Es waren zwei Königskinder …
![]()
Da sind die tiefen, aufrichtigen Gefühle direkt zu sehen.
Solche Hunde-Lieben finde ich auch immer faszinierend, vor allem wenn sie irgendwie weitergegeben werden über die Generationen.
Es waren zwei Königskinder …
![]()
Da sind die tiefen, aufrichtigen Gefühle direkt zu sehen.
Solche Hunde-Lieben finde ich auch immer faszinierend, vor allem wenn sie irgendwie weitergegeben werden über die Generationen.
Ein andermal einfach auf dem Gehsteig, dass ihn ein angeleinter Hund einfach angeht. Ich geh eh schon meist auf Distanz bei anderen Hunden vorbei, wenn aber der Gegenpart sein Tier nicht an der kurzen Leine hält ist's halt doch eher schwierig.
Noch einmal betont: Schuld haben diejenigen, die ihre Hunde nicht unter Kontrolle haben. (Ich habe das Bedürfnis, das nochmal so zu schreiben, weil es sonst sehr nach Victim-Blaming klingt)
---
Auf Bürgersteigen, Gehwegen versuche ich Begegnungen zu vermeiden. Das geht absolut nicht immer - nicht falsch verstehen. Wenn man an einer mehrspurigen Straße läuft, kann man nicht einfach rüberlaufen (oder da läuft dann direkt der nächste Hund)
Aber oft ist man ja in eher ruhigeren Wohngebieten unterwegs - und da würde ich deinem Hund die direkte Konfrontation ersparen und einfach den Bürgersteig verlassen. Ich mache das mit Nastro nach Möglichkeit auch so, einfach weil dieses frontale Aufeinanderzu und enge Passieren je nach Gegenüber für ihn anstrengend ist.
Und auch bei der Situation auf der Wiese - evtl. hättest du die Möglichkeit mehr Distanz zu lassen. Es verhindert, dass es zu Kontakt kommt - aber auch wenn Snoopy nicht vom Schäferhund berührt wird, sieht er ihn ja in die Leine gehen... das alleine macht deinem unsicheren Hund Stress.
Es passiert aber immer wieder, dass er von anderen Rüden angeknurrt, angebellt wird und auch schon mal 'gezwickt' wurde.
Anknurren oder anbellen passiert immer. Das kannst du gar nicht verhindern. Es gibt Hunde, die an der Leine alle anderen Hunde anbellen, dann eben auch Snoopy.
Und wenn Hunde unangeleint sind, dann ist "Drohen" mit oder ohne Knurren auch einfach Teil der Kommunikation und nicht per se schlimm. Auch Bellen kann bei abgeleinten Hunden vieles bedeuten.
Zwicken = Beißen? Also mit Löchern im Hund? Oder Zwicken = in die Luft schnappen? Letzteres ist zwar eine heftigere aber immer noch eine Drohgeste und damit auch noch "normale Kommunikation". Beißen ist etwas anderes. In welchen Situationen ist es denn dazu gekommen? Wenn das mehrfach passiert ist, wäre das eine Erklärung für seine Unsicherheit.
--
Es gibt Rüden, die Kastraten eher ignorieren und bei intakten eher prollen - es gibt aber auch Hunde, die mit Kastraten ein Problem haben. Vor allem ändert das den Hormonhaushalt massiv - und gerade einen unsicheren Hund würde ich wenn es eben geht, unkastriert lassen.
Kommentkampf war das was ich mit "Prollen" versucht habe zu beschreiben.
Und das gehört zu den Dingen, die man zwar nicht braucht - aber die meist weit entfernt von einer für deinen Hund lebensbedrohlichen Situation sind und bleiben. Da kriege ich bei "Jagdspielen" teils mehr Puls.
Du wirst da keine allgemeingültige Antwort bekommen.
Ist eine Abwägungssachen - und hängt extrem vom anderen Hund ab und ob der Angriff wirklich ernst ist oder ob es mehr "prollen" ist.
Zunächst die Abwägung des eigenen Risikos: Niemals nähme ich einen mir fremden Schäferhund in den Schwitzkasten. Damit hast du dich extrem selbst gefährdet. Einen Hund wegdrohen (mit Ausfallschritt) oder aber auch wegtreten oder mit Pfefferspray einsprühen, mit Steinen bewerfen... ist def. ungefährlicher als ihn so zu fixieren (dein Gesicht dürfte dabei auch direkt an der Schnauze gewesen sein).
Versteh mich nicht falsch: Hunde die auf andere zustürmen, sie bedrängen/bedrohen gehören an die Leine und Schuld im moralischen Sinne hat die Partei, die ihren Hund nicht unter Kontrolle hat.
Aber: Aufgeregtes/"hysterisches" Eingreifen kann eine Situation heftig verschärfen - und ich habe schon viele dilettantische Versuche gesehen, den eigenen Hund zu beschützen... Wenn man es nicht kann, sollte man es meiner Meinung nach lassen.
Ich schreibe es in Threads dieser Art oft: Seit 35 Jahren gibt es bei mir/bei meiner Familie Hunde, mit denen ich täglich rausgehe. In all den Jahren gab es immer mal wieder "Schlägereien". Aber nur ein einziges Mal habe ich bei ??? 5.000 ?? Hundebegegnungen einen wirklich ernstgemeinten Angriff erlebt.
Ich weiß nicht exakt was drin ist, vielleicht kopierst du mal die Inhaltsstoffe hier rein?
Aber ohne jetzt Expertin für Nagerfutter zu sein - kann ich mir nicht vorstellen, dass da was für Hunde Gefährliches drin ist. Besteht doch hauptsächlich aus Getreide, oder?
Ich kenne nur jagende Dalmatiner. So wegen unkompliziert und ohne Jagdtrieb
+ zumindest Rüden kenne ich auch als nicht unbedingt freundlich anderen Rüden gegenüber.
Natürlich kannst du dich für einen Jagdhund(mix) entscheiden und bei einem achtmonatigen Hund, der wenig kennt, ist auch vieles noch aufzuholen - aber die Frage bleibt: warum dieser Hund?
Aus den Beiträgen derjenigen, die hier von der Rasse berichtet haben, wird klar, dass eine Aufgabe auf euch wartet.
Wenn ihr dazu bereit seid und/oder Bock drauf habt: Dann findet ihr Vergleichbares auch im Tierschutz an jeder Ecke.
Dass was du bisher skizziert hast, klingt nicht nach einem Züchter, der sich um diesen Hund gekümmert hat: Kein Gassi, kein Autofahren, keine Erziehung, nur die Hunde der Gruppe.... Wenn das so zutrifft, würde ich wirklich überlegen, ob ich das unterstützen will.
Bisher lebt er sehr naturnah, d.h. Haustür auf und dann los ohne Leine auf dem eigenen großen Grundstück, mit der Familie und anderen mehreren Hunden, die aber wohl im Haus getrennt sind.
Gassigänge in dem Sinn, wie wir es dann machen müssen, also mit Leine erst einmal raus und ins Grüne, wird er nicht kennen. Und ich denke auch Autofahren z.B. wird er nicht kennen,
Viele Tierschutzhunde kennen auch wenig, wenn sie als Junghunde nach Deutschland kommen. Mit Geduld, etwas Fingerspitzengefühl können etliche von ihnen sich trotzdem gut akklimatisieren.
Wenn ich persönlich einen Welpen vom Züchter holen wollte - dann schon aus der Idee heraus, dass die Rasse passt (dazu hattest du gar nichts geschrieben?) und auch dass der Hund einen guten Start ins Leben hatte. Diesen guten Start sehe ich wie du es beschreibst, nicht.
Wie ist es denn gerade bei den anderen Triebgeplagten?
Ja. In der Paarungszeit sind alle hirnlose Hormonschleudern.
Nastro ist heute von einer Drossel (auch im Paarungs-Hormonchaos vermute ich) fast angeflogen worden, da fehlten vielleicht 20 Zentimeter. Hier sind alle/ist alles auch ein wenig gaga. Ich schiebe es auch auf den Frühling, lasse die Leine oft dran und bummele durch die Gegend. (Wenn mein Hund im eigenen Paarungszeit-Hormonchaos nicht an Pipistellen festklebt.)