Beiträge von Gersi

    Lavendel, Pfefferminze, Weinraute, Storchschnabel, Duftgeranien oder die sogenannte Verpiss-dich-Pflanze

    Lavendel, Verpiss-dich und Storchschnabel bringen hier irgendwie gar nix. Ich probiere die anderen mal durch... Die Ecke würde ich ungern mit Bodendeckern vollsetzen.

    In eines der Beete gehen Nachbarskatzen - alles voller Kot.

    Kann ich da was pflanzen, was die nicht mögen?

    Der Garten ist als solcher, Dank der Hunde, weitestgehend katzenfrei. Aber in das eine Beet mit sandiger Erde direkt hinterm Gartenzaun trauen sie sich. Und es nervt mich wirklich.

    Vor ein paar Tagen ist sie mit einem Kumpel weggeflitzt, einem Eichhörnchen hinterher, (sie hat das bisher wirklich noch nicht gemacht, ist aber der erste Grund warum Freilauf gestrichen ist) und hat sich mit ihm gut 30 m entfernt. Dann kam der andere Hund zurück zu uns, meine war weg. Ich konnte auf dem Tracker sehen, dass sie offensichtlich völlig orientierungslos langsam unherwanderte und nicht wusste was sie tun soll. Letztlich hat sie sich wieder wie voheriges Mal in Wegesnähe im Wald versteckt und blieb da regungslos. Erst als ich wieder kurz vor ihr war, zeigte sie sich, wieder völlig verunsichert und mit einem mir völlig fremden Gesichtsausdruck. Das war gar nicht mein Hund.

    Sorry, dass ich nicht alle sieben Seiten komplett gelesen habe; wenn das doppelt ist, bitte ignorieren.

    Aber loswerden wollte ich unbedingt: Hört der Hund gut?? Ihr werdet gerufen haben, nehme ich an. 30 Meter (oder aber auch 50) kommt man doch stimmlich noch halbwegs klar.

    Im Zweifel würde ich (neben all den Anregungen, die ihr hier bekommen habt) echt mal das Gehör in den Blick nehmen.

    Nach Übernahme des Tieres bin ich nicht Eigentümer laut Vertrag.

    Ist sowas rechtsgültig? Wie intensiv ist denn diese "Eigentümer"-Rechtslage in Bezug auf Tierarztbehandlungen oder nach über einem Jahrzehnt, wenn man Gedanken zu einer Einschläferung machen muss?


    Müsste man das alles mit dem Verein absprechen?

    Gibt es bei großen Ops plötzlich eine Entscheidungsgewalt die ich nicht innehabe?

    Wie schon geschrieben: Ob die Klausel haltbar ist, kommt drauf an. Ich glaube tatsächlich, meistens ist sie es nicht. Dann gilt schlicht "Ware" gegen Geld = Kaufvertrag und zwar unabhängig von der Vertragsüberschrift oder den dort gewählten Begrifflichkeiten.

    Aber da musst du wen drüber gucken lassen.

    FALLS du nicht Eigentümerin bist, gehen die Entscheidungsbefugnisse des Vereins recht weit. Kastration ohne med. Grund... eher nicht - aber in sonstige Entscheidungen können sie dir dann durchaus reinreden... im worst-case auch in die Einschläferung (sollte das nötig werden.)

    Das trifft sicher nicht auf jeden Käufer zu, aber für die überwiegende Mehrheit würde ich tatsächlich annehmen, dass nicht für alles, was hier im Bereich Nachzuchtkontrolle genannt wurde, die Bereitschaft da ist.

    Ich überlege, wozu ich bereit wäre - und ich glaube das meiste davon ist Standard.

    (Edit: Standard im Sinne von: Das ist wahrscheinlich eine Durchschnittsbereitschaft.)

    Gesundheitsuntersuchungen sähe ich auf jeden Fall ein. Weil mir eben klar ist, dass Gesundheit auch eine genetische Komponente hat - und das natürlich eine wichtige Info ist. Es sei denn, da ist dann was dabei was tausend Euro oder so kostet und ich (zusätzlich zum Kaufpreis) alleine finanzieren soll. Kann die Summe nicht beziffern, aber irgendwo gäbe es da eine Grenze.

    Wenn man mir den Sinn erklärt, wäre ich auch bereit Wesenstests o.ä. mit meinem Hund zu machen (sofern ich nicht erwarten müsste, dass er davon einen Schaden kriegt, weil er eben nicht wesensfest genug ist.) Je "roher" ich den Hund vorzeigen könnte, desto eher. Müsste dafür trainiert werden, hinge es stark vom Aufwand ab, den ich dafür betreiben muss und ob das Training als solches mir und meinem Hund Spaß macht.

    Auf Hundeausstellungen hätte ich überhaupt keine Lust, könnte mir aber vorstellen, dass einmal oder so zu machen, eben weil einleuchtet, dass auch ein optischer Standard bei Rassen eingehalten werden soll. Bei mehreren Shows (oder wenn ich ewig weit fahren oder viel zahlen müsste dafür) wäre eine Grenze erreicht. Ebenso was das Stylen anbelangt: Sauber und ordentlich frisiert: ja. Aber jetzt beispielsweise extra (und unpraktisch) viel Fell für eine Ausstellung drauf zu lassen - nein.

    Und dann ist da wieder die Frage: MUß der Hund das können? Warum? MUß ich partout einen Begleithund überall mit hinzerren können?

    Ja. Ein Begleithund (mit dem dann weitergezüchtet wird) muss durch die volle Fußgängerzone können, ohne dabei Stress zu haben. Und er muss das auch ohne Übung und vorsichtige Gewöhnung können.

    Ob jeder Hund das können muss, ob bestimmte Spezialisten, die bspw. für ihren Job auf besondere Reizoffenheit hin selektiert werden das nicht ohne Weiteres leisten können - weiß ich nicht, da kenne ich mich zu wenig bei den Rassen aus. Aber diese Spezialisten wiederum müssen ja ihre Tauglichkeit in anderen Tests unter Beweis stellen.

    Für mich war Grund hier mitzulesen und Grundlage meines Urteils was ich vor ?? drei ?? Jahren in youtube bzw. TV-Beiträgen gesehen habe.

    Und hier würde ich auch sehr klar sagen: Einschläfern ist gnädiger als ein Leben dort.

    Aber gibt es irgendetwas aus den letzten 12-18 Monaten, nach der "Verkleinerung" des Bestands, das diese Aussage weiter belegt?

    Ich finde die Aussage "besser tot als dort" heftig. Hätte das für mich vor ? zwei ? Jahren aber tatsächlich auch so unterschrieben. Nur bei so einer heftigen Aussage reichen m.E. nicht Bildaufnahmen von anno tuck um weiter dahinter zu stehen.

    Sventje

    Ich dachte am Anfang, als ich das Thema eröffnete, tatsächlich an die Hunde, die als Begleit- und Familienhunde gehalten werden.

    Und deswegen dachte ich zunächst tatsächlich an Gruppe 9, dann an die gemäßigten Terrier u.ä. die schon seit Jahren keinen anderen wirklichen Einsatzzweck mehr haben, auf den sie selektiert werden.

    Der Test soll ja keine Spezialisten abstrafen, die ihren Job gut machen aber bspw. aufgrund von Reizoffenheit mit manchen Situationen ihre Schwierigkeiten haben.

    Wenn man sich mal auf unseren Ausstellungen umsieht, bekommt man teilweise echt Zustaende. OMG! Der Pavillon bewegt sich! Zig Hunde bekommen deswegen einen halben Nervenzusammenbruch. Und so Material kommt dann in die Zucht..

    Ich lese das jetzt zum wiederholten Mal und bin wirklich entsetzt. Als ich diesen Thread startete, dachte ich wirklich eher an Zwergspitze und co. - ich hatte überhaupt nicht auf dem Schirm, dass das bei Rassen, von denen mehr als "nur" Ausstellungen erwartet werden, auch Thema sein könnte.

    Meine Illusion bzgl. "Arbeitsrassen" war tatsächlich wie von Hasilein beim Deutsch-Kurzhaar beschrieben.

    Suess allein sollte halt nicht das Zuchtziel sein, sondern der Hund sollte in der Lage sein, ein gutes (normales) Leben zu fuehren..

    Wobei das auch eher so ein Bubble-Dingen ist, glaube ich. Die Leute aus meinem Bekanntenkreis, die überleg(t)en sich einen Familienhund zu holen, die wollten:

    - absehbare Größe/Gewicht

    - absehbaren Charakter

    (dann lange nix)

    - ein voraussichtlich gesundes Tier

    - eine bestimmte *Richtung* in der Optik

    Und für den Nicht-Rassekenner sind doch erstmal alle Zwergspitze (z.B.) "gleichsüß", da sieht man die Unterschiede auf die hin selektiert wird, doch gar nicht sooo genau als dass das bei der Mehrzahl der Hobbyhalter jetzt DAS Kaufkriterium wäre.)