Genau das Thema dieses Threads ist es, das mich total verunsichert. Je mehr Informationen ich als Newbie sammle, desto schwieriger scheint es mir einen Hund zu haben. Dabei geht es noch gar nicht um die Rasse.
Das ist die Verunsicherung, die ich meinte.
Und unabhängig von jeder (Erziehungs)Methode, ist Souveränität oft der Schlüssel zum Erfolg.
Ich finde Hundehaltung nicht besonders schwer.
Prüfe ob ein Hund in dein Leben passt. Wird er dauerhaft genug Auslauf/Beschäftigung bekommen? Wird er Kontakt zu Artgenossen haben? Hast du genug Geld? Hast du einen Plan B-D für den Fall dass du für drei Wochen ins Krankenhaus musst?
Such dir einen Hund, der passt. Nimm lieber einen kleineren als einen größeren (dann gibt es nämlich deutlich mehr Toleranz bei Fehlverhalten), lass die Finger von Spezialisten - und falls es ein Second-Hand-Hund sein soll, nimm jemanden mit, der Erfahrung hat, und dir auch klar abraten würde.
Und dann sei dir ganz klar: Du wirst Fehler machen. Wenn die Bedingungen oben gegeben sind, wird ein Fehler deinen Hund nicht versauen. Evtl. machst du was falsch und ärgerst dich in den nächsten Jahren. Aber ein (oder auch mehrere) Erziehungsfehler machen aus einem gut ausgesuchten Hund in deinem hundefreundlichen Leben weder einen Menschenfresser noch ein nervliches Wrack noch einen Hund, der nie allein bleiben kann.
Du musst nicht stundenlang Videos zur Hundesprache schauen - vieles ist extrem subtil oder auch rasseabhängig. Lass dich einfach auf den Mitbewohner ein, guck ihn dir an - dann bekommst du schon ein Gefühl.