Beiträge von Gersi

    Ich glaube, das ist wie so einiges vielschichtig:

    Einige Unverträglichkeiten wurden ignoriert: Früher war der Hund bei vielen Haltern nicht so wichtig, nicht so sehr im Fokus - und es fehlte auch wissen. Da hatte der Hund immer breiigen Kot, stank aus dem Maul, hatte schlechtes Fell und starb ggf. einfach etwas eher... Hat keiner mit dem Futter in Verbindung gebracht sondern es "war halt so"

    Einige Unverträglichkeiten, sind neu dazugekommen, denn die Überzüchtung einiger Hunde fördert das bestimmt auch. Es gibt ja Rassen, die dafür bekannt sind, dass es sehr oft zu Problemen kommt.

    Manche Unverträglichkeiten, sind vielleicht auch gar keine echten - sondern Beobachtungen von Leuten, die sich sehr schnell einen Riesenkopf machen und bei denen es helfen würde einfach von Marke A zu Marke B zu wechseln. Gibt ja viele Hunde, die manche Futtersorten besser als andere vertragen, ohne dass sie jetzt eine echte Unverträglichkeit hätten.

    Und zu guter Letzt wird die Wahrnehmung natürlich verzerrt, weil wie oben schon beschrieben, unproblematische Fresser keinen Grund liefern, über das Fressverhalten zu schreiben.

    Ich finde für das Alter einmal wöchentlich Kontakt zu anderen Hunden zu wenig. (Ist es überhaupt jede Woche? "Regelmäßig" kann ja vieles heißen.)

    Muss ja nicht unbedingt täglich, stundenlanges wildes Raufen mit Gleichaltrigen sein - aber mehrfach wöchentlich andere Hundekontakte finde ich schon sehr wichtig. Kann auch gerne der 13jährige Dackel des Nachbarn sein, neben dem einfach gemeinsam Spazieren gegangen wird.

    Was treibt solche Leute dazu und wer profitiert davon, u. a. Herdenschutz durch Hunde bewusst zu demontieren?

    Die Person, die dort federführend ist, gehört wohl auch einer Bürgerinitiative an, die wolfsfreie Dörfer fordert.

    Herdenschutz ist ja oft das Mitteldingen zwischen naiver Wolfsromantik und kompletter Ablehnung. Wäre man extrem gegen den Wolf, dann wäre man diesem Mittelweg gegenüber wahrscheinlich auch skeptisch eingestellt; dann gibt es nur "der Wolf muss weg!!". Keine Ahnung ob das der Grund ist, Herdenschutz durch Hunde so abzulehnen.

    Dass manche Labore bei Proben häufiger "Wolf"; andere eher "Hund" ermitteln, habe ich irgendwann auch mal in einer TV-Doku gesehen. Keine Ahnung, ob das stimmt oder ob das in den Bereich der Verschwörungstheorien ("Es war der Wolf; der Staat lügt uns an!") fällt.

    Ich frage mich ob es einen Tipp gibt. zB ROHES Rindfleisch haben wir bislang nicht gegeben aber siehe da sie hat es gierig gefressen.

    Sehr wahrscheinlich geht das heute, morgen - aber dann auch nicht mehr. Der Grund ist dann oft, dass Hunde Nahrung mit der Übelkeit, die sie haben, verknüpfen und die dann meiden.

    Deswegen geht in solchen Phasen oft viel Neues - aber nichts mehr langfristig.

    So wie du den Hund beschreibst, wäre auch für mich jetzt der Punkt erreicht, ihn einschläfern zu lassen.

    Wenn der Rüde das Bein hebt, würde ich absolut gar nicht daran denken, dass das aus Angst geschehen könnte.

    (Das ist eher dieses Unter-sich-machen u.a. bei überschwänglichen Begrüßungen, die den Hund überfordern.)

    Ich würde auch nicht nach Ursachen groß suchen. Wenn du mit "Fremden" zusammenstehst: Hund kurz an der Leine bei dir. Und wenn es passiert wenn ihr mit Freunden/Familie oder so ungezwungen im Kreis steht? Gäbe es von mir ein Donnerwetter, das so heftig ist, dass es beim Hund ankommt (und er es sich merkt). Ein "bisschen-schimpfen" ist damit nicht gemeint.

    Ich tue mich schwer, das zu schreiben, weil Vertrauen zum Tierarzt und seinem Blick von außen in dieser Phase total wichtig ist - insbesondere wenn man noch keine Erfahrung mit einem sterbenden Hund hat.

    Aber sowohl dass noch nicht übers Einschläfern gesprochen wurde als auch die Tatsache, dass keine Schmerzmedis gegeben werden, klingt nicht überzeugend.

    Ich würde überlegen, den Hund einem anderen Arzt vorzustellen.

    Klar, das können wir in jedem Fall versuchen.

    Wobei das für den Hund, der würgt (und damit eh bedingt abwehrbereit ist) purer Stress sein kann. Und ggf. im worst-case auch dazu führen könnte, dass die Hunde sich das merken und zukünftig deutlich mehr Management brauchen. (FALLS da tieferliegende Spannungen zwischen den beiden sind, was ja als Hypothese immer noch im Raum steht).

    Ich glaube der Nutzen eines wie auch immer gearteten Erkenntnisgewinns wäre mir nicht groß genug, dass zu riskieren.