Beiträge von Elin.

    In den Staffeln, die ich kenne, ist es schon so üblich, dass auch Welpen schon wöchentlich an die Arbeit herangeführt werden.

    Aber das sind dann halt pro Woche vielleicht 2-3x wenige Minuten, in denen die Knirpse noch nichts anderes lernen müssen, als dass Menschen toll sind, dass es sich lohnt ein paar Meter durch's Gebüsch zu einer hockenden fremden Person zu laufen und eine Belohnung abzustauben, dass es beim eigenen Mensch aber generell am allertollsten ist. Außerdem wird gelernt, die restliche Zeit Ruhe zu geben und runterzufahren, hier ein bisschen Impulskontrolle, da ein bisschen Spiel, je nach Welpe und Situation.
    Das ist enorm hilfreich für die weitere Vorbereitung auf die Ausbildung, wenn der Welpe spielerisch ein paar bestimmte Dinge schon ganz tief verinnerlicht (ich denke, das wird in den meisten Hundesportarten ähnlich laufen). Aber da sollte halt noch kein Leistungsgedanke dahinterstehen. Es ist doch völlig zweitrangig, ob der Hund schon mit zwei oder erst mit vier Jahren die Prüfungen ablegt.

    Ich weiß nicht, wie es bei RafiLe1985 alles abgelaufen ist in den ersten Monaten des Trainings, kann gut sein, dass da zu viel gemacht wurde, kann auch sehr gut sein, dass Hunter mal ein paar Wochen Auszeit gut täten, aber ich würde ihr nicht grundsäzlich vorwerfen, dass von Welpenbeinen an am Training teilgenommen wurde.

    Warum jetzt schon wieder typisch fürs df :ka: ich werde das nie verstehen, weshalb in so vielen Threads Schreiberlinge, bzw. deren Antworten mit typisch df verstanden werden wollen!

    Das verwirrt mich auch im Moment. Als neutraler Mitleser fand ich hier einige Beiträge echt super, mit viel Mühe dahinter. Man soll ja nicht eins zu eins übernehmen, aber als Denkanstoß (für Mehrhundehalterprobleme) war der Thread echt interessant.

    Geht mir auch so, dass ich hier viel mitnehme für einen potenziellen Zweithund. :bindafür:

    Und ich finde es traurig, dass sich sooo viele Leute hier sehr viel Mühe gegeben haben, sich Gedanken gemacht haben, teils extra nach Zusammenhängen zu früheren Threads gesucht haben, viel Zeit in das Schreiben von langen und konstruktiven Antworten gesteckt haben, und das dann einfach abprallt an demjenigen, um dessen Problem es ging.

    Ich finde, es geht im DF teils heftig zu, und ich finde auch, dass in manchen Threads sehr viel hinein interpretiert oder dazu gedichtet wird und tw. am Ausgangspost ziemlich vorbeigeschrieben wird, also der TE teils irgendwie nicht ernst genommen wird (grad bei neuen Mitgliedern).
    Aber diesen Thread hier fand ich wie die allermeisten anderen Threads sehr konstruktiv und überwiegend wirklich sachlich, daher finde ich "typisch df" hier nur im positiven Sinne passend. :smile:

    Ich würde zusehen, dass Hunter das "alleine Alleinbleiben" lernt und evtl. klärt sich damit auch das Gerangel an der Tür, oder nicht?

    Wenn es dem Stress des potenziellen Zurückgelassenwerdens geschuldet ist, dass Hunter so drängelt, dann sollte zumindest diese Situation ja dadurch zu lösen sein. Bzw. man kriegt Klarheit, ob das die Ursache war oder nicht.

    Wobei natürlich genügend andere Baustellen übrig bleiben, auch wenn das Alleinebleiben dann mal gelernt wurde.

    Trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich irgendwie an Symptomen rumdoktore und nicht den Kern des Problems fassen kann.

    Mag vielleicht daran liegen, dass du viele gute Beiträge hier als provozierend und übertrieben abtust, anstatt überhaupt zu versuchen nachzuvollziehen, warum da solche Einigkeit herrscht in den meisten Beiträgen.
    An deiner Stelle würde ich das ernster nehmen, was hier geschrieben wird. MMn haben sich hier viele dem Kern des Problems besser nähern können als du selbst.

    Bei den Kindern hast du vermutlich schon ein scharfes Auge gehabt, da geht er freiwillig weg, um Stress mit dir zu vermeiden.

    Viele Kinder gehen aber auch einfach sehr intuitiv und selbstbewusst mit Tieren um, d.h. sie "machen" einfach, anstatt sich lang den Kopf zu zerbrechen und mal vorsichtig dieses und jenes zu probieren. So zumindest meine Beobachtung.

    Ich hab das Buch "Gymnastricks" hier liegen. Keine Ahnung, wie gut das Buch ist, aber da steht bzgl. rückwärts Treppensteigen:

    "Rückwärts Treppensteigen fördert die Koordination Ihres Hundes enorm. Dabei ist es jedoch auch sehr anstrengend und nur für absolut gesunde Hunde zu empfehlen. Durch das Anheben der Hinterbeine wird deren Muskulatur gefördert, auf den Vorderbeinen liegt jedoch zeitweise ein Großteil des Gewichts, wodurch diese besonders beansprucht werden.

    Besonders beanspruchte Muskeln: Schultermuskulatur, Strecker und Beuger der Vorderhand, Brustmuskel, breiter und langer Rückenmuskel, Beuger und Strecker der Hinterhand."

    :ka:

    Treppensteigen müsste ja ziemlich vergleichbar sein mit Bergaufgehen, oder?