Beiträge von Monstertier

    @bordy
    Ja, bei den meisten ist eigentlich immer Fleisch (oder Fisch) dabei. Die Male, wo es nicht dabei ist, sind sehr übersichtlich, und das sind dann eher von Natur aus fleischlose Gerichte (Kürbissuppe zum Beispiel). Bei meinen Eltern lege ich die Hand dafür ins Feuer, dass da wirklich bei keiner Mahlzeit Fleisch fehlt... die haben sich ja schon schwer getan, für mich etwas Vegetarisches zu kredenzen, und mussten wirklich überlegen. Auch meine Schwiegermutter, die selbst vor einigen Jahren vegetarisch gelebt hat, kocht für mich eigentlich hauptsächlich mit Ersatzprodukten.

    Aber ich verstehe grad nicht, warum du da grad so eine Grundsatzdiskussion darüber machst. Ich - und ich denke, auch @Anju&co - haben nur dargelegt, wie wir es handhaben und warum das so ist. Wir verurteilen doch niemanden, der eben nicht dazu bereit ist, kein Fleisch zu servieren? Ist doch völlig in Ordnung so, wir machen es halt anders :ka:

    @Herdifreund
    Begriffe sind dazu da, um sich anderen ohne lange Erklärung mitzuteilen. Wenn ich jetzt sage, ich bin Vegetarier, und jemand setzt mir ein Gericht mit Käse und (konventionellen) Eiern vor, haben wir ein Problem. Aber dafür hast du bestimmt auch einen Begriff, der es genau darlegt, nicht wahr?

    @ruelpserle
    Ist ja nicht die Bezeichnung, die ich verwende (und ich versuche aufzuklären), aber es zeigt halt unterschiedliche Definitionen.

    @Frufo
    Danke, deiner Ausführung kann ich nichts hinzufügen.

    Übrigens heißt für viele (auch Vegetarier) vegetarisch: Fleisch ja, Fisch nein. Und nu?
    Und der Begriff “vegan“ oder “vegetarisch“ bezeichnet primär eine Ernährungsweise. Dass das auch den Lebensstil betrifft, ist mir neu (auch wenn es naturgemäß Hand in Hand geht).

    @bordy
    Ich finde, die ganzen Vergleiche hinken einfach, weil für viele Menschen einfach Fleisch dazu gehört. Ist nicht toll, ist aber so. Für keinen - ich kenne zumindest keinen - gehört bestimmtes Gemüse oder Reis oder Nudeln zum Essen dazu, aber Fleisch eben schon. Das macht da eben erst eine vollwertige Mahlzeit aus, und wäre in etwa, als ob man jegliches Gewürz weglassen würde.

    Wie kann man bitte zum "verganen" Lebensstil wechseln, aber trotzdem noch Eier essen?

    Nichts durcheinander gebracht, die Motivation dahinter sollte man aber betrachten ;) Wenn es die Eier meiner eigenen Hühner sind, kann ich auch eine Ausnahme machen.

    Und ich habe in letzter Zeit sehr viel vegan gekocht, und kann jetzt nicht sagen, dass das gegenüber vegetarischem Essen schlechter ist. Und das ganz ohne große Fleisch-Ersatzprodukte (Tofu ist in meinen Augen kein Ersatzprodukt, sondern eben Tofu...)

    Ernsthaft? Mir bereitet es Freude, wenn jemand für mich kocht. Egal was

    Naja, das der andere sich Mühe macht, macht mir auch Freude. Aber nicht das Essen an sich. Wenn es mir nicht sonderlich schmeckt, schmeckt es mir halt nicht sonderlich. Ich würde dies dem Gastgeber nie so sagen oder kund tun (es sei denn, es sind Sachen, die ich wirklich gar nicht mag), aber ich hätte halt schon mehr Freude am Essen, wenn es nicht etwas ist, was ich nicht mag :ka:

    Der Spaziergang war recht kurz, so 20-25 Minuten. Also von der Länge her kann er nicht überfordert gewesen sein.

    Doch, kann es. Ich weiß jetzt nicht, wie alt dein Hund ist und welche Rasse, aber bei meinem hat ihn die Morgenrunde schon überfordert, und die dauerte nie länger als eine halbe Stunde. Überforderung, Stress, Aufgeregtheit hat nicht immer was mit der Länge eines Spaziergangs zu tun, sondern viel mit den Eindrücken, die auf den Hund einprasseln. Und auch bei einem - für Menschen - langweiligen Spaziergang kann ein junger Hund so viele Eindrücke aufnehmen, dass er dann überfordert ist.

    @purzelchen2 und @rinski
    Das gibt nicht meine Sichtweise weiter, sondern die meiner potentiellen Gäste (vor allem meiner Eltern). Für sie ist es ohne Fleisch eben keine befriedigende Mahlzeit. Jetzt kann ich natürlich sagen "Esst, was ich koche, egal, ob es euch passt", oder ich versuche ein Essen zuzubereiten, dass beiden Parteien gerecht wird. Übrigens wäre es für mich durchaus ein "damit begnügen", wenn mir jemand Lasagne oder Pizza vorsetzt, wenn ich zu Besuch komme. Kann ich essen, Freude bereitet es mir jetzt nicht sonderlich. Und ich würde mich auch freuen, wenn jemand so kocht, dass es für mich nicht nur ein "begnügen" ist.


    Und ja, Fleisch sind sowohl Leichenteile wie auch Aas. Ist faktisch korrekt, ich frage mich nur, ob es notwendig ist, es so zu benennen.

    Ich kann auch keinen Unterschied zwischen Aufschnitt und Braten erkennen, zumindest nicht für das verarbeitete Tier.

    Nein, für das verarbeitete Tier nicht, für den Umfang, womit ich mich dann mit dem Fleisch auseinandersetzen muss, schon. Und für den Aufwand, den ich betreiben muss.

    Vielleicht liegt es auch daran, dass ich Fleisch essen an sich nicht verurteile, da es zur menschlichen Natur gehört :ka: Ich verurteile die Masse und die Art der Tierhaltung, und gehe deswegen zum veganen Lebensstil über. Die Eier meiner eigenen Hühner werde ich aber trotzdem essen, da ich weiß, dass es von "glücklichen" Hühnern kommt. Und wenn ich Fleischesser bewirte, dann kann ich sehr bewusst aussuchen, welches Fleisch ich ihnen denn serviere.

    Naja, vielleicht liegt es daran, dass ich nicht so lange Vegetarier bin und mein Freund immer noch Fleisch isst. Aber ich sehe Fleisch weder als Aas noch sehe ich es als Beinbruch, da mal was für Gäste zu kaufen. Kommt halt immer ein wenig drauf an, wer zu Besuch kommt und was verlangt wird. Einen Braten würde ich tatsächlich nicht machen, aber zum Beispiel neben einer veganen Soße auch die selbe mit Fleisch finde ich jetzt nicht so schlimm, oder zum Frühstück Wurstaufschnitt zu kaufen. Mir geht es darum, dass sich die Gäste - auch kulinarisch - wohl fühlen. Wobei vermutlich tatsächlich meine Eltern die einzigen wären, wo ich diesen Aufwand betreiben würde. Alle anderen müssten sich mit dem vegetarischen/veganen Essen begnügen.

    Und man kann ja durch den Einkauf trotzdem steuern, was man jetzt genau unterstützt. Man muss ja nicht direkt das Billigfleisch von Aldi holen.

    Was genau verunsichert dich denn? Auf der Verpackung steht doch für gewöhnlich eine Fütterungsempfehlung. Nimm diese als Richtlinie und guck, ob ob dein Hund dabei stark zunimmt oder es zu wenig ist. Normalerweise kannst du aber mit etwas weniger als der Empfehlung rechnen.