Nur ist es halt so, dass Du bei einem Marder etc. (üblicherweise) nicht damit zu rechnen brauchst, dass Du ein „geliebtes Familientier“ erschießt. Und - ob logisch oder nicht - es wird halt von den Meisten doch ein ideologischer Unterschied zwischen den üblichen „Sozialpartnertieren“, anderen domestizierten Tieren und Wildtieren gemacht. Ist so auch in Rechtssprechung und Gesellschaftsordnung verbaut.
Der obere Part ist für mich der einzige Unterschied. Leider. Ich finde es nämlich in den wenigsten Fällen in Ordnung Katzen streunen zu lassen. Das richtet einfach zu viel Schaden an und ist für die Katzen oft schweinegefährlich (vermutlich am wenigsten wegen Bejagung). Das heißt eigentlich sollte man nicht damit rechnen müssen, das geliebte Familientier sollte nämlich da nicht sein, vor allem nicht ungekennzeichnet.
Ist aber natürlich an der Realität vorbei.
Den unteren Part finde ich eins der größten Übel dieser Gesellschaft. Es ist vollkommen unlogisch, und dadurch wird jeden Tag unglaublich viel Leid verursacht, einfach nur aufgrund von völlig arbiträrer kultureller Prägung ![]()