Beiträge von Monstertier

    Ich hoffe eigentlich ja immer das Züchter auch ehrlich genug sind, wenn ich etwas will was ihre Zucht so nicht bieten kann.

    Ich unterstell da den Züchtern auch keine Unehrlichkeit, sondern geh davon aus - hm, wie drück ich es aus? Der Züchter ist unter Umständen betriebsblind oder nicht mehr auf dem Stand der Dinge oder "Das hat schon immer so funktioniert".

    Es geht in erster Linie um den Beauceron und pro Forma auch den Malamute (auch wenn der realistisch gesehen eher noch nicht einziehen wird).

    Aber das ist schon mal ein guter Anfang, danke euch beiden (auch wenn ich bei den Beaucis grad außer @Das Rosilein niemandem auf dem Schirm habe)

    Hi zusammen,

    ich möchte mich demnächst auf Züchtersuche begeben, bin aber ein wenig überfordert, wie ich das Ganze vernünftig angehen soll.

    Also, auf der VDH-Seite Züchter raussuchen und sich schon mal die Homepage angucken ist ja schon mal ein Anfang. Und dann kommen die Aber's:

    Wie erfahre ich, welche Rassen besser in der Dissidenz gekauft werden?

    Woran erkenne ich einen guten Züchter? Also rein von der Homepage - ja, okay, die ganzen Untersuchungen müssen rasseabhängig erfolgt sein (das lässt sich ja googeln), aber darüber hinaus? Welche zusätzliche Recherche sollte ich noch betreiben? Worauf sollte ich noch achten?

    Soviel ich hier auch im Forum immer sowas lese und versuche, mir zu merken, habe ich doch die Befürchtung, am Ende die falsche Wahl zu treffen |)

    Wie oft kommen Hunde in Ausnahmesituationen? Wie oft wird darüber berichtet? Wer fragt den einzelnen Hund, was für ihn eine Ausnahmesituation ist?

    (Wie oft liest man in einer Zeitung, dass jemand aus Notwehr getötet wurde? Was nicht berichtet wird, ist nicht möglich/realistisch?)

    Natürlich gibt es Rassen, die früher vehement werden als andere. Aber prinzipiell würde vermutlich auch ein Mops töten, wenn es der einzige Weg wäre, eine Bedrohung zu eliminieren.

    Es ist nur tatsächlich sehr unwahrscheinlich, dass der Mops dazu imstande wäre.

    Es geht doch nicht um gut und böse. Es geht darum, dass eben nicht alle Hunde die mentale und physische Stärke haben, zu töten.

    Rumzulaufen und der ganzen Welt zu erzählen, dass ALLE Hunde potentielle Killer sind (also eigentlich alle Hunde auf die Listen gehören), finde ich einfach absurd und das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.

    Das er körperlich nicht in der Lage ist, ist eine andere Sache. Mental würde ich nicht beurteilen wollen, da eine Ausnahmesituation nicht mit dem Alltag vergleichbar ist.

    Und nein, es sind nicht alle Hunde potentielle Killer. Aber hier ist die Begrifflichkeit falsch, denn es geht nicht um "Killer", es geht um "sich wehren". Oder würdest du jemandem als Killer bezeichnen, der bedroht wird und diesem beispielsweise ein Messer in die Brust rammt?

    Und ja, alle Hunde sind Raubtiere, alle Hunde haben scharfe Zähne, und alle Hunde sind zu Aggressivität fähig. Dass das verkannt und verharmlost wird, ist eigentlich eins der großen Probleme der heutigen Hundehaltung.

    Ich hab nen 26kg-Hütemix, und dem traue ich ohne weiteres zu, einen Hund oder Menschen zumindest töten zu wollen, wenn er erheblich (!) bedroht werden würde und keinen anderen Ausweg aus der Situation wüsste.

    Meine Güte, das sind immer noch Raubtiere. Die haben diese Zähne nicht nur zur Deko. Und ich würde mir eher Gedanken machen, wenn ein Tier so sehr von seinem Ursprung weggezüchtet werden würde, dass er keinen Überlebenswillen mehr hat.

    Hier geht es ja nicht um "Ich geh mal über die Straße und krall mir Oma Hildes Pudel", sondern eine Bedrohungs- und Stresssituation.

    Natürlich gibt es Rassen, die früher vehement werden als andere. Aber prinzipiell würde vermutlich auch ein Mops töten, wenn es der einzige Weg wäre, eine Bedrohung zu eliminieren.


    PS: Wie viele Soldaten und Polizisten gibt es? Weitestgehend alles Menschen, die für ihren Job die Bereitschaft zu töten mitbringen müssen (auch wenn die meisten vermutlich hoffen, dass das nie nötig sein wird).