Stimmt dass das sicher einen Einfluss darauf hat, wie man Tiere dann später sieht bzw. welchen Stellenwert sie im Leben haben. Allerdings finde ich das dieses Argument nur teilweise zieht, selber denken und lernen dass man solche Lebensweisen nicht einfach übernehmen muss, sondern hinterfragen kann ist nun wirklich keine Kunst
Und auch das ist meiner Meinung nach etwas, was man nur kann, wenn man es schon kennengelernt hat bzw. es einem mal gezeigt wurde. Also im Endeffekt ein Produkt von Erziehung (egal ob elterliche oder gesellschaftliche). Ich kenne genug Menschen, die oft einfach nicht NACHzudenken scheinen. Und manchmal ertappe ich mich da auch selbst bei. Ich halte es tatsächlich inzwischen nicht mehr für selbstverständlich, dass Menschen Dinge hinterfragen. Manche, weil sie es nicht besser wissen, aber manche tatsächlich auch aus Bequemlichkeit.
Und wenn so ein alter Herr nunmal sein bisheriges Leben nicht kennengelernt, was es für Möglichkeiten gibt in der Tiermedizin, warum sollte er überhaupt anfangen zu überlegen, dass es inzwischen vielleicht möglich sein könnte? Das klang mir teilweise in den Beiträgen etwas "schnell vor-verurteilend", wenn du verstehst, was ich meine (und dich meine ich damit jetzt nicht unbedingt).
Will damit nur sagen: Allein erstmal anzufangen zu hinterfragen will auch erst mal gelernt sein.