Von wegen, man kann Hunde und Kinder nicht miteinander vergleichen ![]()
- Weniger ist mehr: Ein „Nein“ wirkt eindrucksvoller, wenn es nicht so oft ausgesprochen wird. Lass dich nicht dazu hinreißen, es ständig zu wiederholen. Nutze es wirklich nur als Verbotswort, insbesondere dann, wenn es dem Schutz des Kindes dient, also bei gefährlichen Gegenständen und Situationen.
- Tonlage und Mimik nutzen: Bleib unbedingt konsequent. Ein „Nein“ ist ein ernstgemeintes Verbot, was sich auch in deiner Stimmlage und in der Mimik zeigen sollte. Vermeide es „Nein“ im Spaß zu sagen, womöglich noch während du lachst. Dann verliert das Verbotswort an Bedeutung.
- Die Gunst der Stunde: Verlass dich nicht darauf, dass sich dein Baby bzw. Kleinkind an Verbote hält, selbst wenn es diese offenbar verstanden hat. In einem unbeobachteten Moment kann die Neugier ganz schnell die Oberhand gewinnen.
- Lob wirkt besser als Strafe: Strafen bringen nichts, denn dein Baby kann Strafen noch nicht mit dem Fehlverhalten in Verbindung bringen. Besser als Strafen bei ungewünschtem Verhalten wirken Lob und liebevolle Zuwendung bei gewünschtem Verhalten.
- Vorbild sein: Sei ein Vorbild! Babys lernen durch Nachahmung. Lebe deinem Kind also vor, was du von ihm wünschst, insbesondere im Umgang mit anderen Menschen.
Das Wichtigste dabei ist: Bleib konsequent. Und unterstütz ein „Nein“ immer auch mit ernstem Gesicht und entsprechender Mimik und Gestik. So wird dein Baby schnell lernen, dass du es mit dem Verbot ernst meinst.