Beiträge von Gersi

    Wenn du sicher wüsstest, dass du mindestens einen innerhalb der ersten Wochen vermittelt kriegst - dann würde ich es vielleicht riskieren. (Wobei man da auch wirklich auf Kleinkind und eigene Hunde gucken muss...)

    Wenn es jetzt über Monate geht, hätte ich Sorge, dass sie sich zu sehr aneinander orientieren - und auch dass es zu Spannungen kommt.

    Und da du es nicht sicher wissen kannst, würde ich eher die Finger davon lassen. Vor allem weil es doch aus Sicht des Vereins auch die Möglichkeit gäbe, die beiden nacheinander zu vermitteln. Falls der eine dann schnell seine Endstelle findet, dann kann der andere ja nach einem knappen Monat hinterher.

    Was ich tatsächlich nicht nachvollziehen kann, ist den Raum zu verlassen.

    Bellt mich mein Hund an und es stört mich - und scheint da räumliche Distanz die Lösung - dann käme ich echt nicht auf die Idee, dem Hund den Raum zu überlassen sondern würde ihn genervt rausschmeißen.

    Die Idee ist doch, dass er merken soll, dass Bellen unerwünscht ist? Dann wäre das doch die sinnvollere Bestrafung? (Also wenn man denn über räumliche Distanz gehen will.)

    Was du ggf. mitbedenken musst: Wenn das Gebäude anfängt Probleme zu machen, hast du etliche Jahre zwei Hunde, die ganz unterschiedliche Spaziergänge benötigen.

    Oft ist diese Phase ja verhältnismäßig kurz. (Wenn ein Junghund zum Senior kommt oder wenn der Welpe die Gänge des erwachsenen Hundes noch nicht schafft) - könnte halt bei dir ein Dauerthema sein.

    Ich glaube, ich nähme einen Rüden - und dann vielleicht einen nicht-ganz-kleinen, gemäßigten Terrier? Die kommen oft mit körperbetonter Art ja durchaus gut klar.

    Sicherheitsmöglichkeiten müssen wir hier jetzt keine Weiteren besprechen, da ich in dieser Wohnung keinen weiteren Hund

    mehr holen werde, auch wenn mich das sehr traurig macht.

    Das ist wirklich die beste Entscheidung - auch wenn es schwerfällt.

    So viel Ehrgeiz ist da aber nicht. Mit Anspringen, Klettern, Hochziehen schaffen die meisten Hunde in der richtigen Motivationslage entspannt das Dreifache ihrer eigenen Höhe. Das Doppelte schaffen viele schon mit einem Sprung.

    Ganz schöner Klettermax, aber unabhängig davon, dass ich bei so wenig Platz keinen Hund halten wollen würde, bin ich persönlich der Meinung, dass man das ziemlich easy zusätzlich sichern könnte.

    Ist das denn auf dem Regal das komplette Gehege? Also nur dieser Käfig?

    (Nur zur Sicherheit bevor wir jetzt über diesen Käfig und Sicherungsmöglichkeiten schreiben und es jenseits des Bildausschnitts noch deutlich weiter geht.)

    Also ich probiere es mal mit einem kompletten Neuanfang, mit neuer Sicht auf die Dinge.

    Finde ich richtig gut - so einfach ist es nicht, die Idealvorstellung, die man irgendwie entwickelt hat, über Bord zu werfen und ganz neu zu denken.

    Aber auch wenn das schon x mal kam, ich wiederhole es, weil es immer noch die beste Idee ist: Lern Hunde kennen. Dann wird es dir viel leichter fallen zu formulieren was du willst. Sonst bleibt das alles zu abstrakt.

    Irgendwann zogen Hühner ein. Die laufen frei rum und der Hund liegt mit denen auf der Wiese. Sein Essen ist sein Essen, ansonsten dürfen die Hühner machen, was sie möchten. Flattern, rennen, Geräusche - kein Thema.

    ABER: da wussten die Besitzer auch genau, wie sie ihm erklären, dass eigene Tiere, die frei rum laufen auf dem Grundstück, nicht gejagt werden.

    Wobei ich auch in solchen Szenarien immer warnen würde zu übertragen: Das was funktioniert, wenn die Menschen anwesend sind, sagt nicht viel über das aus, was passieren kann, wenn der Hund zwei oder drei Stunden alleine ist.

    Mit "anwesend" meine ich übrigens nicht Menschen, die direkt neben dem Hund sind - noch nicht mal mehr unbedingt Menschen, die auch im Garten sind. Viele Hunde machen irgendwann (das muss gar nicht in den ersten vier Wochen sein) durchaus ihr eigenes Dingen, wenn sie wissen, dass sie Wohnung/Haus/Garten jetzt erstmal für x Stunden für sich haben.

    Bisher ist sie nicht auffällig aber bei dem thema bin ich sehr verunsichert

    Ich kann total gut verstehen, dass du verunsichert bist. Alleinebleiben ist ja bei vielen Hunden wirklich etwas, was funktionieren *muss* - und das will man natürlich nicht vermasseln.

    Und ich weiß auch, dass für manche das einzig problemlose Verhalten in Abwesenheit der Menschen komplettes Durchschlafen ist (ohne Gucken, ohne Gang zur Tür, ohne Warten vor der Tür).

    Ich sehe das aber wie die anderen hier im Thread: Hinterherschauen ist völlig normal. Wenn der Hund sich nicht reinsteigert sondern irgendwann ablegt, würde ich das als Gutes-Alleinebleiben interpretieren.