Es kommt ein bisschen drauf an, wie dieser Alleinsein-Beheber gewertet wird. Wenn der Hund angeschafft wird, um nicht allein zu sein, ist das nicht schlimm, vorausgesetzt, sein Stellenwert ist dann entsprechend hoch und man will wirklich einen Hund und nicht nur die Funktion "Alleinsein-Beheber".
Ich hatte eine Freundin, die hat ihre Katze abgegeben, als sie mit ihrem Freund zusammen gezogen ist, weil er keine Katze haben wollte (keine gesundheitlichen Gründe). Für mich ein No Go, entsprechend sollte man sich da auch vorher Gedanken machen, wie wichtig einem der Hund tatsächlich ist und wie man dann mit so einer Situation umgeht.
Ansonsten sehe ich mit der entsprechenden Organisation kein Problem, als Single einen Hund zu holen. Es ist finanziell und personell halt eine höhere Belastung, als wenn man noch jemanden hat, der sich gleichwertig kümmert. Gerade in Krankheitsfällen (egal ob Hund oder man selbst) ist ein gutes und verlässliches Versorgungsnetz sehr hilfreich. Dessen sollte man sich bewusst sein und die eigene Lebenssituation darauf kritisch prüfen.