Beiträge von Monstertier

    Mandarinenmädchen  @souldog_

    Ich hab wirklich schon alle möglichen Trockenfuttersorten durchprobiert, mal halbfeucht, mal trocken. Bestenfalls wird es zögerlich gegessen und beim nächsten Mal verweigert, normalerweise wird es direkt ignoriert. Das ist leider wirklich keine Option.

    Mehr als TroFu vielleicht. Im Vergleich zu den Barf-Rationen oder NaFu fand ich es wenig. :smile:

    Monstertier

    Hast du mal Babygläschen probiert? Was bei mir anfangs half, war Apfelpüree unter ungeliebtes Futter mixen.

    Ich hab es schon mit allem versucht. Quark, Fleischwurst, Hühnerbrühe... Ich kann es mit dem Barf mixen, mit Glück und viel Hunger wird es dann gegessen, wird aber genauso oft aussortiert.

    Das einzige Nassfutter, das von Fynn perfekt vertragen und stets mit Begeisterung gefressen wird, ist Mr. Fred. Für eine ausschließliche Fütterung geht es halt ziemlich ins Geld. Bei uns gibt’s daher nur abends Mr. Fred und ansonsten Josera Festival.

    Es gibt jedoch ständig Rabattcodes und du würdest es ja auch nur als Urlaubsfutter benötigen. Mr. Fred wird in Tetrapaks vekauft, die sich gut in Schubladen, Schränken, Kisten stapeln lassen und auch nicht so voluminös im Müll sind.

    Das probier ich mal aus, danke :gut:

    Monstertier

    Manche schwören auf Trockenbarf. Ich finde das teuer und wenig Volumen, selbst wenn es eingeweicht wurde.

    Andere nehmen Reinfleischdosen, Lunderland soll zB sehr hochwertig und gut verträglich sein, und mischen das mit eingeweichten Gemüseflocken oder Babygläschen und geben ein bisschen Öl dazu.

    Falls ich irgendwann mal wieder in Urlaub fahre werde ich Variante 2 testen.

    Das Problem bei Variante 2 wäre, dass er zumindest die Gemüseflocken aussortieren würde. Aber ein Versuch ist es wert.

    Trockenbarf probier ich aber auch, danke an alle für den Tipp.

    Bei den Würsten fürchte ich ein wenig, reagiert er genauso wie auf die Dose, aber das kann ich ja auch mal testen.

    Hat jemand Ideen, welches Futter ich für Camping mitnehmen könnte? Normal wird gebarft, auf Grund von fehlenden Kühlmöglichkeiten fällt das raus. Trockenfutter wird nur bei großem Hunger (also alle zwei Tage oder so) gegessen. Bei vielen Kilometern am Tag ist das auch keine Option. Nassfutter verursacht Durchfall (wobei das eher mittelklassige Sorten waren... Wie wahrscheinlich ist es bei hochwertigeren Sorten, dass das auch der Fall ist?)

    Optimalerweise kostet es nicht viel Platz oder Gewicht, aber das ist zweitrangig. Hauptsache, es wird gegessen und vertragen...

    Wenn man alles weiß wieso sollte man denn im Forum fragen? Das ist ja nur der Anfang der Hundesuche nicht das Ende.

    Übrigens kenne ich viele erfahrene Hundehalter die kein Wissen über Stammbaum haben. Oder um Vereine. Sind dennoch gute Hundehalter.

    Und auch die fci 9 sind nicht immer passend, besonders wenn man bedenkt, dass sehr viele eine aufwändige fellpflege benötigen.

    Aber wenn man fragt, sollte man halt auch bereit sein, das Wissen aufzunehmen, und nicht "Ihr liegt falsch, xy gibt mir nämlich recht."

    Und erfahrene Hundehalter müssen kein Stammbaumwissen haben. Die haben - vermutlich - die Erfahrung, wie man einen Hund auswählt, worauf man achten muss beim Züchter und den Elterntieren, wissen bei der Rasse bereits, worauf man sich einlässt, haben Connections, um jemanden zu fragen, der sich darüber hinaus auskennt etc. Dieses Netzwerk fehlt nem Neuling.

    Meine Erfahrung:

    Die Ratschläge welcher Hund passen könnte sind in der Regel völlig egal.

    Ratsuchender macht was er ohnehin schon wollte oder was Großonkel Heinz so empfiehlt und auf seiner Welle reitet.

    Das würde ich so nicht sagen. Es gab schon ganz viele Threads, die tatsächlich ergebnisoffen erstellt wurden. Von Neulingen, die sich erstmal in die Optik verliebt hatten, und bereit waren, sich beim Charakter zu informieren, die Abstriche machen konnten und ihrer eigenen Fähigkeiten bewusst waren.

    Die "Unbelehrbaren" sind meist die, die von vornherein einen Gebrauchs- oder Arbeitshund wollen, weil sie sportlich und aktiv sind. Und so schwer kann das ja nicht zu wuppen sein...

    Leider ist es halt immer dann eine Mischung aus eigener Überschätzung, fehlender Kenntnis, was es tatsächlich heißt, so einen Hund zu führen, und den drei, vier Hanseln, die einen in der eigenen Meinung und vermeintlichen Kompetenz bestärken (und die 10, 20 Leute übertönen, die dagegen sprechen). Witzigerweise sind alle gleichermaßen unwissend, was den Ratsuchenden betritt - seien es die Züchter oder Trainer, die eine halbe Stunde mit dem Interessent gesprochen haben, oder die Forumsnutzer, die aus dem Geschriebenen die relevanten Informationen raussieben.

    Ich finde eigentlich den Vergleich bei Anfängern mit VW und Ferrari durchaus passend. Oder, wenn man es nicht auf die Marke reduzieren will, ein 100PS- vs. ein 300PS-Auto. Einem Fahranfänger, der gerade den Führerschein gemacht hat und noch gar nicht weiß, worauf er beim Autokauf achten soll, würde ich auch keine 300PS zutrauen. Wenn der selbe Fahranfänger aber sich top mit Autos auskennt, mehr weiß als nur, wo der Schaltknüppel ist und dass das Ding vier Reifen hat, regelmäßig auf Tuningtreffen ist, sich mit anderen über Autos austauscht, vielleicht sogar schon mal bei Freunden einen gefahren hat, whatever - ja, da würde ich sagen, dem kann man auch ein paar mehr PS zutrauen. Vielleicht nicht den hochgetunten 300 PS-Schlitten, aber den schnelleren Sportwagen schon.

    Und das hat nichts mit Abwertung des Hundes zu tun, wenn der eine halt "nur" den 100PS-VW führen kann, während der andere den Sportwagen kriegt. Das hat was mit den eigenen Fertigkeiten zu tun, zu denen eben auch der Hund passen sollte.

    (Und ich hätte kein Problem, wenn mein Hund eher ein Smart als ein Ferrari wäre... Wobei er dann ein Smart mit enormem Motorschaden wäre...)

    Phonhaus Monstertier

    Da ich euch direkt damit angesprochen habe: Es tut mir leid, falls das irgendwie anklagend rüber gekommen sein sollte, ich habe es so nicht gemeint.

    Hab ich nicht so aufgefasst, keine Sorge. Aber um deine Frage zu beantworten: Ich wähle immer die Möglichkeit, die in der Situation am besten passt.

    Beispiel der Leonbergerjunghund meiner Schwiegereltern: Der ist sehr verfressen, ich könnte, wenn ich wollte, ihm also durch Futter oder Spielzeug (beispielsweise das Werfen eines Leckerlies in die andere Richtung) zeigen, dass er da grad nicht lang soll. Will ich aber nicht, ich mach das körpersprachlich durch Blocken und Wegdrängen. Zum einen ist Porthos so "Ich liebe die Welt", dass er das gar nicht als Drohung auffasst, sondern eher als dezenten Hinweis, weswegen es bei ihm keinen bleibenden Schaden hinterlässt. Zum anderen möchte ich ihm klar machen, dass, wenn ich den Raum einnehme, es tatsächlich mein Raum ist.

    Ich gehe also in den Konflikt, anstatt ihn zu umgehen und drumrum zu trainieren.

    Ich würde nicht mitgehen dabei, dass Blocken unbedingt eine Drohgeste ist. Kann sein und so eingesetzt werden. Muss aber nicht, da gibts ja durchaus viel Abstufungen.

    Hast du ein Beispiel für mich in dem es keine Drohgeste ist? Ich wurde aus verschiedenen Gründen schon öfter in meinem Leben geblockt und empfand es immer als Drohgeste/Einschüchterung.

    Blocken kann auch abschirmen sein. Also nur eine Wand darstellen, ohne Druck auszuüben, damit die Reize von außen nicht überhand nehmen oder ein bestimmter Weg eingeschlagen wird.

    Ich schätze, Blocken bei Menschen ist häufiger eine Drohgeste als bei Hunden, da man die nicht-drohenden Einsatzmöglichkeiten auch verbal kommunizieren kann.

    Aber wenn man ehrlich ist, spätestens die, die in 20 Jahren geboren sind, werden das doch gar nicht mehr brauchen. Vielleicht wird man noch den ein oder anderen schreiben, aber das wird unnötig werden. So wie das Telegramm, von dem ich schätze, die meisten wüssten auch nicht, wie man das aufgibt.

    Das fasziniert mich auch jedes Mal aufs Neue. Ich hab vor kurzem eine 17 jährige Azubine damit beauftragt, einen Briefumschlag zu beschriften. Die war 20 Minuten beschäftigt, dafür dass ich den Briefumschlag danach nochmal neu machen musste. Danach hat sie ganz verschüchtert gemeint, dass sie noch nie einen Brief verschickt hat. Mir sind auf einem Schlag hundert graue Haare gewachsen :dead:. Und das höre ich immer öfter. Vorbei die Zeit der Brieffreunde anscheinend.

    Das hatte mich mein Bruder auch mal gefragt, wie man einen Brief beschriftet. Er war Anfang 20, ich sechs Jahre jünger. Und das war vor ca 20 Jahren. Wenn man es nie macht und auch keine großartige Post bekommt, weiß man es halt nicht unbedingt :ka: