Beiträge von Gersi

    Sie hat sonst keinerlei Symptome, außer dass sie viel schläft. Aber dazwischen ist sie ein lernwilliger, bewegungsfreudiger Wirbelwind, der großen Appetit hat.

    Ich glaube ich würde noch mal entwurmen (keine Kotuntersuchung machen lassen, die können falsch-negativ sein) - und ansonsten vor allem darauf gucken, ob der Hund gut drauf ist. Wenn Kotintensität und -konsistenz stimmen und der Hund fit ist, würde ich nicht groß am Futter rumspielen.

    Ich denke, bei Rassen wie dem Shih-Tzu kann noch einiges rausgeholt werden.

    Ich kenne vor allem Shih-Tzu-Mixe - und die sind wirklich super. Charakterlich toll und zwei sind im mittlerweile hohen Alter und immer noch wirklich fit und gesund.

    Gäbe es dann nicht die Möglichkeit passende Mixe dieser Art wieder reinzukreuzen?

    Da es hier aber um systemische Probleme im Tierschutz geht, stelle ich leider fest, dass viele Besitzer dieser Auslandshunde eben nicht glücklich sind oder glücklicher sein könnten. Das muss gar nicht die Mehrzahl sein, aber es ist eben auch keine Ausnahme, dass man hört, man würde sich nie wieder einen Auslandshund anschaffen, man war/ist überfordert mit dem Hund, der Hund hat sich bis zu seinem Lebensende nie wirklich in allen Belangen zurechtgefunden, die Besitzer mussten jahrelang Abstriche machen, der Hund passte einfach wesenstechnisch oder von seiner Veranlagung her nie wirklich zum Besitzer oder sein Wohnumfeld.

    Ich frage mich ob das evtl. ein regionales Dingen ist? Ich lese das hier im Forum immer wieder. Das ist nicht meine Erfahrung wenn ich Leute mit ihren Hunden treffe. Sehr viele davon sind aus dem Auslandstierschutz, nicht selten Direktimporte - oft mit der Begründung, dass es keine unproblematischen kleinen-bis-mittleren Mixe im deutschen Tierheim gab.

    Am Anfang ängstlich - häufig. Aber ansonsten definitiv nicht die Sorgenhunde, als die sie hier immer hingestellt werden.

    wie es sich rechnen soll, von dubiosen Anbietern extra gezogene Welpen anzukaufen, die dann monate- oder jahrelang zu versorgen, sie über 1000 km nach D zu fahren und dann hier nach weiteren Wochen im TH für 300 oder 400 Euro zu verkaufen, erschließt sich mir nicht.

    Ich bin sehr sicher, dass sich das lohnt. Eine Freundin von mir hat vor etwas über einem Jahr einen neuen Hund gesucht und auch bei verschiedenen Orgas, die Auslandshunde vermitteln geschaut.

    Eine HP, habe mir leider den Verein nicht gemerkt, hatte 20-30 Tiere, fast alle davon im Alter von etwa sechs Monaten.

    Wenn ich mich überhaupt nicht ums Tierwohl kümmere, brauche ich zur Produktion nur eine kleinere Hündin, einen Rüden, einen Verschlag und für drei Monate noch zusätzlich "Futter" wobei mir dann ja nur wichtig wäre, dass weder Hündin noch Welpen verhungern. Wenn ich nicht ganz gewissenlos bin, lass ich gegen Tollwut impfen. Was mag das alles pro Welpe insgesamt kosten? 100 EUR? Mehr doch nicht. Dann eine simple HP, ein paar Bilder - das ist auch kein Hexenwerk. Wenn ich dann einen Lieferwagen mit zehn oder fünfzehn Hunden aus zwei Würfen vollmache, sobald die ausreisen dürfen und jeden für ne "Schutzgebühr" für 300, 400 EUR abgebe? Natürlich rechnet sich das. Und es wäre völlig illusorisch anzunehmen, dass niemand auf die Idee bisher gekommen ist.

    Kennt sich jemand mit Dohlen aus?

    Hier entsteht ein Nest bei Nachbarn in einem toten Kamin. Aber irgendwie klappt der Nestbau nicht - die Dohlen schleppen jetzt seit Wochen kleine Äste an aber kommen offenbar nicht voran.

    Müssen junge Tiere erst üben einen geeigneten Standort zu finden? Und wie läuft das mit den Eiern? Wird die Bildung erst angestoßen wenn das Nest fertig ist?

    Ein Teil von mir kann das verstehen. Viele Leute wollen schnell einen Hund und genauso schnell muss er dann weg, wenn er nicht mehr passt oder Arbeit macht, die man nicht investieren will.

    Oder wenn der Hund schwierig ist, die Leute sich das nicht zutrauen zu managen insbesondere wenn Kinder im Haushalt leben.

    Natürlich gibt es Menschen, die Hunde "konsumieren" und dann "entsorgen" wenn sie in den Urlaub fliegen - aber hinter vielen Abgaben steht ja Überforderung. Eine Überforderung der mit "ich gebe mir ein bisschen Mühe" nicht ohne Weiteres beizukommen ist.

    Keine Ahnung, was du da wieder lesen wolltest ... ist es so abwegig, dass ein 10-jähriges Kind kein Hundeexperte ist und einfach nicht weiß, was Hunde fressen dürfen und was nicht? Und so ein Kind hat wohl eher Süßigkeiten, Schokolade etc. bei sich als geeignetes Hundefutter.

    Auch wenn Schokolade giftig ist - daran stirbt ein Hund so schnell nun auch wieder nicht - nicht an der Art süßer Schoki, die Kinder essen. (Bei irgendwelchen Arten mit viel höherem Kakaogehalt mag das vielleicht noch eher funktionieren.)