Beiträge von Marabea

    Habe gerade zwei ungewöhnliche Bücher gelesen: Nr 1 ist das neue Werk von Samuel Koch „Steh auf, Mensch“, was angesichts seines schweren Schicksals fast makaber wirkt. Gerade dies ist aber gewollt. Auch wenn es im Untertitel heißt „Kein Resilienz-Ratgeber“, so ist es doch genau dies: eine Auseinandersetzung mit anderen Werken zur Resilienz-Forschung und eine ungemein ehrliche und authentische Darlegung, was ihm persönlich geholfen hat und hilft, mit seinem Leben und den immensen Einschränkungen klar zu kommen.
    Nr 2 ist das Debüt „Schräge Typen“ von Tom Hanks, der nicht nur ein toller Schauspieler ist, sondern sich auch als begabter Autor erweist. In diesem Buch hat er 11 Kurzgeschichten zusammengefasst, die von mehr oder weniger „schrägen“ Zeitgenossen handeln. Gute Unterhaltung mit einigem Tiefgang.

    Erst einmal eine Verständnisfrage: Du erzählst einerseits, dass jene große Hündin weder angeleint war noch ein Halsband hatte - was ich kaum glauben kann und mir noch nie begegnet ist. Andererseits scheint die HH dann ja doch ihre Hündin weggezogen zu haben, demnach hat sie ihr das Halsband doch umgelegt, sie angeleint und ist auf Abstand zu euch mit ihr gegangen. Was heißt denn, dass diese zuvor „auf Thunder draufgesprungen ist“? Hat sie auch zugebissen?

    Wie dem auch sei: Grundsätzlich sollten keine Begegnungen an der Leine gestattet werden. Sollte ein freilaufender Hund auf mich bzw. meinen Hund zukommen, so tue ich alles, um diesen fernzuhalten: ich stelle mich vor meinen Hund, blocke den anderen energisch gab, nehme mit dem HH Kontakt auf und fordere ihn auf, seinen Hund zurückzurufen bzw. „einzusammeln“. Du machst dir zurecht Vorwürfe für deine Passivität. Wichtiger wäre aber jetzt, grundsätzliche Entscheidungen zu treffen und durchzuhalten, wie mit Hundebegegnungen in Zukunft umzugehen ist, da du deine Hündin schützen solltest. Je klarer du bist, umso einfach wird es.

    Es ist nicht unsere Aufgabe, über die Beziehung zwischen dem TE und seiner Frau zu urteilen. Priorität hat für mich stets der Mensch, zumal der Ehepartner. Ein Hund sollte keine Spaltung zwischen beiden Partnern bewirken und nicht die Ursache für ständige Konflikte darstellen.
    Ob nun spät oder nicht, ist doch egal. Bitte ermögliche dem Hund ein Leben in einem anderen Umfeld, d.h. lass ihn los und bring ihn zu deinem Bruder. Natürlich wird er sich dort eingewöhnen.

    Wir haben einen Kangal-Mix übernommen, der sechs Jahre in einer Familie lebte und nun beim Umzug abgegeben werden musste aus verschiedenen Gründen, einen älteren Hund also, dem ein ungewisses Schicksal im Tierheim drohte. Er hat sich problemlos eingewöhnt.