Beiträge von Elin.

    Für mich klingt das ein bisschen überfordernd.

    Bei uns werden neue Hunde in nem geschützteren Rahmen da drangeführt und es wird auch nur mini wenig gemacht beim ersten Mal - und zwar so, dass der Hund möglichst sicher zum Erfolg kommt. :smile: Da macht niemand Fremdes im Dunkeln plötzlich Hampelmänner vor dem Hund.

    Wenn das Kennenlernen beim Training im Wald stattfindet, werden mit dem neuen Hund zwei Durchgänge Futterkreis oder solche Sachen gemacht.

    Wenn Neue auf dem Platz das erste Mal dabei sind, müssen die Hunde im Prinzip noch gar nichts machen, außer sich das Szenario angucken, bisschen Kontakt zu den Staffelmitgliedern aufnehmen, Geräte mal begutachten, und wenn der Hund in der UO schon was kann, macht man da vielleicht ein bisschen mit. Ansonsten ist für den HF einfach Raum da um zuzugucken und Fragen zu stellen.

    Alles ganz dosiert und mit Erklärungen dazu (bzw. im Voraus). Der Hund soll das positiv erleben und für das zweite Mal eine positive Erwartungshaltung aufbauen, das ganze Setting mit Spaß und Erfolg verknüpfen.

    Hier gibt es 10x Schnuppern, bevor jemand fest aufgenommen wird. Und solange wird der Hund auch angeguckt und herangeführt und es wird i.d.R. nicht nach einem Mal schon eine Aussage über die Eignung des Hundes getroffen.

    Dass du deinem Hund keine Sicherheit bieten konntest, ist verständlich, wenn alles Mögliche gemacht wird ohne klare Erklärungen vorab.

    An deiner Stelle hätte ich meinen "richtigen" Rückruf auch nicht verwendet in einer Situation, wo ich denke, dass der Hund möglicherweise nicht kommt. Klar kann man nen Rückruf aversiv absichern, aber das würde ich erst so handhaben, wenn der RR eigentlich seeehr gut sitzt und der Hund sich aus Ignoranz mal bewusst darüber hinwegsetzt. Wenn der RR eh noch wackelig ist und man dann in einem Setting ist, wo es so viel Ablenkung gibt und wo man selber gar keinen genauen Plan vom ganzen Geschehen hat, hätte ich nichts Aversives einsetzen wollen, sondern eher versucht präventiv vorzugehen. Ich hätte den Hund kommentarlos am fremden Auto eingesammelt und geguckt, dass man etwas weiter entfernt von den anderen Autos/Hunden/etc. arbeitet. Ggf. Schleppleine dran.

    Grundgehorsam und Bindung sind für die RHA super wichtig, klar, aber bei uns in der Staffel sind einige Welpen und pubertierendes Junggemüse unterwegs, wo manchmal Dinge noch nicht klappen.
    Klar kann man das erstmal getrennt angehen und später einsteigen, aber bei uns läuft das eher parallel (also die meisten gehen nebenher noch in nen Verein oder eine Hundeschule) und man kann das Training ja auch so gestalten, dass die Verlockung zum Ungehorsam je nach Hund und Entwicklungsphase geringer ist.

    Bin gespannt, wie das Training bei Tageslicht dann verläuft!
    Ein gutes zwischenmenschliches Gefühl ist ja schon mal was Schönes - das schätze ich in unserer Staffel auch sehr bzw. es war ein Grund vor einigen Jahren zur jetzigen Staffel zu wechseln :smile:

    rinski

    Vielen Dank für die so ausführliche Antwort! :smiling_face:

    Ich wüsste keinen Laden in der Nähe und hab leider auch selten ein Auto zur Verfügung - da werd ich aber nochmal gucken, was möglich ist.

    Bisher hab ich nur bzgl. Passform des Zuggeschirrs ganz Youtube leergeguckt :nerd_face:

    Gürtel hab ich schon lang einen, den hab ich mal auf einer Messe gekauft. Ist von Nonstop und ich bin sehr zufrieden. Müsste ein Vorgängermodell von diesem sein (baugleich, nur optisch weniger fancy): https://www.nonstopdogwear.com/de/produkt/canix-belt/

    Den verwende ich bislang zum Wandern und beim Joggen ohne Zug, dass ich die Hände frei hab.

    Leine:
    Die Inlandsis schau ich mir auch mal noch an, danke!
    Gibt es zwischen der Nonstop Bungee und der Touring Bungee Unterschiede, die eher für die Bungee sprechen? Die ist ja durchgehend elastisch und die Touring Version nur teilweise - macht Ersteres mehr Sinn?
    Spontan kam mir eine Leine mit unelastischem Teil praktisch vor, wenn man mal reingreifen muss.

    Hallo :)

    Ich würde gerne ein Zuggeschirr und eine für's Canicross geeignete Leine bestellen.

    Jetzt bin ich bei den Leinen total ratlos, ob es einen Unterschied macht, ob die ganze Leine elastisch ist oder nur ein Abschnitt (z.B. die Modelle von Nonstop Dogwear unterscheiden sich da ja ...)?
    Was würdet ihr empfehlen?

    Geht nur um Hobby-Gelegenheitscanicross. Mein Hund hat ca. 23 kg, zieht eher mäßig stark und nicht so richtig gleichmäßig (zumindest ohne das passende Equipment bislang).

    Und welche Länge sollte die Leine sinnvollerweise haben? Das unterscheidet sich ja z.T. erheblich.

    Wie fällt von Non Stop der Fjord aus?

    Ich messe ziemlich genau 60 cm von den Schulterblättern bis zum Rutenansatz, wenn Elin geradeaus guckt.
    Wenn er den Kopf tiefer hält (noch nicht ganz tief), komme ich auf eher 65 cm.

    Gr. 60 ist angegeben für 57-63 cm und Gr. 65 ist angegeben für 62-68 cm.

    Deckt Gr. 60 dann wohl alles gut ab? Würde er in Gr. 65 versinken? :???:

    Huhu :)

    Ich hätte gerne einen Mantel für Elin, der die folgenden Kriterien erfüllt:

    - möglichst leicht & viel Bewegungsfreiheit bietend
    - winddicht
    - regendicht
    - leicht gefüttert (Elin hat an sich gute Unterwolle, aber im fortgeschrittenen Alter wäre mir einfach was recht zum Drüberziehen während wir irgendwo warten etc. oder auch generell für nasskaltes Wetter)
    - kompatibel mit Geschirr (Ring oben ähnlich wie bei AnnyX und Geschirren dieser Art)

    Was kauft man da?
    Non Stop gefällt mir rein von der Optik mal ganz gut. Davon hab ich auch meinen Canicrossgurt und bin mit der Qualität von Non Stop sehr zufrieden in Bezug auf den Gurt.

    Oh nein ...

    Wir hatten vor Weihnachten ein paar Wochen ausgesetzt und seitdem können wir auch wieder nur in fixen Kleingruppen trainieren (3 Gruppen à 9-10 Personen bei den Flächenhunden und die Mantrailer eben noch separat). Im Herbst waren es auch schon dieselben Kleingruppen.

    Manche Staffelkolleg:innen hab ich schon seit fast nem halben Jahr nicht mehr gesehen :muede:

    Ich drück allen Zwangspausierenden die Daumen, dass es bald wieder losgeht!

    Vielleicht hab ich es überlesen - weißt du denn schon, wo du längerfristig (die nächsten paar Jahre) leben wirst?
    Dann könntest du auf jeden Fall schon mal die Zeit nutzen, um dich da ein bisschen in Hundehalterkreise reinzufinden. Bei mir (auch nicht weit weg vom Bodensee übrigens :) ) gibt's z.B. eine Hunde-Facebookgruppe für die nähere Region, wo es immer wieder auch um Gassitreffen oder die Suche nach Sittern geht. Da könntest du Kontakte knüpfen, vielleicht auch mit Haltern der entsprechenden Rassen, und nach meiner Erfahrung können da echt schöne Freundschaften und Bekanntschaften entstehen, wo man dann direkt auch Optionen z.B. für gegenseitige Betreuung der Hunde gewinnt.

    Ich hab meinen Hund damals im 2. Semester zu mir geholt, bin jetzt im Master und dieses Jahr soll ein Zweithund dazukommen. Ich lebe in einer WG und hab daher weniger Schwierigkeiten mit den Zeiten, die der Hund alleinebleiben muss, aber für mich war/ist es trotzdem ganz viel wert, nach und nach vernünftige Hundehalter in der eigenen Gegend kennenzulernen.

    Das könntest du direkt mal in Angriff nehmen, auch wenn noch kein Einzugszeitpunkt feststeht.
    Vielleicht entsteht daraus ja ein "Sicherheitsnetz" von mehreren lieben, kompetenten Menschen in der Nähe, deren Unterstützung im Notfall dafür sorgt, dass du es mit einem Welpen etwas früher wagen kannst als ohne diese Menschen.

    Nein, keine Erfahrung. Nur die Einstellung, daß es weiß Gott genügend Staffeln in diesem Lande gibt......

    Das ist die Seite der Rettungshundearbeit, die ich überhaupt nicht leiden kann: Streit in der Staffel- wir gründen eine neue Staffel. :unamused_face:

    Daß es dort dann genauso menschelt, weil genau dieselben Leute diese Staffel gründen, ist ja unwichtig. Hauptsache eine neue Staffel gegründet.

    Bei uns in der Region mehrmals geschehen die letzten Jahre. Es wird dadurch nichts besser, denke ich jedes Mal, nur unübersichtlicher.