Beiträge von Monstertier

    Wenn sie neue Töne gefunden haben ist das normal, dass sie die eine Weile besonders gerne verwenden. Mein Großer hat eine Zeit lang auch einfach aus Spaß gekreischt nachdem er rausgefunden hatte, dass er’s kann. Und als Echolot war er auch unterwegs (also schnalzend), das war deutlich angenehmer :hust:

    Ich hoffe, das Schnalzen kommt bei uns auch (bald!!!), das Kreischen scheint ihm nämlich etwas zu sehr Spaß zu machen :ugly:

    Ach, wirklich Sorgen mach ich mir nicht, er ist eigentlich sehr neugierig und aufgeweckt und mit der Zeit kommt auch alles, und bisher ist er auch noch im normalen Zeitrahmen, aber bin trotzdem erstaunt, wenn andere Kinder so viel früher dran sind xD

    Achso, Monstertier , ich habe mir den ersten Teil der Spiegelreisenden als ebook ausgeliehen, auf deine Empfehlungen konnte ich bisher immer vertrauen! Ich denke da immernoch glücklich an den Volltreffer des Übergangszyklus zurück... den hätte ich ohne dich nie angefasst.

    Uuh, dann hoffe ich, dass es diesmal auch passt. Ich war wirklich begeistert - trotz der ein oder anderen Länge - und die ganze Welt ist unheimlich gut gestaltet. Ich bin dann mal auf dein Urteil gespannt :applaus:

    Monstertier : Intuition ist für mich eng verknüpft mit Empathie.

    Das beides funktioniert auch artübergreifend.

    Ich kann ein Tier, mit dem ich bewusst agiere, angucken und spüre, wie es sich fühlt und was es denkt. Das ging schon von klein auf.

    Und dann gibt meine Intuition den Weg vor.

    Nenn das meinetwegen esoterischen Quatsch, aber hier funktioniert es.

    Das mag im Einzelfall funktionieren, würde ich aber für die breite Masse nicht unbedingt annehmen (viele schaffen ja schon Empathie bei der eigenen Art nicht...)

    Ich frage mich, wie Intuition bei einem artfremden Wesen funktionieren soll, ohne vorher Wissen anzusammeln. Ich schätze, die meisten, die "intuitiv" ihren ersten Hund erzogen haben, hatten vorher schon Berührungspunkte - Hunde in der Familie, Gassigänger, Tierdokus etc. Also hat man durchaus - wenn auch passiv - Wissen angesammelt. Und dann hatte man vermutlich Glück mit dem einzelnen Exemplar oder der Rasse, dass sie eben Fehler verzeiht. Und Stressanzeichen oder kritische Situationen erkennt man dann halt nicht (wie oft wurde ein Kind "aus dem Nichts" gebissen, obwohl Hund und Kind schon ewig zusammen leben?) und hat dann halt Glück, dass sie nicht eskalieren. Wie kann man auch ohne es zu lernen wissen, dass Hunde eine Umarmung eher als Bedrohung ansehen könnten bzw sich dabei unwohl fühlen (intuitiv als Mensch würde man das vielleicht machen, um ihn nach einer OP zu trösten)? Wie ein gestresster Hund aussieht? Wie Mobbing und Fiddeln aussehen? Wann es ein Kommentkampf und wann es echt ist? Wann eine Grenze bei einer Ressource überschritten wird? Da hilft Intuition nicht viel weiter, weil es einfach Verhaltens- bzw Kommunikationsweisen sind, die der Mensch so nicht hat.

    Man sollte Wissen und Bauchgefühl immer paaren, gerade bei artfremder Interaktion. Ohne bzw mit wenig Wissen kann es gut gehen, aber unter Umständen auf Kosten des Hundes.