Beiträge von Monstertier

    Ich erwarte aber auch, dass ich als Halter eines solchen Hundes, der einen Kleinhund sofort packt und vorerst nicht mehr los lässt (! wie es im Artikel steht) entweder auch fähig ist, einen Kleinhund zu blocken oder den eigenen Hund so zu sichern, dass es dennoch nicht so schnell zu so einer Situation kommt.

    Und das weißt du im Voraus?

    Muss ich tatsächlich dem Schornsteinfeger den Zugang zum Amazon-Kamin über unser Grundstück erlauben?

    Ich will dem Schornsteinfeger das Leben nicht schwer machen, aber es ist doch wohl nicht mein Problem, wie nebenan der Kamin gekehrt werden kann.

    Kommt vermutlich drauf an. War der Zugang vor Amazonien auch über dein Grundstück (es hat doch mal wem anders gehört)? Dann zählt es wohl unter Gewohnheitsrecht. Wenn nicht, muss es ja noch ne andere Möglichkeit für den Schornsteinfeger geben

    Donna Freitas - Wie viel Leben passt in eine Tüte? (Angebrochen)

    Okay, das war glaube ich einfach das falsche Buch direkt nach "Das achte Leben", aber es war so viel Klischee, wie man nur in ein Jugendbuch packen kann. Tote Mutter, die ne Message hinterlässt; Prota hat nen Freund, es gibt aber nen anderen Love Interest (ruhig und geheimnisvoll); beste Freundin mit Migrationshintergrund (das ist irgendwie immer mehr geworden...). Man weiß, wie es läuft, man weiß, wie es endet. Und dazu ein Schreibstil, der mir den letzen Nerv raubt (Ich-Erzählerin, die jeden mit Vor- und Nachnamen vorstellt; unnötige Handlungen werden ausführlich beschrieben, scheinbar, um Lebendigkeit zu suggerieren - wie in einem Schreibkurs gelernt). Und Probleme, die ich nicht nachvollziehen kann, nur um den alternativen Love Interest zu begründen (wenn die Mutter stirbt, versteh ich ja, dass man keine Lust auf Sex hat - aber dass man von dem Typen, mit dem man bisher super glücklich war, nicht mal mehr geküsst oder in den Arm genommen werden möchte? Seriously?)

    Also... Nein, nach 60 Seiten war genug. Nicht schlecht, aber nicht gut genug, dass ich meine Zeit darauf verschwende.

    Soooorry, vorhin noch dran gedacht, dass ich es gestern vergessen habe |) Jetzt aber (Baby schläft grad praktischerweise):

    Thema "Summer in the City", und alle drei passen wundervoll :herzen1:

    Das erste ist von Lilonda und man kriegt direkt Appetit :drooling_face: Ich schmecke direkt die Sahne auf der Zunge und die Abkühlung... Gefällt mir gut, und durch die Perspektive ist der Shake super eingefangen.

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    Das zweite kommt von Jorja . Heide im Sommer, man hört die Grillen zirpen, spürt die Hitze... Die Farbgebung ist super gelungen, und der Bildausschnitt hat was Verträumtes. Wunderschön!

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    Nr 3 ist von King-Kong mit einem wunderschönen Sommerabend. Die Spiegelung im Wasser ist wunderbar gelungen, und ich kann mir gut vorstellen, auf der Brücke zu flanieren und die letzten Sonnenstrahlen zu genießen.

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    Die Entscheidung fällt mir tatsächlich schwer, optisch gefallen tun sie mir alle super :herzen1: Aber das Thema wird meines Erachtens von Lilonda Shakes am Besten widergegeben (und ich kriege schon wieder Appetit drauf |) ). Herzlichen Glückwunsch!

    Wenn der Hund um die 17 Kilo wiegt, der Besitzer um die 70kg... sollte er dann mit dem Hund Zugsport machen?

    Wie ist das eigentlich mit dem Gewichtsunterschied bei diesem Sport?

    Klar, warum nicht? Das Thema hatten wir schon mal um Zughundesport-Thread. Schwabbelbacke läuft und fährt zum Beispiel mit Siri mit irgendwas um die 8kg, geht auch. Je leichter der Hund, umso mehr muss halt der Halter unterstützen, aber bei dem Gewichtsverhältnis seh ich überhaupt kein Problem.

    Hm... So ganz passt es nicht hier. Also die Seiten irgendwie hat es schon gebraucht, gerade, weil die Autorin sehr gut verschiedene Stränge spinnt, diese verwebt, jeder Charakter seine Geschichte bekommt - die auch eigentlich interessant ist -, jeder sein Schicksal. Aber, auch wenn es berechtigt ist, ist es halt irgendwann anstrengend, so lange die relativ dramatischen Schicksale zu verfolgen. Bei nem Fantasy-Roman ist das ja zum Beispiel anders, du hast (für gewöhnlich) die Heldenreise, es passiert was, es werden Geheimnisse gelüftet etc. Ist hier halt anders. Es werden Leben verfolgt und betrachtet, und das ist halt auch emotional irgendwann herausfordernd. Und auch, wenn einige Passagen für die Geschichte durchaus Relevanz haben, sind sie halt doch nicht zwingend spannend.

    Nino Haratschiwili - Das achte Leben (für Brilka)

    Auf diesen Roman kam ich vor ewigen Jahren durch eine Bloggerin. Ohne zu wissen, worum es geht, hat es mein Interesse geweckt. Dieses Jahr hab ich mir dann eingebildet, es unbedingt zu lesen. Eine georgische Familiensaga auf fast 1300 Seiten. Uff, so gaaar nicht mein Genre, aber man wächst ja mit den Herausforderungen |)

    Und was soll ich sagen, alles in allem war ich positiv überrascht. Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich gut runterlesen, die Autorin versteht sich darauf, historische Geschehnisse einzubinden, wichtige Begebenheiten auszuführen und andere nur anzureißen. Sie präsentiert genau die richtige Mischung aus "Show" und "Tell". Gleichzeitig sind die Charaktere sehr realistisch. Nicht immer sympathisch, aber nachvollziehbar, nicht immer geht man mit ihnen konform, aber immer kann man sie doch irgendwo verstehen in ihren Handlungen.

    Trotzdem hat der Roman auch Schwächen. Durch die Länge kommen auch Phasen der Langeweile und Wiederholung. Ebenso könnte man meinen, Georgien sollte kein Kinderproblem haben - georgische Frauen schaffen es jedenfalls sehr schnell, schwanger zu werden, vor allem dann, wenn sie es nicht gebrauchen können. Auch die männlichen Figuren kommen insgesamt nicht sehr gut weg. Haben die weiblichen Figuren noch eine recht ausgeglichene Positiv-Negativ-Seite, tendiert es bei den Männern mehr ins Negative. Vor allem bei den Nebenfiguren scheinen die Männer nur Vergewaltiger und Schläger zu sein...

    Trotzdem, insgesamt ist es wirklich sehr lesenswert, und zusätzlich bekommt man einen Einblick in die Geschichte von Georgien und der UdSSR. Ich werde auch die anderen Romane der Autorin noch lesen, doch da fast alle eine ähnliche Länge haben, muss ich erstmal ein wenig pausieren. Sonst könnte es doch einen Haratschiwili-Overload geben.