Beiträge von Gersi

    Mag er vielleicht einfach kein frisches Leitungswasser?

    Das kenne ich oft bei Hunden: Abgestandenes Wasser - bzw. das Wasser aus dem Hausbrunnen meiner Eltern - wird deutlich lieber genommen.

    Bei Nastro ist es aber tatsächlich ein wenig anders: Er meidet - er hat Schiss. Es ist nicht so, dass er wartet, bis er Wasser kriegt, das ihm besser schmeckt.

    CaGiRa Das funktioniert. Er kriegt auch auf seine monkige Art genug Wasser (zumindest ist er topfit und wir eiern seit drei Jahren diesbezüglich rum). Ich möchte den Hund auch ungern "wässern" - ich denke, dass Lebewesen selbst am besten abschätzen können, wie viel Wasser sie brauchen.

    Ich hätte es nur gerne unkomplizierter. (Vor allem wenn ich mal wieder nasse Socken habe, von einem Napf, der da neu steht, weil die alte Ecke gerade verbrannt ist.)

    @AndiB Ich glaube, ich habe alle haushaltsüblichen Gefäße durch. Auf die Kombination (vielleicht mag er ja kein Plastik und kein weiß) habe ich extra geachtet. Ich erkenne auch kein Muster aus den Näpfen, aus denen er säuft. (Momentan bei mir in der Wohnung Pastikschale, viereckig, hell - bei meinen Eltern große, grüne Gießkanne)

    Nach der bisherigen Erfahrung, mag ich ehrlich gesagt, keinen Brunnen kaufen.

    Ich scheue die Ausgaben (selbst wenn der zuerst geht - wie die eine Gießkanne, die momentan klappt - bisher war immer irgendwann etwas und es brauchte eine Alternative).

    Der eine Napf steht jetzt höher, Phonhaus hat den Tipp ja auch gegeben. Eben ist er dran vorbei gelaufen aber vielleicht geht er im Laufe des Tages ran.

    Ist halt Wasser - und es stört mich schon, dass er nur selten die Gelegenheit hat. In meiner Wohnung war im Sommer ein Mini-Keramik-Blumentopf die einzige Wasserquelle. Wann immer ich nach Hause kam, war der komplett trocken (daneben standen x Alternativen, im anderen Raum auch).

    Wurstwasser lässt er stehen, Wurst"schleim" und hartes hochwertiges Futter nimmt er aus dem jeweiligen Napf. (Ich habe mal versucht, den Aggregatszustand zu bestimmen, ab dem es kritisch für ihn wird).

    Er geht nicht besonders gerne ins Wasser, schwimmen tut er nicht. Aber ich würde das jetzt nicht als allgemeine Wasserphobie einschätzen. Auf Wanderungen kann ich ihn in Bäche schicken, um sich abzukühlen. Dann trinkt er auch jedes Mal. Mir ist das wichtig, weil anders als der Hund kann ich ja abschätzen, wenn das die letzte Gelegenheit für längere Zeit ist. Hin und wieder traut er sich auch, unterwegs Wasser von mir aus einem Napf zu nehmen. Aber da gibt es keine Garantie.

    Höhe - vielleicht. Ich stelle mal einen Napf hoch. Ich glaube zwar eher nicht, denn oft nimmt er aus der Auswahl der Näpfe einen recht flachen.

    Reflexion etc. - ich denke, ich habe alle Varianten durch:

    Hell Keramik, dunkel Keramik.

    Hell Plastik, dunkel Plastik,

    Glas,

    Metall.

    Wenig Wasser, viel Wasser.

    ...

    Vielleicht kann mir eure Schwarmintelligenz helfen:

    Nastro hat immer mal wieder Angst zu trinken.

    Er meidet dann den Napf, nähert sich ihm nicht mal. Wenn ich ihn locke, beschwichtigt er ohne Ende, "gehorcht" - aber trinkt nicht. Versuche ich ihn zu locken, zu motivieren, ist das für ihn wie ein Befehl.

    Keine Sorge, der Hund bekommt Wasser. Momentan bin ich bei meinen Eltern, eine der großen Gießkannen draußen "geht" momentan.

    Es ist anders als bei meinen vorherigen Hunden, die immer eine präferierte Stelle hatten - drinnen oder draußen, Plastik, Metall oder Keramik, hell oder dunkel... Bei Nastro ist es keine Präferenz, es ist Angst vor der bisherigen Wasserquelle.

    Es ist offensichtlich so, dass er denkt, es wurde verboten. Er verknüpft irgendwas - die akute Wasser-Phobie wurde durch ein Knacken im Kaminfeuer just in dem Moment, als er anfangen wollte zu saufen, ausgelöst. Habe ich zufälligerweise gesehen.

    Vor zwei (?) Jahren ist er auf dem Weg zum Wasser zu nah am Korb des damaligen Hunds meiner Eltern vorbei - und der hat mimimal geknurrt.

    Oft weiß ich aber auch nicht, was den jeweiligen Napf "verbrannt" hat. In meiner Wohnung gibt es etliche (!) Wasserquellen, immer.

    Irgendeine Idee? Hat jemand so etwas schon mal erlebt?

    (Zu Nastro: Habe ihn mit etwa sechs Monaten bekommen, sehr defensiv, am Anfang ängstlich aber nie panisch. Wenn er Dinge nicht konnte/wollte, hat er immer einfach "dicht" gemacht, ist quasi in Starre verfallen. Geholfen hat dann immer Zeit, irgendwann ging's. Nicht zuviel Druck, nicht zuviel Zureden, ihn einfach lassen hat bisher bei seinen Ängsten am besten geholfen.)

    Ich denke, das Problem ist, dass er jetzt erfolgreich drüber gesprungen ist. Der nächste Zaun muss dann so sein, dass er es wirklich nicht kann.

    Nastro (knapp über 50 Zentimeter) springt aus dem Stand irre hoch. Mit Anlauf... keine Ahnung. 1,50 würde auf keinen Fall reichen - vielleicht 1,80?


    Wenn der Hund aber einmal über einen Zaun ist, wird er es sofern er es kann, bei richtiger Motivation wahrscheinlich noch mal machen.

    Ich finde das "gerade bei Anfängern"-Argument hat noch eine zweite Seite:

    Ein Hund prägt über ein gutes Jahrzehnt deinen Alltag.

    Wie du es wirklich findest, bei Nieselregen über die Felder zu latschen, einen schönen Abend mit Freunden abzukürzen, weil der Hund am Vormittag schon alleine war, nonstop zu saugen und trotzdem überall Haare zu haben - das weißt du erst, wenn du es erlebst.

    Und es gibt eben Hunde, die deutlich einfacher in einen 0815-Alltag zu integrieren sind als andere. Deswegen finde ich es immer eine sehr, sehr gute Idee beim ersten Hund ganz stark darauf zu achten, dass er zum bisherigen Alltag passt.

    Ein Hund, der dich häufiger begleiten kann (ohne dass es ihn stresst oder andere Menschen Schiss bekommen), einer, der damit leben kann auch mal fremdbetreut zu werden. Ein Hund, der keine spezielle Arbeit braucht.

    Damit anfangen und die Veränderungen, die ein Hund im Leben bringt, wirklich selbst "erfahren" - das würde ich immer vorschlagen.

    Das Aussehen kann aber je nach Standort und Wetterlage auch sehr variieren

    Ganz wichtig!! Und deswegen ist es zu riskant es sich selbst mit App, Buch oder Internet beizubringen!

    Kann man sich auf ein halbwegs gutes Buch verlassen oder sollte man schon wissen was man tut und sich das zeigen lassen.

    Lass es dir zeigen und starte dann mit ein oder zwei Arten. (Steinpilze und Maronen o.ä.).

    Vermeide vor allem am Anfang an die Pilze, die einen "bösen Bruder" haben.

    z.B. Perlpilze/Pantherpilze

    Champignons/Knollenblätterpilze

    Wenn du einen Steinpilz mit einem Gallenröhrling verwechselst, verdirbst du dir deine Pilzpfanne - aber dir passiert nix. Es gibt aber auch tödliche Pilze - das darf man nie vergessen. Denn so schön das Hobby "Pilze sammeln" ist - ich finde man muss auch ganz, ganz deutlich sagen, dass die Fallhöhe doch gegeben ist.