Beiträge von Disney92

    Ich kann dir so gut nachfühlen! Hach es tut mir richtig Leid :( :

    Mir ging es recht ähnlich wie dir. Habe Disney als 1.5 jähriger Hund übernommen, ne Woche später ist mir das erste Mal sein unregelmässiger Gang aufgefallen. Ich bin Tierarzthelferin, arbeitete damals in einer Privatklinik. Ich war kaum aus der Ausbildung, bin zum Chirurgen um Disney zu zeigen. Einmal vorlaufen, Hund nicht gelahmt, wurde natürlich nicht ernst genommen. Als die LH schlimmer wurde (bei ihm hinten LH, abwechselnd, teilweise tägl, dann wieder ne Woche nicht, sah keinen Zusammenhang mit Schonen oder Aktivität) bin ich zum zweiten Chirurgen, der hat Disney dann auch genauer untersucht und mich ernst genommen. Er diagnostizierte einen Muskelriss, haben Hüfte und Wirbelsäule geröngt ohne Befund. Mittlerweile ging es Disney so schlecht, er frass kaum mehr, hatte überhaupt keine Freude am Spazieren, war richtig depressiv. Schmerzmittel haben kaum geholfen. Dann fing es an, wöchentlich Physio und Akupunktur, schonen, kein Hundesport. Nach drei Monaten Bewegung langsam steigern, wieder unregelmässiger Gang. Wieder schonen, Aku und Physio. Das hat sich locker ein Jahr hingezogen, es wurde einfach nicht besser. CT war ein Thema, einerseits in der Schweiz ziemlich teuer, andererseits extra eine Narkose? Es war ein auf und ab, ich wusste nicht wirklich woran ich bin. Hab dann die Arbeitsstelle gewechselt, bin nach wie vor zur Physio gegangen. Das ganze lief gut 1.5 Jahre so, ein auf und ab. Ich bin dann für 1 Jahr nach Griechenland, hab Disney mitgenommen. Siehe da, kein einziges Mal hat er einen unregelmässigen Gang! Ihm hat das warme Klima sehr gut getan. Als ich im Winter in die Schweiz zurück gekehrt bin fing das Ganze wieder von vorne an. Ich hab ihm dann eine Wärmelampe besorgt, für längere Spaziergänge in der Kälte bekam er einen Mantel. Es ging besser, aber nicht gut. So hab ich wieder mit der Physiotherapie begonnen, allerdings an einem anderen Ort. Diese dort ist auch Osteopathin und hat einen ganz anderen Ansatz/Blick auf den Hund. Laut ihrer Ansicht hat Disney ein nach vorne gekipptes Becken, welches den Reiz auf den Muskel auslöst und so Probleme verursacht. Nach dem ersten Mal bei ihr, alle Blockaden gelöst, lief der Hund als wäre nie etwas gewesen! Ich dachte ich träume! Das ist nun ca. 1 Jahr her, seitdem bin ich so alle 2-3 Monate bei ihr. Disney geht es sehr gut, er hat kaum mehr Probleme. Läuft wieder aktiv im Hundesport, tobt mit Ayden um die Wette etc pp.


    Lange Rede kurzer Sinn, ich hab mit Disney gut 2-3 Jahre "herumgedoktert" bevor uns wirklich jemand helfen konnte. Gib nicht auf! Auch wenn es aussichtslos scheint, es wird einen Grund haben warum Finn hinkt.

    Vielleicht ist die LH hinten "nur" durch die Schonhaltung? Hast du ihn einmal einer Osteopathin gezeigt? Akupunktur?

    Man kann auch mit einem kleinen Hund arbeiten ;)
    Ayden z.B. ist gerade mal 6kg. Mit ihm MUSS ich arbeiten, ansonsten wird er unerträglich. Zimtzicke :lol:

    Ein Labrador/Golden aus einer Showlinie würde sicherlich passen. Klar ist er ziemlich 0815.
    Einen guten Züchter ist so oder so ein Muss, der wird Euch auch über die Gesundheit seiner Hunde aufklären. Ich lege euch sehr ans Herz, wenn ein Welpe, aus einer kontrollierten Zucht (sprich mit Stammbaum, Eltern HD/ED geröngt usw).

    Den Elo kenne ich persönlich nicht, mir ist er als Mischling bekannt, nicht offiziell anerkennt. Würde ich daraus schliessen, dass der Elo noch kein einheitliches Bild hat. Ihr könnt vom tollen Familienhund über eine Mimose bis zu einem Wächter alles erwischen. Als Anfänger würde ich davon Abstand nehmen.

    Wenn euch der Elo optisch passt wäre vielleicht ein Spitz etwas für euch? Ein Langhaarcollie finde ich persönlich auch toll in einer Familie. Etwas kleiner wäre der Sheltie (siehe Profilbild ;) ), wobei diese doch auch gesprächig sind und meine beiden wären in einer Familie mit Kindern überfordert. Meine Nachbarn haben einen Beagle, der ist richtig toll mit Kindern. Da ist halt der Jagdtrieb ein Thema.

    Mir macht ehrlich gesagt das Thema, kein Kind, dafür Hund (=Kinderersatz?) etwas Sorgen. Der Hund sollte doch Hund sein dürfen und nicht als Ersatz für ein Kind herhalten müssen.

    Ich mach mit Disney Agi und Nadac, mit Ayden nur Agi.

    Heisst für mich, Disney 1x Nadac Training, im Sommer 2x Agi (Halle + Aussenplatz), im Winter nur in der Halle. Ayden im Sommer auch 2x, zur Zeit nur 1x in der Halle.

    Bevor Ayden kam habe ich mit Disney noch im BH gearbeitet, allerdings ohne Fährtentraining. Dies konnte ich mir von meiner Arbeit her nicht richten.

    Ich denke wenn Ayden etwas älter ist und im Agi ein gewisses Level hat wird er auch noch eine zweite Sportart "bekommen". Er ist am 08.06.2015 geboren, also zwei Monate jünger als Rhydian. Ich bin ein kleiner "Agi-Freak", mir und auch meinen Hunden macht das sehr viel Spass.

    Für mich persönlich wäre es zuviel. Von allem etwas aber nichts richtig, Gut, ich habe nebenbei noch drei Katzen (wovon eine geclickert wird), ich reite, habe einen grossen Freundeskreis und meinen Freund. Ich möchte alles unter einen Hut bringen, nebenbei noch Haushalt und Zeit für mich. Gerade im Agi, wenn man wettkampfmässig laufen möchte, gehört deutlich mehr dazu als "nur" über die Hürde springen.

    Die Frage ist, welche Anforderungen stellst du an dich resp. an deinen Hund? Möchtest du Wettkämpfe bestreiten oder "nur" den Hund beschäftigen? Ich kenne einige "Plauschhündeler", die vieles machen und total happy sind.

    OT: Was genau ist Rally Obedience? Bin aus der Schweiz, kenn das hier nicht. :ops:

    Der Hund eines Bekannten (RottixLabi Mix) hatte ähnliche Symptome (abgesehen vom LM-Schub).
    Bei ihm war es eine Meningitis, wurde an der Uniklinik diagnostiziert. Eine kleinere Klinik hat ihn direkt dorthin überwiesen.

    Wäre es mein Hund, wäre ich schnellstmöglich an eine Uniklinik gefahren. Ich würde keine Zeit verlieren wollen.

    Ich wollte ja auch unbedingt mal ne Leine + Halsband für meine zwei bestellen. Konnt mich dann aber nicht wegen der Farbe entscheiden.
    Mittlerweile bin ich beim Geschirr + Hunterleine gelandet. Find die Qualität zwar auch nichtmehr das was es mal war bei Hunter, aber es zieht keine Fäden, liegt gut in der Hand und für mich als Schweizerin einfach zu besorgen. Denke wäre im Nachhinein etwas enttäuscht davon, ich möchte nicht das es Fäden zieht, Farbe am Karabiner absplittert etc

    Nö, wenn ich vom weiten Menschen sehe, deren Hunde null hören und fleißig andere belästigen, nehme ich gern vorsorglich hoch und würde das auch so empfehlen...Vermeidung von Kontakten, die wir nicht brauchen.


    Handhaben wir auch so.
    Disney (bluemerle) ist echt ne coole Socke, den haut nichts um. Egal wie pöppelnd es daherkommt.
    Ayden (schwarz weiss) ist das pure Gegenteil. Alles was gross, hastig und rennt ist bei ihm ein No Go. Er hat wirklich panische Angst, rennt davon und wird dann einfach gejagt. Ihn dann einzufangen ist fast unmöglich. Wenn ich nun von weiten schon Hunde sehe, denen ich nicht traue, werden beide angeleint und ich wünsche keinen Kontakt. Wie soll ich mich nun verhalten wenn das Gegenüber nicht anleinen will/kann? So wird Ayden auf den Arm genommen, ihm ist es wohl und er weiss es passiert ihm nichts.