Beiträge von Gersi

    Nachmittags bei 30 Grad und Sonne gehen wir nur die Pipirunde von ca. 10 bis 15 Minuten und danach ist sie richtig platt. Teilweise legt sie sich auch auf dem Rückweg in den Vorgarten der Nachbarn und will nicht weiter laufen. Abends war es zwar meist etwas kühler aber auch mit eher hoher Luftfeuchtigkeit. Wenn wir da 1,5 bis 3 km laufen, ist sie auch völlig erschöpft, mag den Berg kaum hochlaufen und muss mit Leckerli werfen oder Spielen motiviert werden. Zuhause hechelt sie dann noch eine ganze Weile. Wenn sie sich dann erholt hat, bringt sie aber auch wieder Spielzeug und ist gut drauf. Motiviert sie draußen ein Hund zum Spielen, ist sie auch dabei und flitzt umher, zuhause angekommen liegt sie dann aber 20 Minuten stark hechelnd da. Im Mai waren wir noch 20 km wandern und die einzige die danach wirklich k.o war, bin ich gewesen.

    30 Grad, volle Sonne und Asphalt - das wäre auch Nastro zu viel. Wenn ich unbedingt dann rausmuss (meist ist es mittags ja noch kühler als gegen 16 Uhr), dann gehe ich auch keine Viertelstunde sondern wirklich nur zum Lösen. Nastro ist auch keine Hitzefreund und wird dann deutlich langsamer und hat offensichtlich keinen Spaß.

    Das Nachhecheln finde ich bei einem jungen Hund ehrlich gesagt deutlich besorgniserregender. Eigentlich sollte ein fitter Hund schneller wieder runterkommen können.

    Die Samen an den verblühten Blüten sind grün. Nach grün kommt aber direkt weg.

    Die sind dann einfach nicht mehr da?? Gehen da schon die Vögel dran? Das hatte ich so noch nicht, ich ernte auch bisher immer erst die gut getrockneten, braun-grauen.

    Kapuzinerkresse lass ich immer sich selbst aussäen und versetze dann die Jungpflanzen. Die können das recht gut ab.

    Ich versuche mal zu verarbeiten, dass ich als Jugendliche wie ein Kuhhintern ausgesehen haben muss....

    Mit Almkühen kenne ich mich gar nicht aus - aber bei Milchvieh habe ich damals von meiner Tante einen Stock in die Hand bekommen und den Auftrag mich groß zu machen und nicht so schissig zu sein. (Sowohl bei verspielten Rindern als auch bei bullschen Kühen.)

    Ich war mal im Osten von Polen im Urlaub - da haben nachts plötzlich alle Hunde verrückt gespielt. (Die Leute haben gesagt, dass da auch in und wieder mal ein Wolf dem Dorf näher kommt; vielleicht war es auch nur hochgeschaukeltes Hofhundgebelle... keinen Plan)

    Mein damaliger Pudelmix?? Der wollte unbedingt raus und das klären. Aber der hatte auch keinen guten Selbsterhaltungstrieb, wirklich nicht.

    Vllt. fällt mir noch mehr ein. Zu einfach nur lustigen Rindern vllt. Das können nämlich meine am besten.

    Gerne, wenn dir was für "Knete im Kopf"-Rinder einfällt. Nicht auf einer Alm - aber mit die blödesten Situationen hatte ich mit Junggemüse, dem scheinbar langweilig war...

    Und mit einem bullschen Rind...

    Edit: Ist "bullsches Rind" Hochdeutsch?? Also mit einer in dem Moment äußerst paarungswilligen Kuh.

    Aggro. Aber gleichzeitig standen alle Haare zu Berge. So war sie früher bei Fremdhundebegegnungen. Unsicher und nach vorne.

    Sag mal Bescheid, wenn in den nächsten Wochen in der direkten Nähe Wolfssichtungen sind.

    Finde es sehr spannend, wie Hunde sich verhalten... Bei Nastro war es eindeutig Schiss. Aber der hat auch keine 20 Kilo - und auch bei Fremdhunden (wenn er nicht sicher hinterm Zaun oder an der Leine ist) durchaus das Hirn und weiß, wann er unterlegen ist. Bei einem ausgewachsenen, gesunden Schäferhund könnte ich mir schon vorstellen, dass der erstmal die Ärmel hochkrempelt und auf einen Wolf ähnlich reagierten würde wie auf einen anderen großen Fremdhund. (Aber ist natürlich reine Spekulation!!)

    War das "Ausflippen" des Hundes denn eher aggro oder eher panisch/schissig?

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    Ich bin sehr sicher mit Nastro mal eine Wolfs"begegnung" gehabt zu haben. War in den Ardennen und auf einem einsamen Stück (ewig über Forstwege) wurde er zuerst spannig, danach war er nur im Meiden und hat immer wieder schräg rechts in einen Fichtenwald geguckt - bestimmt über zwei Kilometer ging das so... An meinem Bein geklebt, kein Markieren, kein Schnuppern, nur den Wald gescannt. Ist Wolfsgebiet dort und ich bin mir im Nachhinein recht sicher, dass uns da einer (wahrscheinlich jung und neugierig) ein Stück gefolgt ist. Ich war noch NIE so froh wieder auf belebteren Wegen zu sein.

    Was auch immer es war: Es war für ihn nicht jagdbar (sonst ist er anders), es ist "mitgekommen" ein Stück...