Also auch so etwas wie „Die Stadt der träumenden Bücher“?
(Gefällt mir doch recht gut bisher - wider Erwarten ).
Beiträge von Marabea
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Mir ist die Zielrichtung auch nicht klar. Geht es darum, Bücher vorzuschlagen, die gut zum Frühling passen, also so etwas Leichtes, Flockiges?
Oder Bücher, deren Plot im Frühling (hauptsächlich) angesiedelt ist bzw. deren Buchtitel irgendetwas mit Frühling zu tun hat?
Beides ist entweder nicht mein Geschmack oder eventuell schwierig zu finden.Oder Bücher, die jeder von uns jetzt im Frühling gern liest und empfehlen kann?
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Gerade habe ich „Karolinas Töchter“ von R. Balson beendet - ein Werk, in dem die Erlebnisse einer Holocaust-Überlebenden berichtet werden angesichts eines Prozesses, den der Sohn jener mutigen und energischen alten Dame gegen seine Mutter angestrengt hat. Den zentralen Aspekt des Plots fand ich etwas unwahrscheinlich, bis ich aus dem Nachwort des Autors erfahren habe, dass er sich vielfach an den Erzählungen von Fay Scharf Waldman orientiert hat und Erlebnisse weiterer Überlebender einfließen gelassen hat. Die Schilderung des Lebens in Polen während des 2.Weltkriegs, des Überlebenskampfes der Protagonisten in Chrzanow, in den Arbeitslagern der KZs Groß-Rosen und Auschwitz-Birkenau sowie die Schilderung der Nachkriegszeit sind gut gelungen und anschaulich.
Natürlich gibt es es eine ganz Reihe dieser Werke, manche auch mit anspruchsvollerem literarischen Niveau. Aber man sollte nicht den Maßstab anlegen, der einer Biographie oder einem Sachbuch historischer Art angemessen wäre. Der recht einfache und doch flüssige Schreibstil passt außerdem zum Erzählfluss der hochbetagten Dame. Und was die Darstellung des Prozessablaufs bzw. der Verfahrensinhalte angeht, so gehe ich mal davon aus, dass diese in juristischer Hinsicht korrekt sind, schließlich ist der Autor Rechtsanwalt.
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@oe5htl: Wieder einmal tolle Bilder! Willst du nicht mal einen eigenen Thread starten, denn du könntest sicherlich Interessantes erzählen, z.B. jetzt über die Schulung?
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Gestern aus dem öffentlichen Bücherschrank ein gebundenes Buch mitgenommen, das man ohne Handschuhe anfassen konnte und das auch noch gut aussieht: David Nicholls „Zwei an einem Tag“. Eigentlich mag ich keine Liebesromane, aber der lustige Verlagsname zog meine Aufmerksamkeit auf sich: „Kein und Aber“.
Vermutlich ist er dir bekannt, @leserinmithund, aber ich besitze noch kein Buch dieses Verlags.
Mal abwarten, wie das Buch so ist - sonst kommt es wieder in den Schrank zurück. -
Ich habe mich auch in etwas von euren Quellen abweichenden, weiteren Listen - alle als Spiegel-Bestseller 2018 gekennzeichnet - umgesehen und mir nun „Vom Ende der Einsamkeit“ (B. Wells) und „Das Café am Rande der Welt“ (J. Strelecky) gekauft.
Vermutlich gibt es nicht d i e Liste für 2018.
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@Nassi: Danke für das Angebot. Ich komme gern darauf zurück...
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@Nesa8486: Eine Frage zu: „Lies einen Bestseller aus 2018“. Was ein Bestseller ist, kann individuel sehr unterschiedlich beurteilt werden. Es sei denn, man orientiert sich an einer bestimmten Verkaufs-/Erfolgsliste, wie der Spiegelliste. Gibt es also Vorgaben?
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Ich würde auch die beiden Bücher von C. Ny nicht zu dicht hintereinander lesen. Empfehlungen gibt es von mir für beide, aber bei Nr 2 denkt man zuerst, dass sich einiges wiederholt - was dann doch nicht der Fall ist.
Mein Favorit bleibt aber ihr Debüt - steht mit auf der Top 10-Liste meiner 2018 gelesenen Bücher. -
Habe zum Cappuccino den üblichen Keks bekommen, diesmal mit einem aufgedruckten Spruch:
„Lieber über Nacht versumpfen, als im Sumpf übernachten (unbekannt)“.Tja, kennt ihr vermutlich
, aber mir war er unbekannt.