Beiträge von Aza1on

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    Ich hab jetzt als letztes Kernseife verwendet. Ging richtig gut, Fell war klasse danach (und ich konnte ihn ohne schlechtes Gewissen draußen baden).

    Jetzt muss ich doch nochmal nachfragen. Trocknet das nicht auch ein bisschen die Haut/das Fell aus? Oder nur, wenn man's zu oft macht? Überlege gerade, sie danach ein bisschen mit Kokosöl einzureiben. Oder ist das eher überflüssig?

    Wir haben als erstes das hier von Beaphar gekauft und können es NICHT empfehlen. Es riecht schon für meine Nase zu extrem nach Minze. Hab einmal versucht, bei meiner die gelben Flecken damit rauszukriegen. Hat kaum was geholfen. Und den "Geruch" will ich ihr nicht wieder antun.

    Ich hab jetzt als letztes Kernseife verwendet. Ging richtig gut, Fell war klasse danach (und ich konnte ihn ohne schlechtes Gewissen draußen baden).

    Ui klasse. Hab ich schon zuhause, probier ich dann beim nächsten Mal!

    Ich würde auch den älteren nehmen, weil du weißt, was du bekommst (zumindest größtenteils :roll: ). Und weil du dich eh schon in ihn verliebt hast. ;)

    Und mit 20 Jahren wird das wahrscheinlich nicht dein einziger Hund bleiben. Die Welpenphase kannst du also auch noch später bei einem anderen Hund erleben, wenn du das möchtest. Und dann hättest du auch schon etwas mehr Hundeerfahrung. Also alles nur Vorteile. :D

    Liebe DFler,

    gibt es hier zufällig ansässige Hallbergmoosianer mit Hund, die gerne öfters unter der Woche mit mir/uns und unserer Kaela spazieren gehen würden? Unserer Süßen würde es extrem gut tun, andere nette Hunde hier kennen zu lernen, da sie bei Neuem und Unbekanntem noch sehr ängstlich ist. Zwei- bis dreimal (gerne natürlich auch öfter) die Woche zusammen eine Runde zu laufen wäre ihr da meiner Meinung nach schon eine sehr große Hilfe. Ab nächster Woche unter der Woche hauptsächlich nach der Arbeit (diese Woche hab ich noch Urlaub). Für längere Runden laufen wir gerne den Weg am Flughafen entlang, sind aber offen für Neues. :smile:

    Bei Hundebegegnungen haben wir die Erfahrung gemacht, dass das erste Beschnuppern ihr noch nicht geheuer ist, aber sich die Befangenheit nach ein paar Minuten legt und sie sich entspannt, vor allem, wenn man dann einfach mal zusammen ein Stück läuft. Spielen tut sie bisher allerdings nicht (außer inzwischen mit ihrem Futterball :roll: ).

    Würde mich freuen, wenn sich jemand findet!

    Was vielleicht auch hilfreich sein könnte: Dinge vorher benennen. Unsere Kaela fühlt sich draußen z. B. jedes Mal bedrängt, wenn wir ihr die (zweite) Leine anlegen oder abnehmen möchten. Auch wenn wir dabei in die Hocke gehen und es seitlich machen (soll ja angeblich helfen, dass der Hund sich nicht bedroht fühlt. Unsere hat davon noch nix gehört :headbash: )

    Seit 1-2 Tagen hab ich jetzt angefangen vorher zu sagen "Leine an" bzw. "Leine ab", damit sie weiß, was kommt. Und ich hab wirklich das Gefühl, dass es ihr hilft, die Situation besser einzuschätzen, und sie auch weniger bis gar nicht zurückweicht.

    Vielleicht hilft das Vorher-Benennen ja auch mit den Mülltonnen, LKWs, etc. à la "Schau, da ist eine Mülltonne!" Nur ne Idee. :ka:

    Und da wir dabei sind:

    Trudi, so heißt die Kleine, hat erstmal richtige Angst wenn man ihr die Leine anlegen möchte. Sie versucht sich zu verstecken, kauert sich zusammen, legt sich sogar teilweise auf den Rücken, „ergibt“ sich.

    Wie legst du ihr die Leine denn an? Von vorne mit Drüberbeugen? Weil wie gerade indirekt geschrieben, empfindet der Hund das als sehr bedrohlich. Wenn du das eh nicht machst, ignorier diesen Absatz einfach. :D

    Ein Update würde mich übrigens sehr interessieren! Hast ja seit Thread-Erstellung nichts mehr geschrieben.

    Es geht in dieser "Methode" auch nicht darum den Hund jagen zu lassen oder ihn einfach auf ne Spur zu schicken und ihn einfach machen zu lassen. Das wäre schon den Wildtieren gegenüber ein Unding ... FB Gruppe kann ich empfehlen, und ich hab jetzt was kurzes zum Seminar geschrieben Du willst jagen? Dann bitte gemeinsam ... mein Weg mit Tarek ...

    Ich baue aber auch verschiedene Elemente von Antijagdtraining/Ersatzjagdtraining ein, doppelter Rückpfiff zb ... ich benutz durchaus auch ein gut aufgebautes Abbruchsignal ein (zb wenn hohe Wiesen tabu sind) etc etc ... so wie es eben für mich und meinen Hund passt.

    Danke, den anderen Thread hatte ich schon gefunden und deinen Bericht gelesen, fand ich sehr gut! Ich glaube in dem Thread hatte ich auch das Kommentar gelesen, dass die Hunde geschossen werden dürfen.

    Werde jetzt mal in Ruhe das Buch fertig lesen. :)

    @Aza1on
    Das hier: ULLIHUNDE
    Das Buch dazu: amazon.de/Wege-zur-Freundschaf…ung-jagende/dp/3738652426

    Ein paar Rezensionen gelesen, die Website durchgelesen, Buch gekauft (Kindle-Version). :D Jetzt bin ich's am Lesen. Ich find die Einstellung total klasse.

    Gedanken jetzt nur dazu: hab jetzt auch irgendwo die Einwände gelesen, dass auch Jagen mit Nicht-Töten immer noch Jagen ist und der Hund dafür geschossen werden dürfte. o,O Stimmt das?
    Sollte mein Hund irgendwann extremes Jagdverhalten auspacken, würde ich nämlich schon gerne nach diesem Ulli-Prinzip mit ihr die Spaziergänge gestalten.

    Habt ihr vielleicht einen Rat/ein paar Tipps wie ich ihr die Angst draussen nehmen könnte? Und was ich noch machen könnte um sie daran zu gewöhnen nicht mehr in die Wohnung zu machen?

    Also falls du es nicht eh schon machst: Immer die gleiche Runde laufen. Naja, fast immer, vielleicht willst du sie ja auch mal irgendwo hin mitnehmen. Aber zum Lösen am besten wirklich immer dieselbe Runde. Dir selber wird es wahrscheinlich langweilig werden, aber ihr wird das die größtmögliche Sicherheit geben.

    Ich kann ein bisschen aus Erfahrung reden, da wir seit einer Woche auch so eine kleine Schissbüchse (wie wir sie liebevoll nennen ;) ) haben. Deine klingt zwar wesentlich ängstlicher, aber vielleicht hilft dir, wie wir es gehandhabt haben:

    Ihr Zeit geben, Geduld haben, aber auch mit ruhiger Konsequenz die Sachen durchsetzen. So zum Beispiel das Geschirr anlegen, da lief unsere anfangs immer noch vor uns weg und wir mussten sie regelrecht einfangen. Hatten wir sie aber mal angefasst, blieb sie dann (ängstlich) stehen, das hat es noch etwas vereinfacht. In der einen Woche hat sie allerdings schnell gemerkt, Geschirr und Leine bedeuten, dass es rausgeht. Wir haben das Anlegen mit "Anziehen" bzw. "Geschirr anziehen" benannt, damit sie weiß, was kommt. Sie tapert dann zwar immer noch jedes Mal ne halbe Minute hin und her, bis sie stehen bleibt, aber sie bleibt inzwischen dann meistens wirklich von selber stehen und lässt sich das Geschirr übern Kopf ziehen. :smile: (aber man merkt, dass es ihr etwas unangenehm ist, besonders das Einrasten der Klickverschlüsse)

    Sie hat die ersten Tage extrem lange eingehalten (24 bis 36 Stunden), ihr erstes großes Geschäft hat sie erst 3 Tage nach dem Abholen gemacht! Alles noch in die Wohnung. Durch ihr Verhalten und das lange Einhalten waren wir uns aber sicher: Sie traute sich draußen einfach noch nicht. Wir sind dann immer die gleiche Runde gelaufen und irgendwann hat sie sich da erst das Pinkeln getraut und schließlich auch das Haufen machen. Ich bin überzeugt, dass gerade diese immer gleiche Runde ihr dafür die Sicherheit gegeben hat. Wir sind nämlich auch schon öfter woanders langgelaufen, aber da hat sie bisher NIE gepinkelt (von Haufen machen und Markieren ganz zu schweigen).

    Wenn sie verunsichert/ängstlich vor etwas ein bisschen zurückgewichen ist oder stehen geblieben ist, hab ich sie immer mit einem sanften "komm" und zwei Schnalzern weitergelockt, oft auch ein ruhiges "alles guuut", wenn ich ein ängstliches Kopfzucken bei ihr bemerkt habe. Manchmal rede ich/reden wir auch einfach in normalem Tonfall mit ihr, so im Sinne "Ach, das ist nur ein Auto". Manchmal hab ich auch irgendwelche Melodien vor mich hingesummt, die ich als angenehm und rhythmisch empfunden habe. Das hat uns glaub beiden geholfen. ;) Man ist ja selber auch immer etwas angespannt mit so einem ängstlichen Hund.

    Gerade, da sie sich an dir orientiert, würde ich - an deiner Stelle - glaub ich ganz viel mit ihr reden draußen (in ruhigem, beiläufigem Tonfall). Die Sachen benennen (und die Sachen dabei auch kurz anschauen), sie loben, wenn ihr zusammen dran vorbeigelaufen seid. Wenn sie sich auch draußen gerne streicheln lässt, kannst du auch das einsetzen, da der Körperkontakt sie eventuell beruhigt, aber das musst du ausprobieren. Zum Beispiel, wenn ihr an der Mülltonne vorbei seid, kurz Stehen bleiben und sie loben und streicheln. Oder du gehst gleich mehrmals an der Mülltonne vorbei, hin und her, und fütterst sie ihr schön, wie man das so schön sagt.

    Unserer hat auf jedenfall die Regelmäßigkeit geholfen und dass wir nicht viel von ihr gefordert haben. Eigentlich nur, dass sie an der straßenabgewandten Seite von uns läuft. Ich könnte mir vorstellen, dass diese eine kleine Grenze ihr auch noch ein bisschen Sicherheit geboten hat.

    Boah, ist das lang geworden. |) Ich hoffe, es hilft dir vielleicht etwas. Die Schlagworte sind jedenfalls:
    Ruhe, Geduld, Konsequenz