Nun führt vieles davon zu sehr wesensfesten und brauchbaren Hunden, die sich dadurch von der Allgemeinheit aber nicht zwangsläufig einfacher führen lassen, ich denke schon, dass sehr viele Menschen mit unsicheren und wesensschwachen Hunden ganz gut beraten sind.
Mal angenommen, ich hole mir nach Nastro einen Hund vom Züchter und entscheide mich für einen Malteser.
Meinst du ich wäre mit einem wesensschwachen, nervösem Hund besser bedient als mit einem gefestigten?
"Brauchbar" bei Begleithunden benötigt meiner Meinung nach Kriterien.
Als Beispiele: Ein Hund, der vor Stress nicht mehr kann, wenn er anderthalb Stunden durch die Stadt gelaufen ist?
Ein Hund, der nach einem Restaurantbesuch mit Busfahrt hin und zurück, drei Tage Nichts-Tun benötigt, damit das Stresslevel wieder unten ist? Ein Hund, der keine vielbefahrene Straße überqueren kann, ohne Panik zu kriegen?
Mögen individuell nette Exemplare sein, mögen ihren Leuten bei Waldspaziergängen auch Freude machen: Aber wäre jetzt nicht das, was ich mir als gutes Elterntier vorstelle.