Beiträge von Schwabbelbacke

    Schwabbelbacke jetzt auf dich bezogen, auf deinen bisherigen Strecken seid ihr doch aber gut zurecht gekommen mit dem Hollandrad oder?

    Natürlich, das habe ich ja auch nie abgestritten.

    Sondern ich schrieb das :

    Aber ich fahre mit Siri nur mäßig im Gelände, weil ich in Sand und Matsch nur am ackern und rutschen bin und das für Siri gefährlich wird.

    Mit Manni (16kg, überhaupt nicht kopfstark, extrem kommandosicher und ein perfekter bester-weg-finder) gehen noch breitere Trampelpfade, aber da darf es schon nicht mehr anspruchsvoller sein.

    Mit mo ausschließlich Waldautobahn, da alles andere einfach lebensgefährlich wäre. Auch mit geschlossenen bremsen.

    Und der hat nur 22kg.

    Aber einfach zu sagen, mit nem hollandrad kann man einfach mal eben zhs betreiben, das funktioniert nicht.

    Ein bisschen steiler bergab oder bergauf, ne scharfe Kurve und du hast ein massives Problem. Abgesehen davon, dass man eben permanent am rutschen ist und das enorm viel Kraft erfordert.


    Ja, da bin ich voll bei dir! 👍👍👍 mir war nur wichtig nochmal zu erwähnen, dass "gegen den Hund" aber auch von Hund zu Hund unterschiedlich aussieht.

    Manche Hunde demotivierst du durch zu langsames fahren, manche aber auch durch zu schnell und zu leicht.

    Natürlich, da hast du natürlich Recht

    Nein, mir ging es ja eben nicht um das normale runter bremsen.

    Denn auch wenn du biken nutzt, damit sich die Hunde strecken können, würden sie genau das nicht mehr tun können, wenn du sie so sehr ausbremst, wie du es müsstest.

    Das normale runter bremsen ist, jenachdem, unablässig. Aber auch wenn man da bremst, ist der allgemeine Bewegungsdrang von Mensch und Hund der nach vorne.

    Bei einem Gefährt, was ansich nicht besonders geeignet ist (ich habe das ganze halt explizit auf das hollandrad bezogen gehabt), hat der Mensch nicht mehr den Bewegungsdrang nach vorne, sondern automatisch zurück. Möglichst langsam, möglichst sicher. Da sprechen wir ja nicht mehr von normalen "gegen die bremsen arbeiten", sondern einfach von unendlich viel mehr bremse.

    Es ging mir wirklich nur um dieses extreme, damit du auf nem hollandrad noch sicher unterwegs bist.

    Und das ist dann eben so, wie in vielen anderen Bereichen mit Hund auch. Arbeitest du die ganze Zeit gegen den Hund, machst du ihn, früher oder später, psychisch kaputt.


    Siri muss, manchmal, auch gegen die bremse arbeiten. Das ist schon mega anstrengend für sie. Sehr oft unterstütze ich sie eben auch nicht (was für sie schon fast wie bremsen ist).

    Bremsen tu ich also durchaus.

    Mir ging es echt nur um dieses extreme. Das gegen den Hund arbeiten.

    Dazu fällt mir ein

    Zitat von rinski

    Man kann natürlich auch viel kleiner starten, ich bin mit Cati die ersten Jahre am Hollandrad gefahren. Geht alles!

    rinski
    6. Oktober 2019 um 19:35

    Aber dann fährt man nicht im Gelände, sondern tendenziell Waldautobahn, oder gut fahrbare Wege.

    Aber wir sprechen davon, dass es im Gelände gehen soll. Und das tut es, aus oben bereits geschriebenen gründen (auch ohne Hund) nicht.

    Anatomisch mit einem hollandrad nicht möglich

    Gelände, also das, wofür ein MTB nun mal gemacht ist, ist man mit nem hollandrad auf verlorenem Posten.

    Naja, der Hund soll vor dem Rad Gas geben und laufen. Also schnell unterwegs sein

    Wenn du den so weit runter bremst, dass der nur noch langsam gehen kann, damit du mit dem hollandrad einigermaßen sicher unterwegs bist, ist das nicht Ziel von dieser Art des zhs.

    Da braucht man einfach kein bikejöring betreiben.

    Und für mich ist es das Ziel, dass die Hunde sich vor dem Rad vernünftig stecken können. Und so sind meine Hunde und eigentlich alle Hunde, die ich kenne, die vor dem Rad eingespannt werden, aufgebaut.

    Wenn du die dann so weit runter bremst und das ja dauerhaft, dass du mit nem hollandrad im Gelände sicher unterwegs bist, ist man zu Fuß wahrscheinlich schneller und es demotiviert auch Hunde auf Dauer, wenn sie permanent gegen dich arbeiten müssen.

    Damit meine ich nicht, dass wir Menschen langsamer sind, als die Hunde. Egal wie langsam wir gehen, der gemeinsame Fokus ist die Vorwärtsbewegung. Bremst man aber so stark runter, dann ist die Intention des Menschen nicht mehr die Vorwärtsbewegung, sondern so langsam zu werden, dass es sicher wird

    Und das man kein gemeinsames Ziel hat, bekommen die Hunde einfach mit.

    Damit demotiviert man dann entweder die Hunde, oder die werden so Gaga, dass man sie nicht mehr runter gebremst bekommt

    Die Hunde so weit runter zu bremsen, dass man noch sicher fahren kann, ist ja nicht Ziel vom zhs und, je nachdem, machst du dir die Hunde so auch sauer.

    Was meinst du damit, dass du dir die Hunde sauer machst durch runterbremsen im ZHS? Wie sieht das denn aus und bei welchem Tempo fängt as denn an?

    Wir reden aktuell davon, dass man zugstarke Hunde so weit runter bremst, dass man kontrolliert mit einem hollandrad mit denen im Gelände fahren kann.

    Dementsprechend langsam ist man nunmal unterwegs und ist sicher auch Gelände abhängig.

    Meinen Hund muss ich nicht runter bremsen. Die wiegt nur 8kg, von daher habe ich keine Vergleichswerte und alle die ich kenne, fahren, aufgrund ihrer und der Hunde Sicherheit, nicht mit hollandrad

    Aber unsere Hunde konnten schwimmen gehen zwischendrin 🤣

    Na das geht nun nicht bei meiner Rasse :) wäre ja auch schade um die Stunden Vorbereitung 😅 Danach allerdings durchaus schon gemacht.

    Ich finde schon, dass man da wirklich aufpassen muss und überlegen sollte, ob da ein Wettbewerb, wo man Figuren läuft und der Hund auch eine Art Leistung bringen muss, wirklich sein muss.

    Ich bin da voll bei dir.

    Gestern waren einige Hunde super unentspannt und ich würde wetten, das lag einfach an den Temperaturen.

    Schön ist definitiv anders

    Aber unsere Hunde konnten schwimmen gehen zwischendrin 🤣

    Na das geht nun nicht bei meiner Rasse :) wäre ja auch schade um die Stunden Vorbereitung 😅 Danach allerdings durchaus schon gemacht.

    Du musst auf Kurzhaar umschwenken.

    Abbürsten, ausbursten, abtrocknen.... mehr braucht's nicht 🤣

    Deutlich weniger Arbeit 🤣


    PS: ich weiß, du wirst nicht wechseln , aber für kurzhaarige ist das ganze wirklich gut, dass die auch schwimmen können, bei den Temperaturen

    Tut mir leid für Euch. Ich kenn ja die Richterin persönlich und ihr Augenmerk auf Wesen. Mir gefällt nicht alles, was sie züchterisch macht, aber Wesen ham zb ihre Hunde durch die Bank ein sehr tolles und...das find ich sehr gut. Das ist bei ihr sicher immer mit ein Kriterium. Sie mag freundliche Hunde.

    Ach, das braucht keinem leid tun.

    Für mich war die Entscheidung nachvollziehbar und absolut berechtigt.

    Und mich macht das ganze nur in so fern traurig, dass ich gerne einen Richter Bericht gehabt hätte.

    Mo hat sich, ansonsten, wirklich großartig gezeigt.

    Er konnte entspannt auf dem Gelände Rum gehen, Chip auslesen war kein Problem, er lag am Ringrand und hat interessiert zugeguckt...

    DAS ist für mich tatsächlich deutlich mehr wert.

    Für uns war das ganze also durchaus ein guter Tag zum Training fürs möppchen.

    Ich bin da wirklich überhaupt nicht böse drum, dass sie ihn rausgeschmissen hat.

    Zumal es eben ja durchaus berechtigt war.


    Ach, ich habe im übrigen die Grüße an die Schweizer cirnechi Halterin übermittelt.

    Aber sie kannte dich nicht. Ihre Hunde sind aber aus der Zucht von Jolina (das war doch eine von denen, die du genannt hattest...)

    Ich bin ganz froh, dass wir dieses Wochenende nicht gestartet sind. Bin beruflich stark eingespannt und es wäre für mich ein ziemlicher Ritt. Dazu diese Hitze. Ich finde es unerträglich warm, die Hunde sind auch recht platt beim Sommercomeback. Weiß nicht, ob das jetzt unbedingt sein muss für die Hunde. So ein Ausstellungstag ist lang.

    Ja, es war abartig.

    Aber unsere Hunde konnten schwimmen gehen zwischendrin 🤣