vertraute Risiken werden regelmässig unterschätzt.
Es gibt aber auch Risiken, die überschätzt werden.
Und die logische Linie ("Zuerst haben sie gesagt, Wölfe töten keine Schafe. Jetzt töten Wölfe Schafe und sie sagen uns, Hunde sind nicht gefährdet. Wir werden uns da noch umgucken!!!") sehe ich einfach nicht.
Ganz offensichtlich zeigt sich hier, wie fatal das Herunterspielen von Risiken ist - das Vertrauen schwindet, "wer einmal lügt, dem glaubt man nicht." Das kann ich völlig nachvollziehen. Aber nur weil die Kommunikation bzgl. der Gefährdung von Weidetieren katastrophal war und Vertrauen verspielt hat, heißt das nicht, dass alles was jetzt über den Wolf gesagt wird, falsch ist.
Ich sehe einen fundamentalen Unterschied zwischen Weidetieren (=Beute) und anderen Caniden. (Wie McChris schrieb HSH und Jagdhunde sind als Gegner noch mal eine andere Kategorie)
Vielleicht poste ich hier in zwei Jahren und entschuldige mich - aber ich halte Wölfe erst dann relevant riskant für Hunde, wenn Wölfe Hunde häufiger angreifen.