Beiträge von Marabea

    @ruelpserle: Hier auch! Ähm, das „Marx-Darwin-Buch“ steht auch auf meiner Leseliste, d.h. ich wäre auch am Wanderbuch interessiert.

    Nach dem recht bedrückenden Werk von A. Seghers „Transit“ - das aber durch das Nachwort einige hilfreiche Erläuterungen zum Buch enthält, so auch zur Mehrdeutigkeit des Begriffes „Transit“ - brauchte ich mal etwas ganz anderes.
    Gefunden in Stephan Orths Reisebericht „Couchsurfing im Iran“. Bisher sehr interessante Lektüre.

    Den Umgang bzw. die Abwehr der Herdenbedrohung durch Wölfe kann man ja nicht trainieren. Gibt es bei HSH/Kangals keine natürliche Scheu oder gar Rückzugstendenzen, wenn sie dem Wildtier begegnen? Kann sich der Schäfer oder Herdenbesitzer stets darauf verlassen, dass die Hunde nicht fliehen bei der Bedrohung ihrer Herde (und damit auch bei ihrer eigenen Gefährdung) durch einen oder mehrere Wölfe?

    Darum geht es doch nicht. @Munchkin1 wollte nur damit ausdrücken, dass vor der Hundeanschaffung auch überdacht werden sollte, dass es Zeiten und Umstände gibt, die vom HH besonders viel Zeit, Geld, Einsatz etc. verlangen, ihn somit in seiner Tagesplanung bzw. Freizeitgestaltung schon einschränken. Aber dies ist dann für ihn selbstverständlich, da er sein Tier liebt und es ihn braucht. Der Gedanke eines Opfers, einer Einengung, eines erzwungenen Verzichts - auf was auch immer - kommt in jenen Situationen gar nicht auf.

    Zur Frage an sich: Ob ein Hund eine Einschränkung ist oder nicht, hängt von dem individuellen Hund ab. Blanca wäre problemlos auch über Nacht und längere Zeit mit einer Fremdbetreuung zufrieden gewesen, Lexa ist dagegen sehr menschen- und personenbezogen. Es wäre undenkbar, sie drei Wochen in eine Hundepension zu geben, damit wir ohne sie in Urlaub fahren können.
    Ich liebe Fernreisen, exotische Landschaften zu sehen, interessante Menschen aus anderen Kulturkreisen etwas kennenzulernen , neue Erfahrungen in fremden Ländern zu machen, daher verzichte ich schon auf etwas durch den Hund. Andererseits ist das Schäfi-Mädchen mir/uns so viel wichtiger als ein persönliches Vergnügen dieser Art, dass das Gebundensein an hundekompatible Urlaubsziele nicht so schwer ist. Kürzere Abwesenheiten (Konzerte/Feiern/Kino...) sind kein Problem, da Lexa gut allein bleiben kann.

    Schönes Gassi gestern im Deistergebiet bei Sonnenschein - mit freilaufendem Hund (obwohl hier irgendwo eventuell, möglicherweise, vielleicht auch ein einsamer Wolf herumstreift). Bei der Rückkehr steht ein großes Schild am Parkplatz: „ Brut- und Setzzeit. Hunde bitte anleinen!“ (und ganz klein darunter: 01.04 - 15.07.). Hätte dies nicht noch etwas Zeit gehabt?