In den Staffeln, die ich kenne, ist es schon so üblich, dass auch Welpen schon wöchentlich an die Arbeit herangeführt werden.
Aber das sind dann halt pro Woche vielleicht 2-3x wenige Minuten, in denen die Knirpse noch nichts anderes lernen müssen, als dass Menschen toll sind, dass es sich lohnt ein paar Meter durch's Gebüsch zu einer hockenden fremden Person zu laufen und eine Belohnung abzustauben, dass es beim eigenen Mensch aber generell am allertollsten ist. Außerdem wird gelernt, die restliche Zeit Ruhe zu geben und runterzufahren, hier ein bisschen Impulskontrolle, da ein bisschen Spiel, je nach Welpe und Situation.
Das ist enorm hilfreich für die weitere Vorbereitung auf die Ausbildung, wenn der Welpe spielerisch ein paar bestimmte Dinge schon ganz tief verinnerlicht (ich denke, das wird in den meisten Hundesportarten ähnlich laufen). Aber da sollte halt noch kein Leistungsgedanke dahinterstehen. Es ist doch völlig zweitrangig, ob der Hund schon mit zwei oder erst mit vier Jahren die Prüfungen ablegt.
Ich weiß nicht, wie es bei RafiLe1985 alles abgelaufen ist in den ersten Monaten des Trainings, kann gut sein, dass da zu viel gemacht wurde, kann auch sehr gut sein, dass Hunter mal ein paar Wochen Auszeit gut täten, aber ich würde ihr nicht grundsäzlich vorwerfen, dass von Welpenbeinen an am Training teilgenommen wurde.