Beiträge von Gersi

    @schokokekskruemel

    Er war noch nie im Ausland, ist seit seinem Einzug bei uns mit 8 Wochen gegen Zecken geschützt und da gab es auch zu keiner Zeit eine Lücke. Und dennoch. Jackpot, war wohl die one in a million Zecke.

    Habt ihr schon mal überlegt, den Test zu wiederholen?

    Natürlich kann er die "one in a million"-Zecke erwischt haben - aber es gibt ja auch falsch-positive Testergebnisse. Nicht wahrscheinlich - aber bei seiner bisherigen Lebensgeschichte ist die Diagnose ja auch unwahrscheinlich.

    Ich an eurer Stelle würde, glaube ich, vor Behandlungsstart (der ja evtl. die Ergebnisse verfälschen kann) noch einmal untersuchen. Bis zu den Ergebnissen des Wiederholungstests ruhig die Behandlung beginnen - ich kann nicht einschätzen, wie wichtig da ein paar Tage sind - aber zumindest verifizieren würde ich das Testergebnis.

    Ich möchte auch noch mal für einen Maulkorb plädieren.

    Der bringt euch irre Vorteile wie Hummel schon schrieb:

    - niemand wird gebissen

    - ihr könnt deutlich entspannter agieren, was sich direkt auf den Hund auswirken wird

    - die Leute haben Respekt vor Maulkorb-Hunden und kommen weniger nah

    @pinkelpinscher Okay - Pinscher raus.

    Aber ich bleibe dabei, dass Hunde wie Schnauzer oder Terrier wahrscheinlich eher zu den Plänen passen als ein Husky - robuster und flexibler als kniehoch gibt es kaum. Oder eben ein Hund, den man unterwegs trifft.

    Ein Husky wäre mir zu sehr Rassehund (nicht der Hund passt auf den Menschen auf, sondern der Mensch muss ständig Angst um den Hund haben - und vor allem potentiell *nie* ableinbar in dem Umfeld)

    Ich bin immer der Meinung, dass die Umstellung von Nicht-Hundehalter zu Hundehalter groß, spannend, aufregend und bereichernd genug ist. Da muss man nicht noch was drauf setzen und einen Hund nehmen, der nicht wirklich passt.

    Das gilt für die potentiellen Ersthundehalter mit kleinen Kindern ebenso wie für die 20Jährige in der ersten eigenen Wohnung - und auch für deinen Plan. Und Husky passt für mich aus mehreren Gründen nicht zu deinen Plänen.

    Dein Hund wird dein Begleiter, Mit-Fahrer, Co-Abenteurer werden - einfach weil es dein Hund ist.

    Wenn du dich für einen Welpen entscheidest - würde ich einen robusten, mittelgroßen Terrier bei dir sehen. Evtl. einen Schnauzer, vielleicht noch einen Pinscher. Das sind für mich robuste, unerschrockene, extrovertierte Hunde, die Spaß an einem Leben auf Achse haben können.

    Erwachsenen Hund würde ich unterwegs aufsammeln. Ich sehe nicht unbedingt ein dt. Tierheim einen mittelgroßen Hund in so einen Alltag vermitteln. Mag es geben - aber das müsstest du ausprobieren, wäre dann sicher eine Möglichkeit. Aber wenn ich in deiner Situation wäre, würde ich mir die Chance nicht nehmen lassen, meinen Begleiter selbst unterwegs zu treffen. Ich denke immer noch an eine Hündin, die ich vor 15 (?) Jahren in der Türkei kennengelernt habe. Straßenhund - wäre es halbwegs realistisch gewesen, hätte ich sie sofort eingepackt. Ich hoffe immer noch, sie hatte noch ein paar gute Jahre.

    Edit: Und du bist wirklich gut beraten, in der Kategorie zwischen 10 und 25 Kilo zu suchen (das ist für mich mittelgroß) - wobei 15 Kilo deutlich sinnvoller als 25 sind. Du weißt hoffentlich selbst, dass Reisen sich vor allem dadurch auszeichnen, dass Dinge geschehen, die man nicht geplant hat. Und da ist ein 15-Kilo-Hund IMMER einfacher, flexibler, willkommener als ein 35-Kilo-Hund.

    Ich finde es auch nur logisch, dass beispielsweise Schafe klassische "Beute" sind - andere Caniden in der Regel eher Konkurrenten. Und ich sehe auch keinen Grund, warum man davon ausgeht, dass sich das ändert.

    Die Zahlen sind auch eindeutig: So gut wie keine Angriffe auf angeleinte (oder überhaupt auf Hunde im Einwirkungskreis von Menschen) und das obwohl es schon seit einigen Jahren ausreichend Wölfe in unserer großen Hundedichte gibt.

    Ich finde das Vorgehen in Bezug auf Wölfe, Weidetierhaltung und Herdenschutz auch oft unglaublich naiv. Aber die Gefahr für Spaziergänger bzw. Spaziergänger mit Hunden halte ich für wirklich gering.

    (Und nicht jedes "Wolf gesehen" durch einen Menschen oder "Stalking" eines Hundes ist ein potentieller Beutezug. Wahrscheinlich spielt auch Neugierde mit rein.)