Beiträge von Monstertier

    verbietetauch jemand freiwillig die zucht, abgabe und Vermarktung von qualzucht Hühner, puten etc? Oder schicken edelkatzen? nur so urban erlebte schwarze schafe von proletigen asso haltern ( plattnasen Hunde) ?

    Immer noch halte ich das für einen billigen Zug einer verkaufsbude, um echter Regulierung zu entgehen.

    Welche echte Regulierung denn? Hab nicht mitbekommen, dass etwas handfestes in Deutschland in die Richtung geplant ist.


    dem Uups-Wurfler wirklich das wert sein, hier einen langfristigen Prozess anzustreben?

    Die dürfen doch immer noch :???:

    Aber nicht den Qualzucht-Uups-Wurf.

    Ja klar, Dein Vertrauen in die Rechtsabteilung eines Konzern müsste ich haben ... was die einmal ausgearbeitet haben, landet niemals vor Gericht =) :D (weswegen halten sie sich den Kostenfaktor Rechtsabteilungen noch mal? Genau, fällt immer etwas an).


    Davon abgesehen, müssen sie sich an den Gleichbehandlungsgrundsatz halten. Gleichbehandlung wäre: Die Sparte Tiere dran zu geben. Was Gleichheit ist und was nicht, bestimmt der Gesetzgeber. Wenn jemand einen 12 Wochen alten Welpen dort verkaufen darf, dann darf dort auch jemand einen 8 Wochen alten Welpen verkaufen. Weil das TS-Gesetz definiert hat: ab 8 Wochen darf ein Welpe verkauft werden. *Zack* Ungleichheit, *Zack* Klagegrund.


    Gleiches gilt für die Definition, was unter Qualzucht fällt und was nicht ... usw. usf.

    Das hab ich nie behauptet, dass es nicht vor Gericht landet. Und es kann auch durchaus sein, dass - je nach Anwalt und Klagegrund - auch der Kläger den ein oder anderen Prozess vielleicht gewinnt. Aber bestimmt nicht in der Masse, wie hier prognostiziert wird.

    Und seit wann darf man keine schärferen Regeln als das Gesetz umsetzen? Diskriminierung wäre es, wenn sie die Altersgrenze nur bei bestimmten Rassen oder Händlern ansetzen würden. Tun sie aber nicht, die ist für alle gleich. Und sie verbieten niemandem, Welpen ab 8 Wochen zu verkaufen. Sie verbieten es aber AUF IHRER PLATTFORM. Und das dürfen sie, sie haben nämlich Hausrecht.

    Als Vergleich: Wenn ich in nem Club eine Ü30-Party mache, darf ich jeden unter 30 ausschließen, obwohl er vom Gesetz her den Club betreten darf. Ich darf auch generell eine Altersfreigabe erst zum Beispiel ab 25 Jahren einführen. Ich darf nur nicht mal so, mal so entscheiden, sondern die Richtlinie gilt dann für alle.

    Genauso darf Ebay für sich dann definieren, was Qualzucht ist. Solange es halbwegs nachvollziehbar und begründbar ist, ist das ebenfalls ihr Hausrecht (Beispiel: Hunde mit bekannten Atemproblemen gehen, Hunde, die nur schwarzes Fell haben, nicht)

    Die meisten Leute, die ich kenne, gucken als Allererstes bei Ebay. Diejenigen, die ich kenne, die einen Hund weder vom Züchter noch vom Tierschutz haben, haben ihn über Ebay geholt. Wenn ich bei Google "Hund kaufen" eingebe, kommen nach zwei Tierheimseiten Deine Tierwelt und direkt danach ebay. Ebay ist bekannter - ich persönlich würde da eher gucken als auf einer anderen Seite.

    Und stelle mich bitte nicht als leichtgläubig da mit deinem "Aber von mir aus, glaube an den Erfolg". Ich sehe nur keinen Sinn dahin, einen Vorstoß in die Richtung Einschränkung der Qualzucht direkt schlecht zu reden und alles niederzumachen. Ob es erfolgreich sein wird, wird die Zeit zeigen, das stimmt. Aber ich befürworte, dass eine große Plattform und ein internationales Unternehmen wie ebay einen Vorstoß in die Richtung wagt.

    Ich sehe da keinen luftleeren Raum. Das ist vielleicht nicht bis in alle Ecken durchdacht, aber das ist bei so einem komplexen Thema meines Erachtens auch gar nicht möglich. Auf was soll sich Ebay denn stützen, wenn bereits die Qualzuchtdefinition an sich schon sehr schwammig und strittig ist (und von seriösen Züchtern umgangen wird...)?


    Nochmal - Ebay ist kein kleines Unternehmen, das mal eben mit dem Trend geht. Die haben das bestimmt nicht kurzfristig umgesetzt, sondern bereits länger geplant. Ein Rückzug wäre hier ein größerer Imageschaden als Nachjustierung. Und eine Klageflut... nun ja, wird es dem Polenhändler oder dem Uups-Wurfler wirklich das wert sein, hier einen langfristigen Prozess anzustreben? Zumal Ebay hier das zum Einen durchaus bereits juristisch geprüft haben wird, zum anderen haben sie Hausrecht - sie dürfen durchaus definieren, welche Waren verkauft werden dürfen. Natürlich gibt es hier auch Einschränkungen, aber ich bezweifle sehr, dass ihr eine Klageflut einbrechen wird, und noch mehr bezweifle ich, dass das mit großem Erfolg passiert.

    Und breite Front? Wie breit soll es denn noch sein, wenn bereits eine der größten privaten Vertriebsplattformen da einsteigt? Warten, bis man hier ein Bündnis mit anderen Plattformen hat und nochmal 10, 20 Jahre ins Land gehen lassen?

    Aber soll man es lassen, nur weil es Möglichkeiten zum Umgehen gibt? Ebay ist eine große Plattform, die werden damit auch als Vorbild für andere Plattformen dienen. Ebenso werden die Regeln noch nachgeschärft oder angepasst werden - und zwar nicht von Peta, sondern von Ebay. Die sind doch nicht doof und übernehmen blind die Peta-Vorgaben. Das ist ein großer internationaler Konzern, der dürfte das durchaus mit etwas Grips angehen.

    Ich verstehe auch die Kritik hier nicht. Da wird im Qualzuchtthread seitenweise lamentiert, das man endlich mal was machen müsste, und jetzt macht mal jemand was, und es ist trotzdem nicht recht, weil - zu schwammig, kann man umgehen, geht nicht weit genug, arbeitet mit der falschen Tierschutzorganisation zusammen.

    Irgendwo muss man aber anfangen. Nachjustieren kann man immer noch.

    Im Prinzip find ichs gut. Dass private Anbieter nur eine Anzeige im Jahr schalten dürfen, finde ich wiederum überzogen. Ich verstehe den Gedanken dahinter, aber wenn jemand privat sein Tier abgeben muss sollte es doch möglich sein, mehrmals zu inserieren.

    Naja, das gilt ja nur für Privatanbieter. Wenn man also tatsächlich so einen Fall hat, kann man ja mit dem örtlichen Tierheim zusammen arbeiten, um zu inserieren.

    "Historischer Roman" ist für mich das, was tatsächlich schon sehr weit von unserer Lebenswirklichkeit entfernt ist und nicht in der Zeit des Autors spielt. Plus - aber das ist eher eine subjektive Empfindung - der Trivialanteil ist relativ ausgeprägt.

    Deswegen würde ich bei den meisten von denen, die abraxas bereits aus der Liste genommen hat, ebenfalls nicht zu historischen Romanen zählen.

    Wenn ich so drüber nachdenke, finde ich die Reihe von Ken Follet "Sturz der Titanen" und die Folgebücher ein gutes Beispiel für den Trivialpunkt. Im Gegensatz zu zum Beispiel dem Trafikanten oder der Bücherdiebin: Beides behandelt das 20te Jahrhundert bzw den zweiten Weltkrieg, aber die Art der Erzählung ist unterschiedlich. Follett will in erster Linie unterhalten, während die anderen beiden noch einen gewissen kritischen Aspekt behandeln.

    Da fällt mir ein, du könntest ja tatsächlich noch ein Schmankerl wie das Monatsmotto einbauen. Zum Beispiel 35 normale Challen, 45 Vielleser, und als Extra ein Motto pro Monat, so dass pro Monat mindestens ein Buch in die Kategorie passen soll.

    Ist zwar vielleicht etwas viel, aber da kann sich ja jeder selbst aussuchen, wie man die Challenge abschließt (da ich zum Beispiel kaum noch zum Lesen komme, würde ich vielleicht nur das Monatsmotto machen)

    Eine Frage an die Leseratten hier:

    Wie erfahrt ihr wenn ein neues Buch von euren Lieblingsautoren erscheint?

    Ich lese momentan wenig aber schaue immer wieder das meine Buchreihen komplett werden. Manchmal stelle ich dann nach einiger Zeit entsetzt fest, dass es wieder sooo viele Bücher und Fortsetzungen gibt und ich einen Großeinkauf mache...und jedes Mal denke ich ohh wieder nicht mitbekommen, es gibt was neues...

    Bei Audible und dem Kindle bekommt man gelegentlich mal Mails mit neuen Infos.

    Ich hab meistens die entsprechenden Verlagsseiten auf Facebook oder deren Newsletter abonniert. Oder du abonnierst direkt die Autorenseite.