Epileptische Anfälle sind wirklich unschön.
Ich bin selbst eher unsensibel - der vorherige Hund hatte leichte (!) epileptische Anfälle - und ich glaube, der letzte Anfall war zehn Jahre her, der Hund schon längst tot, als der Nachfolger irgendwo gegen polterte und ich mich tief erschrocken habe.
Dieses Ohmachtsgefühl, die vergebliche Suche nach Triggern, die absurdesten Ketten, die im Kopf ablaufen: "wenn der Hund viel gefressen hat, danach Nachbarshund XY sieht und Vollmond ist, DAS triggert die Anfälle"... All das ist ebenso normal wie irrational.
Der Tierarzt wird dir das Notfallmedikament erklärt haben - damit hast du jetzt ein Werkzeug, mit dem du deinem Hund helfen kannst. Du klärst alles diagnostisch ab.
Versuch dir die beiden Tatsachen immer wieder vor Augen zu rufen.