Beiträge von Aza1on

    @Aza1on

    Unsere Lilly war ja ein richtiger Angsthund. Sie macht Fortschritte, aber Autos oder andere lärmende Vehikel/Situationen werden wahrscheinlich nie Freunde von ihr. Auch nicht bei uns im richtig dörflichen Bereich.

    Mein Mann nimmt sie deswegen im Dorf auch gerne an die Flex, denn tatsächlich zieht sie an der Flex nicht, während sie an kurzer Leine heftig Richtung Heimat zieht, wenn sie ihren Panikpegel erreicht hat. Die Flex lässt ihr vermutlich für ihren Geschmack zu viel Spielraum, so dass sie daran den Radius nicht ausreizt.

    Ich mag Flexis für meine eigenen Hunde nicht (als Gassigänger für Tierschutzhunde schon) und akzeptiere lieber die „Panikaussetzer“. Es werden ja auch immer weniger. Aber tatsächlich kann die Flexi für einige Hunde hilfreich beim Erlernen sein.

    Oh, das ist ja klasse. Hätte ich tatsächlich nicht gedacht, dass es andersrum auch sein kann. Ich hab rein gar nichts gegen Flexis. Man sollte sich nur aller möglichen Situationen bewusst sein, die damit passieren könnten (fallen lassen - Angsthund nimmt die Beine in die Hand; Zug - Hund lernt, ziehen ist ok; etc.) und sich halt bewusst sein, wegen was man sie eigentlich kauft. Für manche Hunde und Situationen ist sie super, bei anderen würde ich sie vermeiden. Das übliche Lied halt: passe es an den Hund an. ;)

    Rückdämpfer

    Ha, an den hatte ich vorhin auch schon gedacht! Und dann vergessen zu erwähnen. Kennst du die, Teetrinkerin? Sollen überaus praktisch sein bei solchen "Reinspringern".

    @Vakuole
    ne, gefährlich ist das gar nicht - im Gegenteil.
    Ich nehme eine Leine, fädle dort die Flexi ein und schließe die Leine dann zu einem "Ring" oder geschlossenen Band. Die werfe ich mir dann über eine Shulter und lasse sie an der anderen Seite mit der Flexi runterhängen. Ich weiß gar nicht, wie ich das genauer sagen soll. So, wie man auch manche Taschen über der Schulter trägt, nur dass bei mir eben statt einer Tasche eine Flexi am Träger hängt.

    Wir haben uns die ersten Wochen, als Mato da war, die Flexi in den Gürtel. :D Also Gürtel auf, durch den Griff gezogen, Gürtel wieder zu. Klingt bei dir nach demselben Prinzip, nur eben Leine statt Gürtel, und umgehängt. (Die Flexi war übrigens für Kaela, da wir für Mato wegen der Doppelsicherung beide Hände brauchten.)

    @Teetrinkerin Warum willst du eigentlich, dass sie an der Flexi leinenführig ist? Und was genau heißt es für dich, dass sie an der Flexi leinenführig ist? Wie Vakuole ja auch schon angemerkt hat, ist mit der Flexi ja ständig Zug drauf.

    meine hunde haben alle gerade mit der flex gelernt nicht zu ziehen und den leinenbereich zu akzeptieren, vacuole :mute:

    Meinst du damit, dass sie nicht in das Ende der Leine reinbrettern? Das wäre für mich auch das einzige, dass ich an einer Flexi verlangen würde. Und, Teetrinkerin, ist das das, was auch du mit leinenführig an der Flexi meinst?

    Von dem, was du gerade geschrieben hast - wow, ihr habt doch schon richtig viel erreicht! - würde ich glaub ich auch erst noch weiter an der Leinenführigkeit an der Retrieverleine arbeiten. Das kennt sie ja schon. Wenn es mit der Retrieverleine so gut klappt, wozu brauchst du dann überhaupt die Flexi innerorts? Da laufen doch bestimmt eh viel mehr Leute und fahren mehr Fahrzeuge rum als außerorts, ist es da mit der Retrieverleine nicht eh sicherer?

    der Ersthund ist ein tiefenentspannter Rüde der wirklich alles und jeden mag und sich durch fast nix aus der Ruhe bringen lässt, dieser kam aus einen Tierheim.

    Das ist super!

    Da ihr ja quasi schon einen Hund habt, würde ich an eurer Stelle hauptsächlich in deutschen Tierheimen oder Hunde auf Pflegestelle in Deutschland suchen, dann kann auch der Ersthund den zweiten schon kennenlernen. (So wollten wir es eiiiiiigentlich auch machen. :roll: ) Halte ich einfach für besser, wenn sich alle schon vorher beschnuppern können.
    Ansonsten, wie die anderen schon geschrieben haben, finde ich es auch ganz wichtig, dass ihr bei seriösen Orgas fragt.

    Ich kenne aber einige Hunde, die damit komplett überfordert wären und in Übersprungshandlungen abgleiten, wenn ihnen die Grenzen zu weit gesteckt sind.

    Zu diesem Bereich würde mich mal sehr @Avocados Meinung interessieren. Aus ihrem Thread meine ich herausgelesen zu haben, dass ihr Hecci genau ein solcher Kandidat ist. Ich hoffe, es ist ok, dass ich dich gerufen hab, Avocado, ich finde das Thema nämlich sehr interessant und bisher wurden ja doch eher Beispiele für Teams mit Geben und Nehmen geschildert.


    Bei uns läuft es im Prinzip wie bei den anderen. Größtenteils situativ, es gibt ein paar wenige klare Grenzen, und ich versuche ganz stark, die Hunde zu verstehen. Oft bin ich aber auch noch unsicher, ob es noch Bitten oder schon Forderungen sind und ich evtl. etwas aufpassen sollte.

    Ich glaube "pflanzliches Zeug" sind Globuli und Konsorten oder Heilpraktikerbehandlungen. Gelomyrtol ist zwar pflanzlicher Herkunft, trotzdem aber ein ganz normales Arzneimittel.

    Zu ersterem kann ich nichts sagen, aber klingt logisch. Wegen Gelomyrtol hab ich aber direkt gefragt und da hat sie kurz nachgesehen und dann gesagt, dass das auch unter die alternativen Heilmittel fällt. :smile:

    @Lagurus Nun hab ich heute doch mal meine KK gefragt, ob sie Rezepte für Vitamin B12 bezuschussen, weil ich wegen was anderem dort angerufen hab.
    Tun sie leider nicht. Vitamine gar keine. Dafür "alternative Heilmittel", also so pflanzliches Zeug. Bis zu 100 EUR meinte die Dame. Pro Jahr, nehme ich mal an. Hätte ich das mal früher gewusst. :ugly: War ja schon zweimal krank dieses Jahr und hab jedes Mal fleißig Gelomyrtol genommen. Für's nächste Mal dann!