Das trifft sicher nicht auf jeden Käufer zu, aber für die überwiegende Mehrheit würde ich tatsächlich annehmen, dass nicht für alles, was hier im Bereich Nachzuchtkontrolle genannt wurde, die Bereitschaft da ist.
Ich überlege, wozu ich bereit wäre - und ich glaube das meiste davon ist Standard.
(Edit: Standard im Sinne von: Das ist wahrscheinlich eine Durchschnittsbereitschaft.)
Gesundheitsuntersuchungen sähe ich auf jeden Fall ein. Weil mir eben klar ist, dass Gesundheit auch eine genetische Komponente hat - und das natürlich eine wichtige Info ist. Es sei denn, da ist dann was dabei was tausend Euro oder so kostet und ich (zusätzlich zum Kaufpreis) alleine finanzieren soll. Kann die Summe nicht beziffern, aber irgendwo gäbe es da eine Grenze.
Wenn man mir den Sinn erklärt, wäre ich auch bereit Wesenstests o.ä. mit meinem Hund zu machen (sofern ich nicht erwarten müsste, dass er davon einen Schaden kriegt, weil er eben nicht wesensfest genug ist.) Je "roher" ich den Hund vorzeigen könnte, desto eher. Müsste dafür trainiert werden, hinge es stark vom Aufwand ab, den ich dafür betreiben muss und ob das Training als solches mir und meinem Hund Spaß macht.
Auf Hundeausstellungen hätte ich überhaupt keine Lust, könnte mir aber vorstellen, dass einmal oder so zu machen, eben weil einleuchtet, dass auch ein optischer Standard bei Rassen eingehalten werden soll. Bei mehreren Shows (oder wenn ich ewig weit fahren oder viel zahlen müsste dafür) wäre eine Grenze erreicht. Ebenso was das Stylen anbelangt: Sauber und ordentlich frisiert: ja. Aber jetzt beispielsweise extra (und unpraktisch) viel Fell für eine Ausstellung drauf zu lassen - nein.