Irgendwann kannst du das Futter nicht mehr bedeutend besser machen, und dann wird es wirklich gefährlich, wenn er immer, immer, immer auf was Besseres wartet.
In diesem Fall sehe ich das tatsächlich genauso.
Es gibt sicherlich Ausnahmen, der Monk von @02wotan gehörte wohl dazu, Arren von @Aoleon auch.
Aber in aller Regel gehst du mit dem Vorgehen: "Wenn es dir nicht schmeckt, gebe ich dir was anderes" das Risiko ein, einen wirklichen Mäkler zu schaffen. Und das kann echt ins Extrem gehen.
Ich mag es, dem Hund hin und wieder was anderes zu geben - freut mich, wenn er begeistert ist, freut mich, wenn Essensreste nicht weggeschmissen werden, beruhigt mich (da ich irgendwie davon ausgehe, dass es seinem System gut tut - mehr als EIN Futter zu bekommen und zu vertragen.) Und wenn es mittags rohes Fleisch gab, lässt er das schnöde Trockenfutter abends auch stehen. Manchmal hungert er einen Tag. Aber das sitze ich dann aus.
Du hast jetzt einen gesunden Hund, der nicht untergewichtig aussieht. Ja, der Tierarzt findet, er könne ein klein wenig mehr haben. Aber ganz ehrlich? Vielleicht hat dein Hund auch einfach SEIN Gewicht gefunden - und das ist dann eben minimal unter irgendwelchen Kurven. Gut möglich, dass er gar nicht mehr fressen MUSS.
Ich würde mir jetzt keine Sorgen machen, dass der Hund vom Fleisch fällt. Nimm für dich Druck raus ("aber er MUSS doch heute zumindest ein bisschen fressen!") und versuche das ganze entspannt zu sehen. Denn dieser Problemfokus macht es echt nicht besser.