassen, geht mit ihr halt nicht (ging mit Manni auch nicht, aber bei ihm war das freilauftraining deutlich leichter), aber wenns das einzige ist, was nicht klappt, ist mir das auch ehrlich recht egal.
dann muss sie halt ihr leben lang an der Schleppe bleiben. es gibt genug andere möglichkeiten, sie flitzen zu lassen.
Allerdings ist das nicht mein Bestreben (wofür ich in den Podi-FB Gruppen schon einen auf den Sack bekommen habe, wie man einen PODI ohne Leine laufen lassen kann)
Siri darf mittlerweile zum Pipi machen, ohne Leine mit mir raus (sie muss nachmittags öfters mal pipi machen, also außerhalb unserer normalen Gassi runden). sie darf auch, wenn wir alleine unterwegs sind, im Wald an ner schleppenden Schleppe laufen und letztens hab ich sie auf den Wiesen ganz ab gemacht. und sie ist bei mir geblieben.
Siri ist im übrigen seit heute genau 1 jahr bei uns.
Das Terrortier hat unser Leben echt auf den Kopf gestellt, es wird mit ihr nie langweilig (bzw doch oft schon, weil sie immer noch lernen muss, ruhe zu halten), mit ihr ist immer Leben in der Bude und sie hat uns auch schon oft zur Weisglut getrieben.
der Karton, worin sie zu Aoleon versendet werden kann, steht auch immer noch griffbereit im Wohnzimmer.
Sie ist für Manni in einigen Punkten tatsächlich immer noch ein Problem und Stressfaktor, aber er lernt so unheimlich viel von ihr (zb Frauchen anspringen und dafür auch noch Futter kassieren). Beide Hunde orientieren sich unheimlich stark aneinander (was ich nie für möglich gehalten habe) und sie hat sich fest an uns gebunden (die tage bei der Nachbarin und gestern bei dem Besuch war das ganz offensichtlich).
Mit ihr kann ich tatsächlich ein paar meiner sportlichen Ziele, die ich schon mit Manni umsetzen wollte, aber weil er so ist wie er ist, niemals machen kann, verwirklichen.
Für die Sprotarten, wo ich sehr gerne unterwegs bin, eignet sie sich hervorragend und man lernt mit ihr auch immer neues dazu.
Gerade auch, weil sie das genaue Gegenteil von Manni ist.
Das einzige was mich immer noch an ihr "stört" , ist ihre extrovertiertheit gegenüber fremden Menschen und Hunden.
Ansonsten bin ich froh, dass die Trippeltriene vor nem Jahr bei uns eingezogen ist und unsere Pläne bzgl Zweithund komplett über den Haufen geschmissen hat.