Ich habe meinen letzten Hund tatsächlich recht ähnlich verloren.
Von nun auf gleich ging gar nix mehr. Hund hatte Schmerzen, war da nicht raus zu kriegen, trübte auch immer mehr ein.
Wochenende davor war ich noch bei einer Freundin und habe mit ihm dort übernachtet und wir haben gefachsimpelt, dass Timmi sich für einen alten Hund echt gut macht und noch rundum fit wenn auch etwas gesetzter geworden ist. (Tierschutzhund, weiß nicht wie alt er war am Ende - 14 oder 15 scheint realistisch).
Ich habe in den Monaten nach seinem Tod echt überlegt ob ich vorher was gemerkt habe - aber niemals hätte ich einem Hund, der gefühlt krank ist, Übernachtung auswärts zugemutet. Die Freundin, selbst Hundemensch, hatte auch nix gemerkt.
Ein paar Tage später war er klaterich, hat schlecht gefressen, gefiel mir nicht.
Freitagmittag hat er einen Buckel gemacht und starrte vor sich hin. Tierarzt, Tierklinik etc. - Sonntagnachmittag habe ich dann alles abgebrochen und ihn einschläfern lassen.
Was das war? Der einschläfernde Tierarzt vermutete auch Tumor. Ich weiß es nicht - ich weiß nur, dass es Zeit wurde am Sonntag.
Versuch dir klar zu machen, dass du ihm mit dem Entschluss ihn einschläfern zu lassen, einen letzten großen Freundschaftsdienst erwiesen hast.
So massive Symptome, nix hilft - natürlich war es die richtige Entscheidung. Länger warten wäre nicht gut gewesen.