Es geht mE beides: Ich kann trauern um einen Hund, sein einzigartiges Wesen, seine individuellen Macken und Stärken, um unwiederholbare Erlebnisse. Und gleichzeitig Kontakte mit Züchtern aufnehmen und mich öffnen für ein neues Kapitel im Leben - mit einem neuen Hund.
Kein Hund wird so sein wie der Hund, den man verloren hat.
Trauerzeiten gibt es nicht. Dafür ist jede Mensch-Hund-Beziehung zu besonders, dafür hat jeder Mensch eine andere Art und Weise, mit Trauer umzugehen und Trauerarbeit zu leisten.
Etwas anders sieht es aus, wenn aufgrund verschiedener Umstände mit dem Tod des Hundes auch das Thema Hundehaltung für lange/für immer beendet ist. Dann würde ich auch um eine bereichernde Erfahrung, ein erfüllendes Miteinander mit einem Hund trauern. Aber auch dann gilt es, sich Neuem zu öffnen und das Alte im Herzen zu bewahren und zu pflegen.
Lass dich nicht verwirren von dem, was X oder Y sagt. Du wirst im Herzen und im Bauch spüren, was für dich gut und richtig ist.